Rentenversicherung Test 2017

Für einen entspannten und sorglosen Ruhestand sind die Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung allein heute nicht mehr ausreichend. Das Niveau der Renten wird bis 2025 um 10 Prozent sinken, prognostizieren Experten. Auch wenn die Große Koalition 2014 Verbesserungen wir die Mütterrente und die Rente mit 63 beschlossen hat, ist sicher: Die Deutschen müssen privat vorsorgen, wenn sie ihren Lebensstandard auch im hone Alter halten wollen.

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Die Angebote der fondsgebundenen Rentenversicherung in der neuen Ökotest Ausgabe

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3. RangUniversaTopinvest RENTEgarant (Tarif 7357) mit ETF
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6. RangAllianzPrivatRente InvestFlex RF1U mit ETF
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Mann 55 Jahre Tarife ohne Garantie mit aktiv gemanagten Fonds

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2. RangWürttembergischeGenius PrivatRente
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2. RangDebeka Chance Invest (CA6i)
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6. RangStuttgarterTarif 53oG
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2. RangCosmos DirektFFV mit ETF
2. RangHannoverscheFondsRente FR3 mit ETF
3. RangInterriskTarif (D) SFRV IRIS ETF Nettotarif
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6. RangLV 1871Performer Flex ETF-Fondsdepot Plus
6. RangHDITwoTrust Vario Extra FRWPX(E)7 mit ETF
6. RangInterriskTarif (D) AFRV IRIS ETF
6. RangAlte LeipzigerAlfonds FR10 mit ETF
6. RangInterMein Leben 100% Fonds mit ETF
6. RangDie BayrischeFondspolice der Bayrischen (FRVGZB1701) mit ETF

Mann 30 Jahre Tarife mit Garantie mit aktiv gemanagten Fonds

TestplatzVersichererTarif
2. RangStuttgarterTarif 83oG
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3. RangHDITwoTrust Vario Extra FRWPX(E)17
3. RangGothaerGarantieRente Performance-FR17-13
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3. RangWWKPremium FondsRente protect
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4. RangContinentaleRente Garant RG mit 80% Garantie
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5. RangErgo LebenErgo Rente Garantie
5. RangDebekaChance Garant (CA6I)
5. RangIduna LebenSI Global Garant Invest Flexible Rente
6. RangContinentaleRente Garant RG mit 100% Garantie
6. RangUniversaTopinvest RENTEgarant (Tarif 7358)

Mann 30 Jahre Tarife mit Garantie mit ETF

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2. RangAllianz PrivatRente InvestFlex RF1GD mit ETF
2. RangAlte LeipzigerAlfonds FR15
3. RangHDITwoTrust Vario Extra FRWPX(E)17 mit ETF
3. RangVolkswohl BundFRW mit ETF Portfolio
4. RangLV 1871Performer Flex ETF-Portfolio Plus
4. RangDie BayrischeGarantierente ZUKUNFT (FRGGZ1701)
4. RangCondorC72 Comfort mit ETF
5. RangInterMein Leben Defensiv
6. RangUniversaTopinvest RENTEgarant (Tarif 7358) mit ETF

Mann 55 Jahre Tarife mit Garantie mit aktiv gemanagten Fonds

TestplatzVersichererTarif
2. RangAllianzPrivatRente Invest Flex FRiU.GD
2. RangWürttembergischeGenius PrivatRente
3. RangHDITwoTrust Vario Extra FRWPX(E)17
3. RangLV 1871Performer Flex
3. RangStuttgarterTarif 83oG
4. RangContinentaleRente Garant RG mit 80% Garantie
5. RangContinentaleRente Garant RG mit 100% Garantie
4. RangVolkswohl BundFWR
4. RangDebekaChance Garant (CA6I)
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6. RangCondorC72 Congenial - privat garant comforte-FR17-13
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6. RangIduna LebenSI Global Garant Invest Flexible Rente
6. RangErgo LebenErgo Rente Garantie

Mann 55 Jahre Tarife mit Garantie mit ETF

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Rentenversicherung Test 2017: Wie die Rente finanziert wird

Die gesetzliche Rentenversicherung wird per Umlageverfahren finanziert, das bedeutet dass die deutschen Rentner auf die arbeitende Bevölkerung angewiesen sind. Die Leistungen werden also von den Jungen finanziert, die Beiträge in die Rentenversicherung einzahlen. Die Höhe dieser Beiträge wurde in den vergangenen Jahren immer wieder nach oben angepasst, während die Leistungen für die Rentner kaum stiegen.

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Immer weniger Beitragszahler

Rentenversicherung Test

Warum ist das so? Das Problem ist, dass die GRV als Teil der Sozialversicherungen von den Zahlungen der Beitragszahler abhängig ist. Sinkende Geburtenraten und steigende Lebenserwartung führen zu einer Überalterung der Gesellschaft, sprich: In Deutschland gibt es immer weniger junge (Beitragszahler) aber immer mehr ältere (Leistungsempfänger) – ein Ungleichgewicht entsteht, die Beiträge müssen angehoben werden oder die Rentenversicherung muss mit Steuermitteln bezuschusst werden. Weitere Fakten zur Altersvorsorge gibt es hier nachzulesen.

Renten steigen mit dem 1. Juli 2014

Zwar steigen durch das Rentenpaket, das seit 1. Juli 2014 in Kraft getreten ist, die Renten deutlich. Und auch Hausfrauen und Mütter, die vorher sehr wenig oder gar keine Rente bekommen haben, erhalten nun Leistungen aus der Rentenversicherung. Allerdings wird vielen Versicherten das zusätzliche Geld an anderer Stelle wieder, zum Beispiel durch die Reform der Pflegeversicherung.

Tabelle – so fällt die Rentenerhöhung aus

In der unterstehenden Tabelle finden sich Beispielwerte, diese sind in neuen und alten Bundesländern verschieden.

Rente pro MonatErhöhung (West)Erhöhung (Ost)
500 Euro8,35 Euro12,65 Euro
700 Euro11,69 Euro17,71 Euro
900 Euro15,03 Euro22,77 Euro
1100 Euro18,37 Euro27,83 Euro
1300 Euro21,71 Euro32,89 Euro
1500 Euro25,05 Euro37,95 Euro
1700 Euro28,39 Euro43,01 Euro
1900 Euro31,73 Euro48,07 Euro

Altersdurchschnitt steigt

Mit dem neuen Rentenpaket ist beabsichtigt, dass der Beitragssatz bis 2020 bei unter 20 Prozent bleibt, 2030 soll er nicht mehr als 22 Prozent betragen. Aktuell liegt der Beitragssatz bei 18,9 Prozent (nach einer Senkung im Jahr 2012). Das Problem ist die demographische Entwicklung in der Bundesrepublik, die die Altersrente auf finanziell immer wackeligere Beine stellt. Laut der aktuellsten Schätzung des statistischen Bundesamtes wird 2050 der Altersdurchschnitt um 8 Jahre von heute 42 auf dann 50 Jahre steigen. Interessantes zur Unfallversicherung gibt es hier.

Renteneineintrittsalter steigt

Klar ist: Die Altersrente hat ein Finanzierungsproblem. Weil es immer mehr ältere Menschen gibt, die Leistungen erhalten und immer weniger Menschen, die sozialversicherungspflichtig beschäftigt sind und Beiträge einzahlen,. Zudem kommen noch die allgemeinen wirtschaftlichen Probleme, z. B. immer mehr geringfügige Beschäftigungsverhältnisse. Daher wurde beschlossen, dass das Renteneintrittsalter ab 2012 schrittweise ansteigen soll, bis schließlich erst im Alter von 67 Jahren die Rente angetreten werden kann. Arbeitnehmer müssen sich also auf eine längere Arbeitszeit einstellen.

30 Milliarden mehr in diesem Jahr – 2015 fallen die Erhöhungen niedrig aus

Der berühmte Satz „Die Renten sind sicher“ gilt leider längst nicht mehr – und das einst so erfolgreiche Modell der deutschen gesetzlichen Rentenversicherung steht vor schwierigen Zeiten. In der jüngsten Geschichte der DRV sind die Gesamtausgaben kontinuierlich gestiegen. Betrugen sie im Jahr 2000 noch 213,98 Milliarden Euro, stiegen sie 2010 bereits auf 249,19 Milliarden. Allein für die aktuellen Erhöhungen im Rentenpaket wird die Rentenversicherung in dieser Legislaturperiode 30 Milliarden Euro mehr zahlen müssen.

Verschlechterungen bei Witwenrente

Mit dem Rentenpaket wurden aber nicht nur Verbesserungen für Versicherte beschlossen, sondern auch Einsparungsmaßnahmen. So beispielsweise im Falle der Witwer-/ Witwenrente. Das neue Gesetz sieht vor, dass künftig erst ab 47 (also zwei Jahre später), die volle Witwenrente von 55 Prozent bezogen werden kann. Bis dahin gibt es nurmehr 25 Prozent.

Verminderte Erwerbsfähigkeit

Personen mit verminderter Erwerbsfähigkeit müssen einen Abschlag von 10,8 Prozent bei der Rente hinnehmen. Deswegen macht neben der privaten Rentenversicherung auch eine Berufsunfähigkeitsversicherung bzw. Unfallversicherung Sinn um bei einer Erwerbsminderung finanziell abgesichert zu sein. Zudem wird nach Schätzungen jeder zweite Deutsche in Zukunft pflegebedürftig sein. Da auch hier die gesetzlichen Leistungen nur einen kleinen Teil der tatsächlich anfallenden Kosten abdecken, sollte auch mit einer privaten Pflegeversicherung vorgesorgt werden. Die BU-Police bleibt daher eine sinnvolle Alternative.

Kritik an Berlin für Rentenpaket

Die große Koalition und besonders das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) unter Andrea Nahles musste für das Rentenpaket von allen Seiten Kritik einstecken: Arbeitgeber, Gewerkschaften sowie Sozialverbände können den Neuerungen nicht viel abgewinnen. Die Kritiker erwarten, dass der Beitragssatz durch das neue Gesetz massiv steigen wird. Zudem wird den 20,5 Millionen Rentnern, die nun mehr erhalten, an anderer Stelle mehr Geld vom Fiskus abgezogen.

Kluge Rechner wissen: Von der Erhöhung 2017 bleibt leider nicht viel

Da der Beitragssatz für die Pflegeversicherung steigt, müssen die Rentner bis zu 40 Prozent der Rentenerhöhung an anderer Stelle wieder ausgeben, wie die Süddeutsche Zeitung berechnet hat. Anders als Arbeitnehmer zahlen Rentner den Differenzbetrag nämlich selbst. Rechnet man noch die Inflation hinzu, bleibt kaum mehr Geld. Zudem wird durch die beschlossene Leistungserweiterung (z. B. Mutterrente) die Erhöhung 2015 nur sehr niedrig ausfallen.

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Kindererziehungszeiten werden bei Berechnung berücksichtigt

Die Rentenversicherung besteht in ihrer heutigen Form seit 1989 und ist im sechsten SGB festgehalten. Die Höhe der Rente, die der Versicherte erhält, hängt letztendlich vor allem von den eingezahlten Beiträgen ab (beitragsfreie Zeiten wie Kindererziehungszeiten werden dabei berücksichtigt). Mit der Rentenformel nach § 64 SGB VI wird die monatliche Rente berechnet. Das Gesetz sieht zum Bezug der Altersrente Voraussetzungen vor. Hier die wichtigsten Voraussetzungen für die Regelrente im Überblick.

Voraussetzungen: Was es vor dem Formulare ausfüllen zu beachten gilt

Alter: Mindestens 65, Eintrittsalter wird seit 2012 heraufgesetzt Ausnahme: Bei 45 Beitragsjahren und mehr, bereits ab 63 möglich Die Rente muss beantragt werden, dabei sollte der sogenannte „Versicherungsverlauf „ auf fehlende Zeiten überprüft werden Wer die Rente nicht beantragt, erhöht seinen Anspruch jeden Monat um 0,5 Prozent.

Durchschnittsrente nur 1000 Euro

Auch wer heute ein gutes Einkommen ist und brav seine Beiträge zahlt, sollte sich nicht auf die gesetzliche Rentenversicherung verlassen. Denn die Zahlen sind alarmierend. Die Durchschnittsrente lag 2011 je nach Region bei nur 1052 Euro bzw. 1006 Euro für Männer, Frauen bekamen gerade einmal knapp über 500 Euro in den alten Bundesländern und 705 in den neuen. 3,7 Millionen Menschen erhalten eine Rentner von weniger als 300 Euro.

Viele Rentner müssen einen Minijob annehmen

Viele Rentner sind heutzutage auf Nebenjobs, finanzielle Unterstützung durch die Kinder oder gar auf Sozialhilfe angewiesen. Um dies zu vermeiden, raten Versicherungsexperten zum Abschluss einer zusätzlichen privaten Rentenversicherung. Das Angebot an Vorsorgeformen in Deutschland ist sehr groß. Generell besteht die Altersvorsorge in Deutschland aus drei Säulen, die in dem folgenden Überblick zu finden sind.

Die drei Säulen der Altersvorsorge in Deutschland

1. Säule2. Säule3. Säule
GesetzlichBetrieblichPrivate Altersvorge
Gesetzliche Rentenversicherung als Teil der SozialversicherungBetriebliche AltersvorsorgeStaatlich geförderte bzw. steuerlich begünstigte und rein private Vorsorge

Beitragssenkung eher sporalisch

Wer nach dem 31. 12. 1963 geboren ist, darf erst mit 67 in den wohlverdienten Ruhestand, so hat es die Bundesregierung beschlossen. Zwar haushaltet die deutsche Rentenversicherung zunehmend besser mit dem ihr zur Verfügung stehenden Geld. Aufgrund der hohen Rücklagen (2013: 29,5 Milliarden Euro) konnte der Beitrag 2013 von 19,6 auf 18,9 Prozent gesenkt werden. Doch Arbeitslosigkeit, demographischer Wandel und steigende Lebenserwartung machen auch der GRV zu schaffen.

RV nur noch als Grundsicherung 2017

Nach einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung werden 2013 3 Millionen zusätzliche Beitragszahler benötigt, man geht von 1,2 Millionen Beitragszahlern aus, die fehlen werden. Auch deswegen fördert der Staat seit der Rentenreform 2002 private Formen der Altersvorsorge. Die Idee die dahintersteckt: Die gesetzliche Rentenversicherung soll in Zukunft eine Grundsicherung darstellen. Wer im Alter nicht verzichten möchte, muss zusätzlich privat vorsorgen.

Welche Möglichkeiten es gibt

Im privaten Bereich gibt es jede Menge Möglichkeiten, vorzusorgen. Grundsätzlich lassen sich die Angebote in staatlich geförderte bzw. steuerlich begünstigte Angebote sowie rein private Vorsorgemöglichkeiten unterscheiden.

  • Lebensversicherung
  • Riester Rente
  • Rürup Rente
  • Sofortrente oder Bankauszahlplan
  • Immobilien (Bausparplan)

Heute vorsorgen, morgen ohne Sorgen

Auch wenn die Altersvorsorge für viele junge Menschen noch kein Thema ist, sollte man sich frühzeitig Gedanken machen, wie man vorsorgen möchte. „Heute arbeiten – morgen gut leben“, diese alte Volksweisheit gilt auch heute noch – vorausgesetzt, man denkt rechtzeitig an eine gute Vorsorge. Schließt man die Versicherung im jungen Alter ab, sind hohe Einsparungen bzw. eine wesentlich höhere Rente möglich.

Für Selbstständige und Angestellte über Beitragsbemessungsgrenze: Rürup

Sowohl Riester- als auch Rürup-Rente sind private Vorsorgeformen, die finanzielle Unterstützung vom Staat vorsehen. Der sogenannte „Riester“ wurde 2002 eingeführt und ist im Einkommenssteuergesetz geregelt (§§ 10a, 79 ff.). Unter diesem Begriff versteht man viele verschiedene Modelle der Vorsorge, die mit 154 Euro pro Jahr bezuschusst werden. Die Rürup-Rente ist das Pendant für Personen, die keiner Versicherungspflicht in der DRV unterliegen. Neben Selbstständigen und Freiberuflern eignet sie sich auch für Beamte und Angestellte mit hohem Einkommen.

Alternative Sofortrente

Bei der Sofortrente oder dem Bankauszahlplan wird einmalig eine größere Summe Geld investiert, anschließend wird ein bestimmter Betrag pro Monat an den Kunden ausgezahlt. Die Sofortrente bietet lebenslange Zahlungen, dafür aber weniger Ertrag. Ist beim Bankauszahlplan das Geld aufgebraucht, gibt es keine Zahlungen mehr, dafür werden höhere Zinsen geboten.

Rentenversicherung Test 2017

Für die gesetzliche Rentenversicherung sind in Zukunft zahlreiche Änderungen zu erwarten. Sicher ist, dass die Renten sinken werden. Die Rente mit 63, wie sie gerade erst am 1. Juli 2014 von der Bundesregierung beschlossen wurde, wird nur für die wenigsten möglich sein. Die gesetzliche RV wird in naher Zukunft wohl nur mehr einen Basis-Absicherung sein. Die Deutschen werden sich also selbst um ihre Altersvorsorge kümmern müssen, wenn Sie auch im Alter ihren Lebensstandard halten möchten.

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Kostenloses Service Telefon – Informationen zur gesetzlichen Rentenversicherung:
0800 1000 480 28