Wohngebäudeversicherung Kosten 2018

Eine Wohngebäudeversicherung gehört zu den grundlegenden Versicherungen, die ein Besitzer eines Eigenheimes oder eines Mietshauses haben muss. Die Kosten sind gar nicht so hoch, ein Jahresbeitrag für diese Versicherung beginnt schon ab 200 Euro. Ihr Nutzen liegt im Schadensfall bedeutend höher. Die Summe, die im Ernstfall bei einer Beschädigung des Hauses für Reparaturen und Ausgleichsquartier aufzubringen ist, kann im fünf- oder sogar im sechsstelligen Bereich liegen.

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Gesamt-Ranking Wohngebäudeversicherer ServiceValue GmbH

  • sehr gut Allianz
    sehr gut DEVK
    sehr gut Die Continentale
    sehr gut HUK-Coburg
    sehr gut LVM
    sehr gut Provinzial Rheinland
    sehr gut VHV
    sehr gut Württembergische
    gut AachenMünchener
    gut Debeka
    gut Generali
    gut Gothaer
    gut Provinzial Nord Brandkasse
    gut Versicherungskammer Bayern
    gut Westfälische Provinzial
    Alte Leipziger
    AXA
    Basler
    Concordia
    Condor
    DBV
    ERGO
    Hamburger Feuerkasse
    HDI
    Helvetia
    R+V
    Signal Iduna
    SV SparkassenVersicherung
    VGH

Wohngebäudeversicherung Kosten 2018: Voraussetzung für eine Finanzierung

Wohngebäudeversicherung Kosten

Bei vielen Eigenheimen und Miethäusern, die durch Banken und Kreditinstitute finanziert werden, ist der Abschluss einer Wohngebäudeversicherung eine Bedingung für die Kreditvergabe. Das dient vor allem als Sicherheit die Bauherren, denn auch im Falle eines Totalschadens des Gebäudes sind die Kreditraten weiterhin fällig. Tritt dann keine Versicherung für die Regulierung des Schadens ein, ist ein finanzieller Ruin vorprogrammiert.

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Gewerbe im Wohnhaus möglich

Eine Wohngebäudeversicherung kann auch dann abgeschlossen, wenn ein Teil des Hauses gewerblich genutzt wird. In der Regel darf dieser Anteil jedoch nicht größer als 50 Prozent sein und das Gewerbe darf keine besonderen Risiken mit sich bringen. Ein Büroraum also, der gewerblich im Wohnhaus genutzt wird, schließt eine Wohngebäudeversicherung nicht aus. Für gewerblich genutzte Gebäude bieten die Versicherungen spezielle Tarife an.

Hier können Sie Sie hier die Tarifkosten berechnen

  • AXA-Versicherung
    Asspario
    ConceptIF-BayH
    Degenia-BadKreuznach-Konzept
    Domcura-Kiel
    Gothaer-Versicherung
    Grundeigentuemer-Hamburg
    Helvetia-Versicherung
    InterRisk-Wiesbaden
    Interlloyd-Duesseldorf
    Janitos-Versicherung
    Konzept-Marketing-ZU
    Maxpool-Medien
    Medienversicherung-Karlsruhe
    NV-Versicherung-Neuharlingersiel
    OOEV
    Ostangler-Brandgilde
    Rhion-Versicherung
    Syncro24-GVO
    Syncro24-Schleswiger
    VHV-Hannover
    Waldenburger-Versicherung

Ferienhäuser im Jahr 2018

Gebäude, die nicht ständig bewohnt werden, sollten dennoch versichert werden. Die Tarife sind hier vergleichsweise teurer, da die Risiken als höher eingestuft werden. Ferienhäuser werden nicht ständig durch den Inhaber kontrolliert, die wechselnden Bewohner sind vorher unbekannt und ihr Verhalten nicht beeinflussbar. Auch für die Altersvorsorge interessant.

Inhalt einer Gebäudeversicherung

Während eine Hausratversicherung den Inhalt, also die Einrichtungsgegenstände, eines Hauses versichert, deckt die Wohngebäudeversicherung alle Risiken ab, welche die äußere Hülle des Gebäudes schädigen könnten. Versichert sind damit die Wände, das Dach, Fenster und Türen sowie alle festen Einbauten im Haus. Die Versicherung eines Wohngebäudes ist auf die Bedürfnisse von Bewohnern zugeschnitten, so sind zum Beispiel hier auch Einbauküchen versichert.

Weitere Bestandteile des Gebäudes

Über die Gebäudeversicherung können zusätzlich weitere Nebengebäude versichert werden, wie zum Beispiel der Carport, die Garage oder das Gartenhäuschen. Auch eine aufgebrachte Solaranlage oder die installierte Fußbodenheizung können eingeschlossen werden. Hier lohnt sich immer ein genauer Blick in die Details der Verträge. Sind einzelne Bestandteile hier nicht genannt, sollten sie ergänzt werden.

Versicherte Risiken in 2017

Die Gebäudeversicherung tritt für Schäden am Bauwerk ein, die durch Brände oder Rauch nach einem Feuer, einer Explosion oder nach Blitzschlag entstanden sind. Versichert sind auch Schäden nach Wetterextremen wie Sturm und Hagel. Außerdem werden Kosten nach Leitungswasserschäden übernommen.

Bei Elementarschäden

Die letzten Hochwasser in Deutschland haben gezeigt, wie wichtig es werden kann, Elementarschäden in der Gebäudeversicherung zu versichern. Zur Zeit verfügen nach Schätzungen der Versicherer nur etwa 30 Prozent der Gebäude über diesen Schutz. Er hilft bei Schäden nach Erdrutschen, Erdsenkungen, Erdbeben, nach Überschwemmungen und Rückstau, aber auch bei Schäden durch Lawinen und Schneedruck.

Schutz vor Bränden

Eine Feuerversicherung ist Bestandteil der Gebäudeversicherung. Dabei sind Schäden versichert, die dadurch entstehen, wenn das Feuer seinen bestimmungsgemäßen Herd (also zum Beispiel einen Ofen) verlassen und es sich selbständig ausgeweitet hat oder wenn es keinen bestimmungsgemäßen Herd gab, wie etwa bei einem Blitzschlag oder bei einer Brandstiftung.

Sicherheit bei Blitzschlag

Als typische Schäden bei Blitzschlag gelten Beschädigungen an Blitzableitern, Antennen oder anderen Bauteilen. Schäden an elektrischen Geräten durch Überspannung oder Kurzschluss werden in der Regel nur erstattet, wenn auch andere Gegenstände durch den Blitz beschädigt worden sind und sich der Schaden dadurch unmittelbar zuordnen lässt. Kostenerstattung durch Überspannungsschäden werden in den Verträgen häufig begrenzt oder mit einem Selbstbehalt versehen.

Schäden durch Leitungswasser

Die Versicherung unterscheidet zwischen Bruchschäden innerhalb und außerhalb von Gebäuden sowie Nässeschäden. Versicherungsschutz besteht für Rohrbrüche, auch frostbedingte, innerhalb eines Gebäudes, nicht jedoch unter der Bodenplatte. Dieses Risiko muss extra versichert werden. Zuleitungsrohr für die Wasser- und Heizungsversorgung außerhalb des Hauses, jedoch noch auf dem Grundstück, sind ebenfalls versichert. Nässeschäden entstehen beispielsweise durch auslaufende Waschmaschinen. Hier geht zu den Infos zur Hausratversicherung.

Mögliche Deckungserweiterungen vorhanden

Deckungserweiterung werden von den Versicherungen gern angeboten, müssen aber genau auf die Bedürfnisse des Hausbesitzers zugeschnitten sein. Im Schadensfall ist eine Übernahme von Abbruch- und Aufräumkosten immer sinnvoll. Darin eingeschlossen sollte auch die Entfernung von kontaminiertem Boden sein, der nach einer Havarie an einem Öltank oder nach einem Brand anfallen kann. Bei einem Sturmschaden sollte auch die Beräumung des Grundstückes abgedeckt sein.

Pflichten des Gebäudeinhabers

Der Versicherungsnehmer kann nur auf die Erstattung seiner Kosten im Schadensfall vertrauen, wenn er selbst einige Regeln beachtet. So muss er alle Maßnahmen ergreifen, die Schäden verhindern und die Gebäudehülle stets in Ordnung halten. Nicht bewohnte Räume müssen beheizt werden und Rohrleitungen entleert werden. Schäden sind unverzüglich zu melden. Bei grober Fahrlässigkeit kann die Versicherung die Regulierung ablehnen oder vermindern und den Vertrag kündigen.

Beschränkung der Kostenübernahme

Wird die Police der Wohngebäudeversicherung als „gleitende Neuwertversicherung“ abgeschlossen, übernimmt die Versicherungsgesellschaft bei einem Totalschaden alle Kosten für den Wiederaufbau eines Gebäudes zu den aktuellen Baukosten. Für viele andere Leistungen vereinbaren die Versicherungen gern eine Deckungssumme. Diese sollten bei Vertragsabschluss genau überprüft werden, sonst wird der Versicherungsnehmer im Schadensfall vielleicht trotz Versicherung noch zur Kasse gebeten.

Leistungen der Versicherung

Die Gesellschaften erstatten in erster Linie die Kosten für die Schadensbeseitigung. Dazu zählen der Wiederaufbau des Gebäudes und die Beseitigung von Schutt und Müll. Zu den Leistungen gehören aber auch die Übernahme von Unterbringungskosten bei Übernachtungen in Ersatzwohnungen oder im Hotel sowie die Erstattung von Bewachungs- oder Schutzkosten. Bei vermieteten Wohngebäuden zahlt die Versicherung auch den Mietausfall.

Beitragshöhe der Policen

Die Höhe eines jährlichen Beitrags ist von mehreren Faktoren abhängig. Bei Vertragsabschluss werden die einzelnen Bestandteile des Hauses sowie deren Bauweise genau festgehalten. Dadurch wird eine Einordnung in die Bauartklassen der Versicherung möglich. Bei der Tarifberechnung spielt die Wahrscheinlichkeit des Schadensfalles eine große Rolle. Außerdem ist die Lage des Grundstückes entscheidend. Natürlich hängt der Versicherungsbeitrag auch davon ab, ob eine Gesellschaft teuer ist oder nicht.

Bauartklassen der Versicherer

Die Bauartklassen klassifizieren die Gebäude und bestimmen auch die Beitragshöhe. So trägt ein massiv gebautes Haus mit einem Ziegeldach viel weniger Risiko für einen Brand als ein Holzhaus mit Schilfdach. Anbauten wie ein Carport aus Holz erhöhen das Risiko. Eine Ofenheizung ist risikoreicher als eine Wärmeversorgung mittels einer Wärmepumpe. Zuschläge kann es auch für die Lage des Gebäudes geben, wie etwa die Flussnähe bei der Elementarversicherung.

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Jährliche Anpassung der Versicherungssumme pro Jahr

Durch die Versicherung nach dem gleitenden Neuwert ist sichergestellt, dass die Versicherung den Schaden immer auf der Grundlage der aktuellen Baupreise reguliert. Eine Unterversicherung kann es in diesem Bereich so nicht geben. Jährlich werden hier Anpassungen vorgenommen. Diese berücksichtigen die Steigerung bei den Baukosten, verursacht durch wachsenden Bau- und Lohnkosten.

„Alt-Verträge“ in den neuen Bundesländern

Viele Immobilieneigentümer, die in der DDR eine Wohngebäudeversicherung abgeschlossen hatten und diesen Vertrag bisher nicht gekündigt haben, müssen nun umdenken. Die Allianz hatte in der Wendezeit diese Verträge übernommen und weitergeführt. Jetzt werden die Kunden angeschrieben, denn die Verträge sollen neu gestaltet werden. Bei den angekündigten Tariferhöhungen lohnt es sich jetzt, auch über einen Wechsel des Versicherers nachzudenken.

Versicherung jährlich überprüfen

Auch die Wohngebäudeversicherung sollte regelmäßig geprüft werden. Dabei ist darauf zu achten, ob die vereinbarten Risiken noch vorhanden sind oder ob der Antragsteller inzwischen sogar unterversichert ist. Oft denkt der Betroffene bei einem An- oder Umbau gar nicht daran, dass sich die Grundlage für den Versicherungsvertrag dadurch ändert. Hier lohnt es sich, nach Abschluss der Baumaßnahmen den Versicherer zu informieren.

Vor Abschluss genau vergleichen

Während in der Bauphase des Gebäudes verschiedene Versicherungen wie die Bauherrenhaftpflicht oder die Bauleistungsversicherung notwendig sind, sollte spätestens bei Bezug des Gebäudes die Wohngebäudeversicherung abgeschlossen sein. Hier empfiehlt es sich, die Angebote der Gesellschaften genau zu vergleichen. Die Preisunterschiede können in diesen Fällen sehr groß sein.

Testergebnisse nutzen

Zuletzt führte die Stiftung Warentest im Jahr 2011 einen Test der verschiedenen Wohngebäudeversicherungen durch. Sie ermittelte Beitragsdifferenzen von bis zu 500 Euro für einen Vertrag mit identischen Ausgangsbedingungen. Viele Versicherungsgesellschaften bieten über den Standard hinaus Deckung für Risiken an, die teuer, aber nicht unbedingt notwendig ist. Hier hilft nur eine umfangreiche Information und Beratung. Vor Vertragsabschluss sollten alle Details besprochen werden. Weitere Informationen und Testergebnisse können hier eingesehen werden.

Wohngebäudeversicherung Kosten 2017

Jeder Immobilienbesitzer sollte die Kosten für die Wohngebäudeversicherung unbedingt aufbringen. Ihr Nutzen ist hoch, denn sie federt im Falle eines Totalschadens des Gebäudes die finanzielle Belastung ab. Wichtig ist die individuelle Anpassung der Versicherungsbedingungen in der Police an den Bedarf der Immobilie.

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