Unfallversicherung Vergleich 2018

Die Leistungs- und Beitragsunterschiede zwischen den einzelnen Tarifen zur privaten Unfallversicherung sind erheblich, so dass ein detaillierter Vergleich sich in jedem Fall lohnt. Zum einen lässt sich so sicherstellen, dass alle gewünschten Einschlüsse vereinbart sind, zum anderen können die Tarife mit ähnlichen Leistungsumfängen nach dem günstigsten Preis aussortiert werden. Ein Unfall ist nicht vorhersehbar, sodass solch zusätzliche Versicherungen sinnvoll sein kann.

Mit Hilfe unseres Rechners haben Sie die Möglichkeit einen passenden Tarif aus den vielen verschiedenen Angeboten zur Unfallversicherung zu wählen. Unsere Experten erstellen gern für Sie einen kostenlosen & unabhängigen Vergleich.

Unfallversicherung: Vergleichsberichte in 2018

Unfallversicherung Vergleich 2017

Der letzte große Vergleich von privaten Unfallversicherungen wird 2011 von Finanztest durchgeführt. In der Ausgabe 12/2011 vergleichen die Verbraucherschützer 300 Versicherungsprodukte miteinander. Drei Tarife erhalten das Qualitätsurteil „sehr gut“:

  1. Swiss Life im Tarif P 350 Primus Plus Premium 1,4 („sehr gut“)
  2. Interrisk im Tarif P-Plus 500 XXL (B18) Maxi-Taxe 1,5 („sehr gut“)
  3. Swiss Life im Tarif P 500 Primus Plus Premium 1,5 („sehr gut“)

Diese Testergebnisse gelten auch für 2014. Die Kapitalzahlung sowie die Qualität der Versicherungsprodukte kann hervorstechen. Stiftung Warentest empfiehlt seinen Verbrauchern auf leistungsstarke Tarife zu achten. Es kann viel Geld mit einem Vergleich gespart werden. Machen Sie noch heute Ihren individuellen Vergleich und finden Sie ihr ganz persönliches und preiswertes Angebot für 2017.

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Sinnvoller Versicherungsumfang in der Unfallversicherung

Grundsätzlich sollte eine Unfallversicherung eine ausreichende Entschädigung bei einer dauerhaften körperlichen Beeinträchtigung nach einem Unfall gewährleisten, um im Bedarfsfall entweder erfolgversprechende Therapien, die die Krankenversicherung nicht übernimmt, in Anspruch nehmen zu können oder notwendige Umbauarbeiten zu Hause durchführen zu lassen. Dementsprechend sollten die einzelnen Bausteine, die Leistungen und die Kosten gewichtet werden.

Alles rund um die Unfallversicherung und alle Testergebnisse können Sie hier nachlesen. 

Franke & Bornberg vergleicht die besten Unfallversicherungen

Eingabe der grundlegenden Informationen 2018

Da sich alle Angaben auf die Beitragshöhe auswirken können, sollten sie korrekt und detailliert vorgenommen werden. So sind schon das Alter und der ausgeübte Beruf dazu geeignet, spezielle Tarife aus- oder abzuwählen. Die Beschäftigung im öffentlichen Dienst bewirkt zum Beispiel in jedem Fall günstigere Prämien. Außerdem kann so schon vorgegeben werden, ob ein Versicherungsnehmer körperlich oder eher kaufmännisch tätig ist. Weiteres zum Thema:

Berufsgruppen entscheidend für Tarifgruppe

Die Einstufung in die verschiedenen Berufsgruppen sorgt für unterschiedliche Beitragssätze, da naturgemäß körperlich Tätige einem größeren Unfallrisiko ausgesetzt sind. Kinderverträge hingegen werden nach ganz separaten Tarifen berechnet, wenn sie bei Beginn des Vertrages das 14. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Läuft der Vertrag dann schon, wird der Vertrag bis zum 18. Geburtstag so weitergeführt. Erst dann erfolgt bei Bedarf die Umstufung in eine passende Berufsgruppe.

Grundsumme ausreichend festlegen

Diesem Punkt sollte großes Augenmerk geschenkt werden, denn anhand der vereinbarten Grundsumme bemisst sich die Entschädigung im Falle einer dauerhaften gesundheitlichen Beeinträchtigung durch einen Unfall. Die Versorgungslückenermittlung ist sehr kompliziert, da die meisten Unfälle sich im Bereich zwischen 20 und 30 Prozent Invalidität abspielen. Die volle Entschädigung, die bei 100 Prozent fällig würde, kommt also selten zur Auszahlung.

Bemessungsgrundlage Jahreseinkommen 2017

Alternativ kann das Jahreseinkommen als Grundlage zur Berechnung herangezogen werden. Empfohlen wird, mindestens das 2- bis 3-fache des Einkommens pro Jahr als Grundsumme zu vereinbaren, um im Ernstfall eine ansprechende Entschädigung zu erhalten. Diese ist allerdings auch abhängig von der ausgewählten Progressionsstaffel. Die Staffel legt den Faktor fest, mit dem die Grundsumme für eine Entschädigung multipliziert wird.

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Progression sinnvoll auswählen

Zur Auswahl stehen 100 Prozent, was eine Berechnung von 1 zu 1 zur Folge hat, oder 225, 350 oder 500 Prozent. Die einzelnen Staffeln verlaufen nicht linear, so dass die Entschädigungshöhe bei 20 Prozent festgestellter Invalidität nicht zwangsläufig mit dem Faktor multipliziert werden kann. Deswegen ist es wichtig, die Berufsgruppen und das damit verbundene Risiko in die Betrachtung mit einzubeziehen.

Entschädigungshöhen nach Wahrscheinlichkeit planen

So ist es für körperlich anspruchsvolle Tätigkeiten sinnvoll, eine möglichst hohe Progression zu wählen, da das Risiko für eine gravierende dauerhafte Beeinträchtigung bedeutend höher ausfällt, als dies bei typischen kaufmännischen Berufen der Fall ist. Hier ist es besser, für geringere Invaliditätsgrade eine bessere Absicherung mit einer niedrigeren Progression zu erreichen.

Gliedertaxe zur Überprüfung 2017

Anhand der sogenannten Gliedertaxe lässt sich genau ablesen, für welche körperliche Beeinträchtigung bei der vereinbarten Grundsumme und der gewählten Progression welche Leistung fällig würde. Allerdings können die den einzelnen Tarifen zugrundeliegenden Gliedertaxen durchaus unterschiedlich ausfallen, so dass diese Angaben nur zur Orientierung dienen können.

Unfallrente als Zusatz zur Invaliditätsentschädigung

Neben der Invaliditätsentschädigung, die sich am messbaren Grad der ärztlich festgestellten Invalidität nach einem Unfall bemisst und einmalig ausgezahlt wird, können auch weitere Leistungen vereinbart werden. Zum Beispiel bietet eine Unfallrente, die ab einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent lebenslang ausgezahlt wird oder bis das 65. Lebensjahr vollendet ist, eine Möglichkeit.

Eingeschränkter Schutz gegen Einkommensausfall

Da diese Unfallrente sich aber nur auf dauerhafte körperliche Einschränkungen bezieht, die durch einen Unfall, also ein plötzliches, von außen auf den Körper einwirkendes und die Gesundheit beeinträchtigendes Ereignis, beziehen, sind gravierende Folgen einer Krankheit nicht mitversichert. Alternativ könnte eine Berufsunfähigkeitsversicherung also mehr Sinn machen.

Weitere Leistungen in der Unfallversicherung

Die im Rahmen der Unfallversicherung zu vereinbarende Todesfallleistung sollte in jedem Fall die Bestattungskosten für den Ernstfall abdecken. Darüber hinaus wird regelmäßig ein Unfall-Krankenhaustagegeld angeboten, das für die Dauer einer stationären Behandlung nach einem Unfall gezahlt wird. So können die Zuzahlungen oder andere zusätzliche Aufwendungen gut abgefangen werden.

Genesungsgeld als Kriterium

Viele Versicherer zahlen ein Genesungsgeld, wenn zum ein Unfall-Krankenhaustagegeld versichert ist und dieses für die Dauer einer stationären Behandlung in Anspruch genommen wurde. Die Leistung bemisst sich am gezahlten Krankenhaustagegeld, das dann im Prinzip doppelt ausgezahlt wird. In Ausnahmefällen wird das Krankenhaustagegeld für einen stationären Aufenthalt im Ausland ebenfalls erhöht.

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Erste Angebotsübersicht

Anhand der eingegebenen Daten lässt sich eine nach Preis sortierte Angebotsübersicht generieren, die schon auf den ersten Blick große Unterschiede hinsichtlich der Versicherungsbeiträge, aber auch in den Bewertungen ausweist. Zur näheren Untersuchung können verschiedene Angebote direkt nebeneinander gestellt und Punkt für Punkt verglichen werden, so dass die Differenzen sehr schnell auffallen.

Transport-, Bergungs- und weitere Kosten 2017

Schon bei der Höhe der pauschal mitversicherten Transport- und Bergungskosten nach einem Unfall variieren die Tarife stark. Sind bei einem Versicherer mit der Bewertungsnote 1,1 bis zu 20.000 Euro eingeschlossen, fehlen die Kosten bei einem Angebot mit der Bewertung 3,2 komplett. Ebenso verhält es sich bei den Positionen kosmetische Operationen, die nach einem Unfall durchaus notwendig werden können, oder Zahnbehandlung und Zahnersatz.

Wichtige Punkte beachten

Impfschäden, also Folgeerkrankungen nach Schutzimpfungen, werden bei einigen Versicherern durchaus als Unfall anerkannt und lösen im Bedarfsfall eine Entschädigung aus. Auch hier ist der Versicherungsumfang beim Anbieter mit der Bewertung 3,2 äußerst lückenhaft, was auch für Infektionskrankheiten, allergische Reaktionen oder Vergiftungen, die durch Insektenbisse oder -stiche oder Unfälle verursacht werden, zutrifft.

Mitwirkungsklausel beachten

Auch diese Klausel kann sich im Ernstfall als sehr wichtig erweisen, wird hier doch geregelt, ab welchem Anteil eine bereits bestehende Erkrankung oder ein bereits vorhandenes Gebrechen mit für den erlitten Unfall verantwortlich gemacht wird. Je höher dieser Anteil festgelegt ist, desto besser ist dies für den Versicherungsnehmer. Im aktuellen Vergleich beträgt der Anteil in der besser bewerteten Tarifvariante 40 Prozent, beim Alternativ-Anbieter nur 25 Prozent.

Wichtige Fristen unterschiedlich geregelt

Ein weiteres Leistungskriterium sind die verbindlich festgelegten Meldefristen nach einem Unfalltod, die im besten Fall sieben und im schlechteren Fall nur zwei Tage betragen. Da aber Angehörige nach dem plötzlichen Tod der versicherten Person durchaus andere Probleme im Kopf haben, sollte diese Frist so großzügig wie möglich vereinbart werden.

Vergiftung durch Nahrungsmittel 2017

Bei einigen Versicherern sind auch die Folgen von Lebensmittelvergiftungen als Unfall deklariert, so dass im Bedarfsfall eine Leistung ausgelöst würde. Insbesondere für die umfassende Absicherung von Kindern sollte auf diesen Einschluss geachtet werden. Dass dies unterschiedlich gehandhabt wird, zeigt der Vergleich, denn nur bei zwei der ausgewählten Tarifangebote ist diese Position mitversichert.

Unterschiedlich geregelte Alkoholgrenze

Ebenso verhält es sich mit der Alkoholgrenze bei Unfällen im Straßenverkehr. Wird diese nämlich überschritten, ist der Versicherer von der Leistung frei. Die Unterschiede sind auch hier erheblich, denn beim besten Angebot beträgt die Grenze 1,1%o, beim schlechteren darf gar kein Alkohol konsumiert werden, um den Versicherungsschutz nicht zu gefährden.

Tauchschäden beachten

Insbesondere für Hobby-Taucher ist dieser Punkt sehr wichtig, denn einige Anbieter schließen tauchtypische Erkrankungen ebenfalls in den Versicherungsschutz einer Unfallversicherung ein. Beim Tarif mit der Bewertung von 3,2 ist dies nicht der Fall, die anderen beiden näher untersuchten Unfallversicherungen gewährleisten diesen Schutz.

Vergiftungen bei Kindern 2017

Dass Kinder sich durch die Einnahme flüssiger oder fester Stoffe durch den Schlund ernsthafte Vergiftungen zuziehen können, ist Hintergrund dieses wichtigen Einschlusses, der ebenfalls unterschiedlich gehandhabt wird. Umfasst der Versicherungsschutz bei den besseren Tarifen Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres und explizit auch Medikamente, Tabak und Alkohol, schränken andere Anbieter zum einen das Alter und zum anderen die Stoffe ein.

Vergiftungen durch Dämpfe und Gase

Hier wird meist darauf abgestellt, dass das Einatmen von Dämpfen, Gasen oder giftiger Stoffe plötzlich erfolgen muss, damit ein Unfall anerkannt und die dauerhaften Folgen entschädigt werden können. Einige Anbieter akzeptieren die gesundheitliche Beeinträchtigung auch, wenn die Gase oder Dämpfe über einen längeren Zeitraum hinweg eingeatmet wurden und es dadurch zu gesundheitlichen Schäden kam.

Preis und Leistung ins Verhältnis setzen

Die unterschiedlichen Deckungen und Leistungen, die sich bei ähnlichen Beiträgen darstellen, sollten also bei der Auswahl einer geeigneten Unfallversicherung entscheidend sein. Im konkreten Vergleich war der beste Versicherer zwar etwas preisintensiver als die anderen beiden, allerdings ist der Leistungsumfall auch bedeutend umfangreicher, so dass das Kosten-Nutzen-Verhältnis sich besser darstellt.

Individuelle Schwerpunkte setzen

Natürlich richtet sich der optimale Versicherungsumfang immer nach den konkreten Bedürfnissen, die individuell vorgegeben werden sollten. So können Tauchunfälle nur für die Personen interessant sein, die sich mit diesem Sport auch wirklich befassen. Auf der anderen Seite sollten Kinder-Unfallversicherungen so umfangreich wie möglich gewählt werden, um für alle Fälle gut abgesichert zu sein.

Unfallversicherung Vergleich 2017

Kaum eine Versicherungssparte bietet so viele unterschiedliche Tarife, wie dies bei der privaten Unfallversicherung Vergleich der Fall ist. Ein Vergleich macht daher unbedingt Sinn, da zum einen schon die versicherten Leistungen summenmäßig auf den speziellen Bedarf zugeschnitten und zum anderen punktuelle Schwerpunkte auf verschiedene Positionen gesetzt werden können. Unter dem Strich stellt sich heraus, dass billig nicht immer günstig ist, wenn nämlich schon wichtige Kosten, wie zum Beispiel für die Bergung oder den Transport nach einem Unfall, nicht versichert sind. Machen Sie den Unfallversicherung Vergleich:https://www.test-analyse.de/axa-unfallversicherung-test/.

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Quellen: