Private Krankenversicherung Test 2017

Mit einer privaten Krankenversicherung erhalten Versicherte nicht nur ein Plus an Leistungen, oftmals liegen auch die Beiträge auf einem weitaus günstigeren Niveau. Die verbesserten Konditionen machen sich nicht nur für Selbstständige und Beamte bemerkbar, es profitieren vor allem Angestellte mit einer PKV. Neben dem Anspruch auf ein Einbettzimmer mit Chefarztbehandlung erhalten Privatpatienten noch Vorsorgeuntersuchungen, hochwertigen Zahnersatz und Vorsorgeuntersuchungen.

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Neue Studie der Privaten Krankenversicherer von DISQ 2016 /2017

Im Jahr 2016 hat das Deutsche Institut für Service-Qualität die Leistungsniveaus der privaten Krankenversicherer untersucht. Nur zwei Anbieter erhielten die Testnote „sehr gut“. Die Barmenia konnte ihren ersten Platz nicht verteidigen. Die Versicherer BBKK und UKV haben im Test nur ein „ausreichend“ erhalten können. Zu folgenden Platzierungen sind die Testprüfer von DISQ gekommen:

  1. Allianz
  2. Barmenia
  3. AXA
  4. Münchener Verrein
  5. SDK
  6. Debeka
  7. Hallesche
  8. Gothaer
  9. HUK-Coburg
  10. Universa
  11. Inter
  12. LKH
  13. Central
  14. DKV
  15. Deutscher Ring
  16. Signal Iduna
  17. Continentale
  18. Hanse Merkur
  19. UKV
  20. BBKK

Private und gesetzliche Krankenversicherung im Test 2017

PKV Test 2017

Wie es in den Medien immer wieder zu vernehmen ist, leisten die gesetzlichen Krankenversicherer in Deutschland immer weniger, so dass der Patient immer mehr Kosten selbst übernehmen muss. Der Wechsel in die private Krankenversicherung ist ratsam, doch müssen hierfür bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Dennoch ist es nicht verkehrt, über einen Wechsel nachzudenken. Denn dieser bringt immense Vorteile mit sich. Allerdings ist es wichtig, den richtigen Anbieter auszuwählen, um ein gutes Angebot zu erhalten, welches mit der Leistung in Einklang steht.

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Die Voraussetzungen für den Wechsel 2017

Die Aufnahmebedingungen der privaten Krankenversicherung lassen sich präzise umreißen. Zunächst kann jeder in die PKV wechseln, der den Status eines Beamten, Studenten, Selbständigen oder Freiberuflers trägt. Des Weiteren sind Arbeitnehmer ab einer Jahresarbeitsentgeltgrenze von 53.550 Euro für den Wechsel berechtigt. Außerdem steht es jedem frei, in die PKV zu wechseln, sofern er von der gesetzlichen Versicherungspflicht entbunden ist. Dies gilt auch für diejenigen, die unter der Geringfügigkeitsgrenze von 450 Euro pro Monat liegen.

Zusatzversicherung auch für gesetzlich Versicherte

Gesetzlich Versicherte, die ihren Status innerhalb der Krankenversicherung etwas anheben möchten, was die Leistungen dieser angeht, können eine private Zusatzversicherung bei den Privaten erhalten. Hierbei handelt es sich um Policen, welche das Leistungsspektrum erweitern. Sehr bekannt ist beispielsweise die ambulante oder stationäre Zusatzversicherung, die beim Allgemeinmediziner und einem stationären Aufenthalt im Krankenhaus Vorteile mit sich bringt. Des Weiteren sind Zahnzusatzversicherungen und Pflegezusatzversicherungen sehr bekannt. Weitere Versicherungs-Testberichte::

Die Vorteile für Angestellte im Überblick

Angestellte, welche die nötigen Voraussetzungen erfüllen, haben ihre Vorteile bei der PKV, in Form eines vergrößerten Zugriffs, was Heilmittel und -methoden angeht. Ferner bieten viele private Krankenversicherungen an, sich von Spezialisten behandeln zu lassen, die für viele gesetzlich Versicherte zu teuer wären. Der Wechsel ist vor allem sinnvoll, um sich selbst gesundheitlich besser abzusichern. Allerdings sollte das Gehalt auch fortlaufend den Mindestbetrag überschreiten. Andernfalls ist eine Abmeldung und Rückkehr in die Gesetzliche erforderlich.

Für Selbständige und Beamte 2017

Beamte haben Anspruch auf Beihilfe, weswegen für sie der Wechsel in die private Krankenversicherung eine immense Erleichterung darstellt. Sie haben dabei nur Vorteile. Selbständige hingegen müssen jegliche Kosten für die Sozialversicherung selbst tragen, womit die gesetzliche Krankenkasse, je nach Einkommen, für sie unbezahlbar wird. Außerdem hat die PKV den Vorteil, dass es unerheblich ist, wie viel der Versicherte verdient, da sich die Beiträge nicht am Einkommen, sondern am Tarif orientieren. Die GKV ist für viele Selbständige praktisch zu teuer.

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Die Familie hat meist das Nachsehen

Die Familienversicherung, wie man sie bei der gesetzlichen Krankenversicherung kennt, gibt es bei der Privaten nicht. Hier versichert sich ausschließlich der Antragsteller, weitere Familienmitglieder müssen sich selbst versichern. Allerdings besteht die Möglichkeit, je nach Tarif, ein Baby innerhalb der ersten Monate oder Jahre mitzuversichern. Ob es möglich ist, hängt von der Krankenversicherung ab. Ein Kind kann man ebenfalls versichern lassen. Doch ob sich diese Versicherung lohnt, muss man in der Familie entscheiden.

Referendariat und Ärzte in Ausbildung

Generell wird Ärzten in der Ausbildung als auch Referendaren bereits in der Ausbildung, oder dem
Studium empfohlen, sich in der privaten Krankenversicherung zu versichern. Sie erhalten innerhalb dieser Zeit besondere Angebote, weswegen sich der Wechsel als lohnenswert erweisen könnte. Allerdings sollten auch sie gut überlegen, ob der Wechsel sinnvoll ist und vor allem, welchen Tarif sie sich aussuchen sollten. Übrigens: Eine Anwartschaft für Beamte bei der Bundeswehr ist der Wechsel ebenfalls empfehlenswert. Testberichte und Vergleiche liefern die nötigen Informationen.

Als Unabhängiger die richtigen Tipps 2017 finden

Um eine genaue Vorstellung von den Leistungen zu bekommen, gibt es online mehrere Möglichkeiten. Ein Vergleich ist beispielsweise immer empfehlenswert, wie er in Testberichten dargestellt wird. Allerdings sollte man hierfür nur seriöse Anbieter nutzen wie die Stiftung Warentest, Focus Money oder die Wirtschaftswoche. Ebenfalls empfehlenswert ist das Magazin Ökotest. Diese Unternehmen prüfen von Zeit zu Zeit die aktuellen Tarife und küren einen Testsieger, der allerdings nicht ausschlaggebend für die Wahl der richtigen Versicherung sein sollte.

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Optimaler Preisvergleich bei Finanztest

Lange haben Verbraucher und Experten gewartet. Denn seit dem Jahre 2006 haben die Warentest nicht mehr die privaten Krankenkassen untersucht. Finanztest, auch als Stiftung Warentest bekannt, unternimmt in jedem Jahr anhand von Musterkunden einen Preisvergleich der privaten Krankenversicherungen. Auf diese Weise erhält der Interessent auch den statistischen Trend, was die Jahre 2011, 2013 und 2014 angeht. Welche die beste Versicherung ist, sollte man nicht vom Testsieger abhängig machen, denn je nach Leistungsvorstellung kann der gewählte Tarif abweichen. Hier erhält man jedoch gute Ratschläge, auf was man beim Wechsel achten sollte und kann einen Überblick zu den verfügbaren Tarifen erhalten.

Der Test von 2014 auch in 2017 aktuell

Der letzte Test der Stiftung Warentest fand im April 2014 statt. Damals prüfte das Institut anhand von drei Musterkunden die aktuellen Tarife. Darunter ein Beamter, ein Angestellter und ein Selbständiger. Innerhalb des Tests nahmen insgesamt 107 Tarife von den gängigen Versicherern teil. Im Resultat war deutlich zu lesen, dass speziell für Beamte der Wechsel lohnenswert ist. Des Weiteren machte das Institut darauf aufmerksam, in jedem Fall für das Alter vorzusorgen, da bei vielen Kassen der Beitrag dann immens ansteigt.

Nicht über die Altersrückstellung zu regeln

Die meisten Versicherungen bieten im Zuge einer Anmeldung auch die Umverteilung anhand der Altersrückstellung an. Hiermit sichert sich der Versicherte auch im Alter einen günstigen Beitrag. Allerdings empfiehlt die Stiftung Warentest, sich nicht ausschließlich hierauf zu verlassen. Zusätzliche Vorsorge ist notwendig, um bei manchen Kassen auch im Alter noch die Beiträge zu zahlen, wie sie kommen. Im Notfall ist immerhin noch ein Wechsel in den Basistarif möglich, der seit 2013 von jeder privaten Krankenversicherung angeboten werden muss.

Der Basistarif auf dem Niveau der GKV

Laut Wikipedia darf der Basistarif den Höchstbeitrag der GKV nicht überschreiten. Er liegt derzeit bei 627,75 Euro. Es gibt jedoch noch immer Menschen, welche sich selbst diesen nicht leisten können. Infolge dessen ist es möglich, Unterstützung vom Staat zu erhalten, sofern eine Hilfsbedürftigkeit vorliegt und diese auch belegt werden kann. Ist dies der Fall, wird der Beitrag zunächst halbiert. Bezieht der Versicherte dagegen Sozialhilfe nach SGB II oder SGB XII, wird der Beitrag noch einmal auf die Hälfte reduziert.

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Die Anbieter der PKV

Die folgenden Anbieter beinhalten in ihrem Portfolio entweder eine Krankenvollversicherung oder eine Zusatzversicherung, die zur GKV in Anspruch genommen werden kann: Debeka, Central, Continentale, Capital, Concordia, Huk Coburg, DBV, Deutscher Ring, DKV, Hanse Merkur, Hallesche, LKV, LVM, Provinzial, Inter, Signal Iduna, Gothaer, Barmenia, Axa, Allianz, Arag, R+V, Universa, Münchner Verein, VGH, Versicherungskammer Bayern und die Württembergische. Die Auswahl ist also dementsprechend sehr groß.

Anonym Beiträge berechnen

Online ist es sehr leicht möglich, einen Vergleich für den eigenen Bedarf zu starten. Ein sogenannter Rechner, welcher von vielen Versicherungen, aber auch Testinstituten angeboten wird, kann dabei helfen, den richtigen Tarif für sich zu finden. Hierbei ist nur die Angabe der eigenen Daten notwendig, ohne den Namen anzugeben. Dieser ist nur auf Wunsch erforderlich. Im Anschluss erhält der Interessent entweder eine Auflistung der verfügbaren Versicherer, oder die Höhe des Beitrages, mit dem er innerhalb der Versicherung rechnen muss. Hilfreich, gerade am Anfang.

PKV in Österreich

Auch innerhalb von Österreich wird das Thema der privaten Krankenversicherung immer interessanter für die Menschen. Hier gelten ähnliche Voraussetzungen für die Aufnahme, allerdings ist der Wechsel für viele Menschen noch undenkbar. Allerdings herrscht innerhalb von Österreich auch noch ein höheres Leistungsspektrum als es in Deutschland üblich ist. Hier werden noch nach wie vor Dinge gezahlt, darunter auch ein HIV Test, was in Deutschland inzwischen der Patient selbst übernehmen muss.

Die Private Krankenversicherung im Test für das Jahr 2017

Wer in die PKV wechseln möchte und die Voraussetzungen erfüllt, der sollte in jedem Fall die Tarife der Privaten miteinander vergleichen. Die Krankenversicherung bringt zwar mehr Leistungen mit sich, doch sind die Tarife durchaus unterschiedlich. Hilfreich hierbei ist ein Vergleich der Stiftung Warentest, Focus Money oder anderen Quellen. Allerdings sollten diese in jedem Fall seriös sein und zusätzliche Ratschläge für den Leser mitbringen. So ist es auch viel leichter, den richtigen Anbieter für sich selbst zu finden.

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