Pflegeversicherung Arbeitnehmer

Pflegeversicherung Arbeitnehmer- Innerhalb der Regeln zur Sozialversicherung ist festgeschrieben, dass sich unter anderem die Krankenversicherung, sowie Pflegeversicherung Arbeitnehmer und Arbeitgeber teilen. Der Beitragssatz 2015 beträgt derzeit 2,3 Prozent vom Einkommen, soll im Jahr 2015 jedoch wieder steigen. Versicherte mit Kindern in der Familie zahlen weniger. Warum dies so ist, haben wir nachfolgend näher erläutert.

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Pflegeversicherung Arbeitnehmer 2019: Beide zahlen ein

Pflegeversicherung Arbeitnehmer

Um die hohen Beiträge zur Sozialversicherung zu tilgen, ist festgelegt, dass sich Arbeitnehmer und Arbeitgeber die Beiträge teilen. Der Arbeitnehmeranteil wird bei der monatlichen Abrechnung vom Bruttoentgelt abgezogen. Neben der Pflegeversicherung übernimmt der Arbeitgeber auch Anteile für Kranken-, Unfall-, Renten- und Arbeitslosenversicherung.

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Die Höhe des Beitragssatzes

Wie hoch der Beitrag ausfällt, hängt davon ab, ob der Versicherte eine Familie mit oder ohne Kinder hat. Kinderlose Versicherte zahlen seit 2004 mehr in die Versicherung ein. Daher wird der Beitrag wie folgt berechnet:

  • Kinderlose zahlen seit 1. Januar 2013 einen Beitragssatz von 2,3 Prozent
  • alle anderen zahlen einen Beitragssatz von 2,05 Prozent

Ausnahmen beim Beitragszuschlag

Nicht alle kinderlosen Mitglieder der Pflegeversicherung müssen einen Beitragszuschlag zahlen. Ausgenommen sind beispielsweise behinderte Kinderlose, die nicht für ihren eigenen Lebensunterhalt aufkommen. Auch fallen alle Altersrentnerinnen darunter, die vor dem 1. Januar 1940 geboren sind. Außerdem haben alle Menschen das Anrecht auf den Verzicht der Erhebung, deren Einkünfte am Existenzminimum liegen.

Hier finden Sie Informationen zum Thema Pflege-Bahr.

Gründe für Kinderlosigkeit spielen keine Rolle

Außerdem legte die Bundesregierung fest, dass die Gründe für die Kinderlosigkeit keinerlei Rolle spielen. Bei der Festlegung des Zuschlages ist ausschließlich die objektive Tatsache entscheidend. Ähnlich ist auch bei der gesetzlichen Rentenversicherung.

Weitere Orientierung an der Beitragsbemessungsgrenze

Ein weiterer Faktor, der bei der Berechnung der monatlichen Beiträge eine Rolle spielt ist die Beitragsbemessungsgrenze ( Gleitzone), die sich jährlich nach der wirtschaftlichen Entwicklung richtet. Überschreitet beispielsweise ein Beitrag die genannte Grenze, muss der überschüssige Betrag nicht gezahlt werden. Im Jahr 2014 liegt die Beitragsbemessungsgrenze bei 4050 Euro pro Monat.

1995 weitere Sozialversicherung eingeführt

Die Bundesregierung aus dem Jahre 1995 erkannte, dass die Pflegesituation in Zukunft immer schwieriger wird. Aus diesen Grund wurde die gesetzliche Pflegeversicherung (Pflichtversicherung)  in die Säulen der Sozialversicherung eingebettet. Die Lohnabrechnung der Angestellten wurden damit zusätzlich belastet, doch die Versorgungsituation der Bevölkerung sollte so verbessert werden. Heute steht fest, dass die Maßnahme nicht ausreicht. Die Bürger in der Bundesrepublik werden immer älter. Daher unterstützt der Gesetzgeber die private Vorsorge. Nicht nur im Bereich der Pflege sondern auch bei der Rente. Durch den demografischen Wandel besteht hier ein ähnliches Problem mit der Finanzierung.

Erhöhung in Jahr 2015 für Kinderlose (Stand 2019)

Da innerhalb der Pflegekassen immer weniger Geld für die Pflege zur Verfügung steht, möchte die Bundesregierung im Jahr 2015 die Beiträge schrittweise anheben. Die erste Anhebung beträgt 0,3 Prozentpunkte, für die zweite sind noch einmal 0,2 Prozentpunkte angedacht. Damit ist auch klar, dass in den nächsten Jahren ein Zusatzbeitrag  für allein lebende Bürger (ohne Kinder) zu zahlen ist. Für 2017 sind weitere Anpassungen vorgesehen.

Alles zur AXA Pflegeversicherung hier.

Neuerung Pflege-Bahr

Bereits im Jahr 2012 beschäftigte sich die Bundesregierung mit einer Optimierung der Pflegebeiträge und führte Anfang 2013 das sogenannte „Pflege-Bahr“ ein. Über diesen Weg erhalten Menschen, die mittels ihres gewöhnlichen Einkommens keine private Pflegeversicherung abschließen können eine staatliche Förderung. Die Zulage beträgt 60 Euro, wovon der Antragsteller jedoch mindestens 10 Euro übernehmen muss.

Ausnahme für das Bundesland Sachsen

Eine besondere Regelung greift im Bundesland Sachsen, wo der Arbeitnehmeranteil für die Pflegeversicherung höher ist als in den übrigen Bundesländern. Der Grund dafür ist, dass zur Sicherung der Zahlung innerhalb Sachsens kein Feiertag abgeschafft wurde, wie es in den anderen der Fall war. Hier zahlt der Arbeitnehmer 1,525 Prozent, kinderlose Beitragszahler müssen 0,25 Prozent mehr zahlen.

Reguläre Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung genügen oft nicht

Auch wenn sich Arbeitnehmer und Arbeitgeber die monatliche Prämie zur Pflegeversicherung teilen, kristallisiert sich immer mehr heraus, dass die Gelder zur Tilgung der Pflegekosten oft nicht ausreichen. Daher bietet sich für jede Person die Alternative an, zusätzlich eine private Pflegeversicherung oder Pflegerente abzuschließen.

Auch die AOK bietet eine Pflegeversicherung an. Mehr Infos dazu auf diesem Beitrag.

Warum eine private Pflegeversicherung 2019 sinnvoll ist

Jeder Versicherte hat im Fall einer Pflegebedürftigkeit den Anspruch auf Pflegegelder. Die Höhe dieser wird anhand der Pflegestufe ermittelt. Oftmals reicht das Pflegegeld jedoch nicht aus. Zudem das Leistungsspektrum nur die grundlegenden Pflegeleistungen umfasst. Seit Jahren beklagen sich Pflegedienste darüber, dass die Zeit nicht ausreicht, sich angemessen um Patienten zu kümmern, da keine Gelder vorhanden sind.

Eine private Pflegeversicherung wirkt Versorgungslücken entgegen

Ein weiterer Nachteil ist, dass die Pflegeleistungen meist so viel kosten, dass sie mittels der Pflegegelder nicht vollständig gezahlt werden können. Im Laufe der Zeit entstehen somit Versorgungslücken. Die beiden Defizite lassen sich durch die Vorsorge per privater Pflegeversicherung vermeiden, da der Patient hierbei eine zusätzliche Pflegerente erhält.

Informationen zur Pflegeversicherung 1995 erhalte Sie hier. 

Welche Varianten der privaten Pflegeversicherung es gibt

Regulär bieten private Pflegeversicherungen einen Basis- und Premiumtarif, in dem das Leistungsspektrum variiert. Oft ist der Basistarif ausreichend, um alle entstehenden Kosten zu decken. Möchte der Versicherte etwas mehr für seine Pflege tun, ist der Premiumtarif empfehlenswert. Daneben bieten zahlreiche Versicherer Zusatzoptionen an, die für weitere Vorteile sorgen.

Hierbei übernimmt der Arbeitnehmer alles

Wer privat oder freiwillig vorsorgt, muss auch den gesamten Pflegeversichrungsbeitrag zahlen. Oftmals ist dieser, je nach Vertragslaufzeit und Eintrittsalter, jedoch nicht besonders hoch. Wer etwa 100 Euro im Monat für eine private Pflegeversicherung aufwendet, kann bereits einen moderaten Tarif finden. Außerdem werden manche Versicherungen zusätzlich vom Staat gefördert.

Interessantes zur AachenMünchener Pflegeversicherung können Sie diesem Beitrag entnehmen. 

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Welche Versicherungen der Staat unterstützt

Handelt es sich um eine Pflegetagegeldversicherung, fördert der Staat die Versicherungsprämie oft mit etwa 10 Euro im Monat. Im Jahr 2013 beschäftigte sich die Stiftung Warentest mit derartigen Versicherungen bereits. Die ausgezahlten Gelder der Versicherung waren jedoch sehr gering, weswegen die Stiftung vom Abschluss einer derartigen Versicherung abrät.

Wenn bereits hohe Geldbeträge vorhanden sind

Wer bereits ein Vermögen besitzt und einen Teil davon in die private Pflege investieren möchte, kann diesen Betrag bei manchen Versicherungstarifen auf einmal einzahlen. Im Anschluss erhält der Betroffene bei einer Pflegebedürftigkeit das Geld in Form einer monatlichen Rente zurück. Auf diese Weise kann er seine monatlichen Pflegekosten ergänzen und bleibt finanziell unabhängig.

Einzelne Monatsbeiträge ebenso möglich

Daneben gibt es selbstverständlich auch Tarife, bei denen der Versicherte über einen vertraglich festgelegten Zeitraum monatliche Versicherungsprämien entrichtet. Wird er pflegebedürftig, erhält er, wie in der verglichenen Pflegerente, monatlich einen gewissen Betrag, den er für seine Pflege anwenden kann.

Nicht alle Dienst werden von der Versicherung akzeptiert

Damit es zu keinen Schwierigkeiten bei der Inanspruchnahme kommt, sollten nur zertifizierte Pflegeunternehmen beauftragt werden. Gerade bei ausländischen Unternehmen können kein Nachweis für die Qualität der Pflege nachweisen. Daher ist es ratsam, sich eher auf inländische Firmen zu konzentrieren. Verbraucher sollten direkt nach den Qualifikationen der Mitarbeiter nachfragen. In den meisten Fällen können sie einen Nachweis erbringen. Um sich besser kennen zu lernen, kann auch eine Probewoche mit dem Pflegeanbieter vereinbart werden. Das erleichtert für beide Seiten den Einstieg.

Unangenehme Situationen lassen sich vermeiden

Durch den Abschluss einer privaten Pflegeversicherung lassen sich unangenehme Situationen vermeiden. Denn immer öfter kommt es dazu, dass Pflegebedürftige Kosten anhäufen, die sie nicht aus eigener Tasche zahlen können. In einem solchen Fall geht der Staat immer öfter dazu über, Verwandte zu konsultieren, die die Kosten übernehmen sollen. Mit einer privaten Vorsorge bleibt der Versicherte stets finanziell unabhängig.

Pflegeversicherung Arbeitnehmer 2019

Dass die Pflegeversicherung Arbeitnehmer und Arbeitgeber gemeinsam bezahlen, ist ein gutes Konzept, welches in Bezug auf die Pflegegelder bei einer Pflegebedürftigkeit allerdings nicht ausreicht. Der Beitragssatz soll zwar 2015 wieder steigen, doch die neben der gesetzlichen Pflege- und Krankenversicherung gibt es nach wie vor Bedarf für den Abschluss einer privaten Pflegeversicherung.

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