Tagesgeld Zinsen 2017

Noch immer nutzen nur sehr wenige Sparer die höheren Zinsen auf einem Tagesgeldkonto. Dabei liegt der Zinssatz beim Tagesgeld mit bis zu 1,75 Prozent um ein vielfaches höher als im Vergleich zum Girokonto oder einem klassischen Sparbuch. Und das bereits bei einem Anlagebetrag von nicht einmal 500 Euro. Mehr als ein Referenzkonto der Banken bedarf es dabei nicht. Das Tagesgeld steht den Anlegern jederzeit zur Verfügung, Festgeldkonten bieten diesen Vorteil nicht. Ebenfalls besteht hier eine Einlagensicherung.

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Tagesgeld Zinsen 2017: Im Vergleich

Wohnhaus auf BauplanFolgende Banken bieten Renditen zwischen 1,75 bis 1,51 Prozent:

  • FFS Bank Konto mit 1,75 Prozent
  • Audi Bank direct Plus Konto mit 1,61 Prozent
  • Net-m Privatbank Private Cash mit 1,61 Prozent
  • Ikano Bank Fleks Horten Tages­geld mit 1,56 Prozent
  • MoneYou Tages­geld mit 1,56 Prozent mit 1,51 Prozent
  • DAB bank Tages­geld­konto mit 1,51 Prozent
  • RaboDirect Tages­geld mit 1,51 Prozent
  • Renault Bank Direkt mit 1,51 Prozent

Folgende Banken bieten Renditen zwischen 1,50 bis 1,40 Prozent:

  • 1822direkt Zins­Cash mit 1,50 Prozent
  • ING-Diba Extra-Konto mit 1,50 Prozent
  • NIBC Direct Mehr.Zins.Konto mit 1,50 Prozent
  • ProCredit Bank mit 1,50 Prozent
  • Akbank Online mit 1,45 Prozent
  • Volks­wagen Bank direct mit 1,41 Prozent
  • Amsterdam Trade Bank Internet-Tages­geld­konto mit 1,40 Prozent
  • Bank of Scot­land mit 1,40 Prozent
  • Garan­tibank Klee­blatt-Spar­konto mit 1,40 Prozent

Folgende Banken bieten die Renditen von zwischen 1,38 bis 1,00 Prozent:

  • Auto­bank mit 1,38 Prozent
  • Cortal Consors mit 1,31 Prozent
  • Akbank mit 1,30 Prozent
  • Sant­ander Direkt Bank mit 1,30 Prozent
  • GE Capital Direkt mit 1,05 Prozent
  • Merkur Bank mit 1,05 Prozent bei einem Anlagebetrag zwischen 499,00 bis 5.000 Euro
  • Corealdirect mit 1,00 Prozent
  • Credit Europe mit 1,00 Prozent
  • DHB Bank mit 1,00 Prozent

Bei der 1822direkt gibt es gewisse Einschränkungen im Vertrieb, bei der Sparda Bank ist grundsätzlich eine Mindesteinlage (Anlagesumme) erforderlich, um die Tagesgeldzinsen erhalten zu können. Für Kunden der Sparkasse gibt es maximal 0,42 % zu erzielen. Der Anlagebetrag spielt in der Regel keine Rolle über die Verzinsung des Geldes. Egal ob 5.000, 20.000, 50.000 oder 100.000 Euro – Die Zinsen bleibt fast immer auf dem selben Niveau.

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Durch den Zinseszins steigt die Rendite

Der eigentliche Zinssatz bei einem Tagesgeldkonto liegt deutlich höher als die ausgewiesenen Tagesgeldzinsen es zunächst erkennen lassen. Das liegt daran, dass neben dem Zins noch der so genannten Zinseszins für eine Geldvermehrung sorgt. Der gesamte Wertzuwachs setzt sich aus Zinseffekt & Zinseszinseffekt zusammen. Bei einem Anlagebetrag in Höhe von 10.000 Euro und einem Zinssatz von 5 % und einer Laufzeit von 10 Jahren verzinst sich die Anlage wie folgt:

  • Jahr 1: 10.500,00 Euro
  • Jahr 2: 11.025,00 Euro
  • Jahr 3: 11.576.25 Euro
  • Jahr 4: 12.155,06 Euro
  • Jahr 5: 12.762,81 Euro
  • Jahr 10: 16.288,94 Euro

Im Vergleich dazu könnten Festgeldkonten lediglich 15.000 Euro erzielen, da der Zinseszinseffekt beim Festgeld nicht zum Tragen kommt. Die Zinsgutschrift und Zinszahlung erfolgt hier nur jährlich und nicht vierteljährlich. Das Kapital wird bei beiden Konten mit Hilfe der so genannten Einlagensicherung staatlich geschützt. Weitere Informationen zum Tagesgeld Test hier.

EZB beeinflusst massiv die Zinsentwicklung

Die Europäische Zentralbank hat 2014 beschlossen den Leitzins weiterhin zu senken. Doch das bringt nicht nur Vorteile mit sich. Die Aufsichtsbehörde möchte mit der Senkung der Zinsen die Kaufkraft der europäischen Bevölkerung stärken. Ebenfalls soll die Konjunktur in Schwung gebracht werden. Doch Lebensversicherer und Banken können ihren Kunden nicht die versprochenen Zinsen zahlen. Viele Produkte haben so an Attraktivität eingebüßt. Banken müssen ihre Zinsgarantien vertraglich einhalten.

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Vorsicht vor ausländischen Anbietern

Nicht im jeden Fall ist die Haftung im Ausland einwandfrei geklärt. Viele unterschätzen auch die sprachlichen Barrieren mit der Bank. Einige Bankbegriffe können nur sehr schwer oder gar nicht ins Englische übersetzt werden. Auch mögliche Leistungsausschlüsse und Strafgebühren sind für den Nutzer schwer zu erkennen.Daher ist es verständlich, dass Finanzexperten davon abraten. Denn die Deutschen Banken müssen sich an geltendes Rechts halten.

Unterschiede bei Bestandskunden und Neukunden bis 2017

Konnten Kunden im Jahre 2008 noch eine Rendite von bis zu 4,00 %, im Jahre 2012 noch bis zu 2,00 %, erzielen, so gibt der Kapitalmarkt aktuell nur noch max. 1,75 % an Tagesgeldzinsen her. Trotz der gesunkenen Zinsen bieten Tagesgeldangebote noch immer bessere Konditionen als andere Anlageprodukte. Jährlich lassen Anleger mehrere Millionen Euro (insgesamt sogar mehrere Milliarden) an Zinserträgen einfach liegen. Für Neukunden gibt es häufig noch bessere Angebote im Bereich der Geldanlage.

Tagesgeld Zinsen 2017

Ein Tagesgeldkonto ist im Grunde nur ein fest verzinsliches Girokonto. Einige Anbieter können Zinsen in Höhe von bis zu 1,75 Prozent zur Verfügung stellen. Im Vergleich dazu gibt es bei einem Sparbuch nur etwa 0,5 Prozent p.a. auf das Guthaben.Die vertraglich vereinbarten Tagesgeldzinsen müssen vom Geldinstitut ausgezahlt werden. Damit sich das Geld „vermehren“ kann, sollten Sparer die aktuell noch immer guten Konditionen von Tagesgeldkonten nutzen. Zusätzlich sind die Offerten der Banken per Einlagensicherung vom Staat geschützt. Zum Vergleich gelangen Sie auch hier.

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