Pflegeversicherung Debeka Test und Testbericht

Die Zahl der Pflegebedürftigen in Deutschland steigt. Neben der gesetzlichen Pflegeversicherung sichern sich viele zusätzlich mit einer privaten Pflegeversicherung ab. Auch die Debeka bietet eine solche an. Hier erhalten Sie Informationen zum Pflegeversicherungsgesetz und der gesetzlichen Pflegekassen also auch über die Pflegestufe und dessen Leistungen. Des Weiteren erhalten Sie Auskunft über den Begriff der Pflege allgemein und die Tarife und Kosten für eine Pflegeversicherung bei der Debeka.

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Gesetzliche Grundlage: Das Pflegeversicherungsgesetz

Pflegeversicherung Debeka Test

1995 beschloss das Kabinett die Verabschiedung eines Gesetzes, dass die soziale Pflegeversicherung für jeden Bundesbürger verpflichtend macht. Verankert ist dieses Gesetz im elften Buch des Sozialgesetzbuches (SGB XI). In diesem System wird nicht geprüft, ob der Versicherungsnehmer finanziell bedürftig ist- das garantiert die gleichen Leistungen für alle. Oft wird dieses Gesetz als die 5. Säule der Sozialversicherung bezeichnet.

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Weiterentwicklung des Pflegeversicherungsgesetzes

1996 wurde die 2. Stufe der Pflegeversicherung eingeführt, die die stationäre Versorgung ermöglicht. Seit 2005 gibt es ein Gesetz, das indirekt die Familien besser stellt: Kinderlose zahlen seitdem nämlich 0,25 Prozentpunkte. Laut Bundesregierung sei der Beitragssatz seit 1996 mit 1,7 Prozent stabil. Das gängige System schaffe die richtige soziale Balance zwischen Solidarität und Eigenverantwortung.

Teilkasko-Charakter

Die Bundesregierung spricht vom Teilkasko-Charakter, da Leistungen zum Teil von den Pflegekassen getragen werden, zum anderen Teil vom Patienten getragen werden müssen. Jedes Mitglied einer Krankenkasse ist auch automatisch Mitglied in einer Pflegekasse. Wer auf den Eigenanteil verzichten möchte, kann sich nach einer Pflegezusatzversicherung umsehen. Hier fallen je nach Alter und Gesundheit des Interessierten Beitragskosten an.

Fünfte Säule der Sozialversicherung

Oft wird das Gesetz zur Pflegeversicherung als fünfte Säule der gesetzlichen Sozialversicherung bezeichnet. Die Pflegeversicherung obliegt den Pflegekassen. Diese wiederum ist in die gesetzlich vorgeschriebene Krankenkasse integriert. Das bedeutet, dass jedes Krankenkassenmitglied gleichzeitig in einer Pflegekrankenkasse ist. Selbstständige müssen sich zusätzlich versichern. Alles zur DKV hier.

Staatliche Förderung für private Pflegeversicherung

Da die gesetzliche Pflegeversicherung aufgrund der immer größer werdenden Zahl an Pflegebedürftigen, laut Debeka, an ihre Grenzen stößt, fördert die Regierung seit dem 1. Januar 2013 jeden Versicherungsnehmer mit privater Pflegeversicherung mit fünf Euro monatlich. Um diese Förderung zu erhalten, müssen Sie bestimmte Vorrausetzungen erfüllen. Diese finden sie auf bei den Produktdetails zur privaten Pflegeversicherung bei der Debeka.

Debeka Tarif EPG: Private Pflegevorsorge mit staatlicher Förderung

In dem Tarif EPG (mit staatlicher Förderung in Höhe von 5 Euro monatlich) wird bei Pflegebedürftigkeit der Pflegestufe I 35 Prozent des vereinbarten Pflegegeldes gezahlt. Bei Pflegestufe II sind es 70 Prozent und bei Pflegestufe III 100 Prozent. Für Demenzkranke ohne Pflegestufe liegt der gezahlte Prozentsatz des vereinbarten Pflegegeldes bei 20 Prozent. Die Bundesregierung setzt sich bereits für eine neues Pflegestufensystem ein. Wie die ERGO im Test abschneiden kann hier.

Kosten für Tarif EPG

Die Kosten für den Tarif EPG mit staatlicher Förderung richtet sich nach dem Eintrittsalter. 20- und 30-Jährige zahlen einen monatlichen Eigenbetrag von 10 Euro, 40-Jährige zahlen 12,52 Euro und 50-Jährige 19,60 Euro. Diese Zahlen passieren auf der Annahme, dass der Versicherungsbeginn 2013 ist. Alle Informationen erhalten Sie auch auf der Homepage der Debeka. Das zeigt auf wie wichtig eine Pflegezusatzversicherung für den Verbraucher sein kann.

Debeka- Ein Unternehmen mit Geschichte

1905 wurde die Debeka (von früher: Deutsche Beamten-Krankenversicherung) als Krankenkasse für Gemeindebeamten der Rheinprovinz gegründet. Bereits 1906 expandierte das Unternehmen: nach Preußen folgte das gesamte Deutsche Reich. Ab 1907 wurden auch angehörige Ehefrauen, ab 1922 Kinder mitversichert. Heute ist die Debeka nach wie vor auf Angestellte des öffentlichen Dienstes spezialisiert, aber auch anderen Berufsgruppen offen.

Das Unternehmen

Heute liegt die Zahl der Beschäftigten bei rund 16.000. 6,6 Millionen Kunden insgesamt verzeichnet das Unternehmen, diese werden in 280 Geschäftsstellen und 26 Landesgeschäftsstellen betreut. Auf dem Gebiet der privaten Krankenversicherung ist die Debeka der größte Versicherer Deutschlands. Historisch gewachsen ist der Geschäftssitz heute noch in Koblenz. Früher war sie für Beamten aus der Rheinprovinz da.

Unternehmensform der Debeka

Seit ihrer Gründung 1905 ist die Debeka unabhängig. Ihre beiden größten Unternehmen (Kranken- und Lebensversicherung) obliegen der Rechtsform des Versicherungsvereins auf Gegenseitigkeit (VVaG). Das bedeutet, dass sie in ihren Handlungen nur ihren Kunden gegenüber verpflichtet ist, jedoch keinen Aktionären oder Investoren. Das gleiche gilt für die Tochterunternehmen. Diese sind die allgemeine Versicherung, Pensions- und Bausparkasse. Hier gelangen Sie zum ausführlichen Pflegeversicherung Test.

Auszeichnungen für das Unternehmen von Stiftung Warentest, Assekurata und Co.

Die Debeka ist vielfach zum Testsieger ausgezeichnet worden. Für ihre Krankenversicherung erhielt sie kürzlich (Anfang 2014) eine Auszeichnung der Rating-Agentur Assekurata. Bewertet wurden die Krankenversicherung mit AA+, der Bestnote- und das zum sechsten Mal in Folge. In den Kategorien Sicherheit, Erfolg, Kundenorientierung und Wachstum/Attraktivität im Markt erhielt sie die Prädikate „sehr gut“ und „exzellent“. Auch beim map-Report belegte sie Platz 1.

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Großes Angebot bei der Debeka

Die Debeka bietet ein großes Spektrum an verschiedenen Leistungen. Sei es im Bereich Bausparen und Finanzen, Reise, Gewerbe oder Wohnen: die Auswahl ist groß. Unter anderem werden folgende Versicherungen angeboten: Reiseversicherung, Hausratversicherung, Haftpflichtversicherung, Kfz-Versicherung, Privat- und Berufsrechtsschutz, Firmen- und Vermieterschutz. Sie haben ebenfalls die Möglichkeit bei der Debeka ein Konto zu eröffnen.

Neue Regelung für mehr Verständlichkeit

2013 beschloss die Bundesregierung, dass die Versicherer auf ihrer Homepage zu jedem einzelnen Produkt ein sogenanntes Produktinformationsblatt zur Verfügung stellen muss. Dieses soll den Verbraucher davor schützen „die Katze im Sack“ zu kaufen. Das auf der Homepage der Unternehmen verfügbare Dokument enthält die wichtigsten Eckdaten des folgenden Vertrages. Mit diesem Gesetz wurde also ein großer Schritt Richtung Verbraucherschutz getan.

Neuer Begriff der Pflegebedürftigkeit

In der aktuellen Legislaturperiode plant das Bundesgesundheitsministerium eine neue Definition des Pflegebegriffs. Mit diesem sollen auch zwei weitere Pflegestufen eingeführt werden, so dass es insgesamt fünf Abstufungen gibt. Die Einführung weiterer Pflegestufen soll den Bedürfnissen Betroffener gerechter werden. Ein neuer Fokus wird dabei auf Demenzkranke gelegt. Aber auch insgesamt sollen Leistungen verbessert werden.

Einteilung in Pflegestufen

Bevor von die Pflegekassen Leistungen übernehmen, wird der Betroffene in eine Pflegestufe eingeteilt. Je nach Bedürftigkeit erhält er danach Leistungen. Ist der Pflegeaufwand außerordentlich hoch kann von Pflegestufe III ausgehend auch ein Härtefall beantragt werden. Wer welcher Pflegestufe zuordnet wird entscheidet die Pflegekasse. Der Versicherungsnehmer hat jedoch das Recht hier Einspruch zu erheben.

Bei erheblicher Pflegebedürftigkeit: Pflegestufe I

Pflegestufe I liegt vor, wenn mindestens einmal täglich in zwei oder mehr Bereichen der Grundpflege (Körperpflege, Ernährung, Mobilität) Hilfe benötigt wird. Mehrfach in der Woche muss auch in der hauswirtschaftlichen Versorgung geholfen werden. Gerechnet wird dann in Minuten: wöchentlich müssen mindestens 90 Minuten pro Tag aufgewendet werden, davon mindestens 45 Minuten auf die Grundpflege.

Bei Schwerbedürftigkeit-Pflegestufe II

Für die Pflegestufe 2 muss mindestens dreimal über den Tag verteilt Hilfe bei der Grundpflege (Körperpflege, Ernährung, Mobilität) benötigt werden. Hier wird mehrmals in der Woche bei der hauswirtschaftlichen Versorgung geholfen. Im wöchentlichen Schnitt muss sich die Versorgung auf drei Stunden täglich belaufen, wovon zwei Stunden davon auf die Grundpflege entfallen müssen.

Bei Schwerstbedürftigkeit- Pflegestufe III

Pflegestufe III liegt vor für die Verrichtung der Grundpflege (Körperpflege, Ernährung, Mobilität) jemand zu jeder Tag- und Nachtzeit anwesend sein muss. Mehrmals in der Woche muss außerdem hauswirtschaftliche Hilfe benötigt werden. Wöchentlich muss sich der Zeitaufwand im Schnitt auf fünf Stunden täglich belaufen. Auf die Grundpflege müssen hierbei mindestens vier Stunden verwendet werden.

Nach Pflegestufe III: Härtefallregelung

Wird Pflegestufe III erfüllt, ist der Pflegeaufwand aber besonders hoch und intensiv, kann die Härtefallregelung in Kraft treten. Sachleistungen fallen dann höher aus. Es wird nach zwei Kriterien entschieden ob ein Härtefall vorliegt oder nicht. Bereits die Erfüllung eines Kriteriums führt dazu, dass ein Härtefall als ein solcher anerkannt wird. Im Folgenden werden die beiden Vorrausetzungen näher erläutert werden. Nur eine der beiden muss erfüllt werden.

Vorrausetzung 1 für einen Härtefall- Pflegeversicherung Debeka Test und Testbericht

Ein Härtefall kann als ein solcher anerkannt werden, wenn die Hilfe bei der Grundpflege (Körperpflege, Ernährung, Mobilität) mindestens sechs Stunden am Tag geleistet werden muss. Davon muss diese mindestens dreimal nachts erforderlich sein. Auch die medizinische Behandlungspflege zählt dazu. Auch in diesem Fall muss die Hilfe zur hauswirtschaftlichen Versorgung nötig sein. Wissenswertes zur Hundehaftpflicht hier.

Vorrausetzung 2 für einen Härtefall

Trifft Vorrausetzung 1 nicht zu, so die zweite immer noch ausschlaggebend sein. Diese trifft zu, wenn der Pflegebedürftige nachts von mehreren Pflegekräften gleichzeitig Hilfe benötigt. Dabei muss immer eine professionelle Hilfskraft anwesend sein. Für die andere Person ist das nicht Vorrausetzung. Dementsprechend können also auch Angehörige diesen Part übernehmen. Zusätzlich wird Hilfe bei der hauswirtschaftlichen Versorgung benötigt.

Wichtig zu wissen für das Jahr 2019

Wie viele andere Unternehmen auch gibt es bei der Debeka folgende Regelung: die ersten fünf Jahre erhält der Versicherungsnehmer keine Leistungen. Das ist durchaus üblich. Die Versicherer wollen sich damit vor Versicherungsbetrügen schützen. Tritt jedoch ein Unfall ein, der zur Pflegebedürftigkeit führt, wird diese Regelung wieder außer Kraft gesetzt. Die Beitragskosten richten sich nach dem Beitrittsalter. Wer eher eintritt, zahlt weniger.

Auch im Falle der Berufsunfähigkeit abgesichert

Gerade für die Hauptverdiener kann es von großer Bedeutung sein sich mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung zu beschäftigen: fällt er einmal aus, kann das gravierende Folgen habe. Im schlimmsten Fall steht die Familie vor dem finanziellen Ruin. Fällt der Hauptverdiener krankheitsbedingt aus, kann eine Berufsunfähigkeitsversicherung Ihnen zumindest finanzielle Sicherheit geben und sie so sogar vor dem sozialen Abstiege bewahren. Es kann sich dennoch lohnen, andere Tarife miteinander zu vergleichen.

Pflegeversicherung Debeka Test 2019 und Testbericht

Der Pflegebegriff hat sich in den Jahren seit der Einführung des Pflegeversicherungsgesetzes verändert. Nun sollen auch die Pflegestufen an die realen Verhältnisse angepasst werden, so dass jede Pflegestufe zur besseren Ausdifferenzierung von Bedürftigkeit verhilft. Um Ihre Pflege im Alter zu garantieren ist die private Pflegeversicherung der Debeka eine gute Möglichkeit. Prüfen Sie auch, ob für Sie eine Möglichkeit der staatlichen Förderung besteht. Denn ein Tarif für die Pflege lohnt sich auf lange Sicht auf jeden Fall.

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