Hausratversicherung Test 2017

Inhaltsangabe

Unter den vielen verfügbaren Versicherungen ist die Hausratversicherung wohl eine der wichtigsten. Im Fall von Einbruch oder Witterungsschäden ist der Hausrat damit finanziell abgesichert. Der Test 2013 von Stiftung Warentest untersucht 54 Hausratsversicherungen. Der Vergleich zeigt, dass es viele gute Anbieter gibt, die Preisunterschiede aber bedeutend sind. Als Testsieger gehen die BavariaDirekt, die Ovag Versicherung sowie die Huk24 hervor.

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Was eine Hausratversicherung zu bieten hat

Wohnhaus auf Bauplan

Hausratversicherung Test 2017

Mit einer Hausratversicherung wird der Versicherungsnehmer gegen alle vereinbarten Gefahren versichert. Die Versicherung greift dann, wenn ein Schaden am Inventar entstanden ist. Es gibt eine garantierte Leistung bei Brand, Leitungswasser-, Hagel-, Sturm-, Blitzschlag- und Überspannungsschäden, sowie bei Vandalismus und Diebstahl. Normalerweise wird der Wiederbeschaffungswert ersetzt. Dieser beschreibt den Wert der Wiederbeschaffung am Tag des Schadens. Es ist jedoch empfehlenswert mit der Versicherung die Neuwertentschädigung zu vereinbaren. In Kombination kann auch eine gebundene Sachversicherung abgeschlossen werden.

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Blick auf die Kriminalstatistik 2017

Gerade in Hinblick auf die aktuelle Krimanalstatistik von 2017 wird deutlich, dass sich eine Hausratsversicherung lohnt. Laut dieser wird alle vier Minuten, oftmals auch tagsüber, eingebrochen. Nach Polizeiangaben hat sich die Einbruchsrate um neun Prozent im Vergleich zum Vorjahr gesteigert. Allein der materielle Schaden beläuft sich so auf ca. 470 Millionen Euro. Damit sind Einbruchsschäden deutlich häufiger als die Schäden eines Brandes.

Stiftung Warentest spielt im Test drei Modelle durch

In der  „finanztest“ werden anhand von drei fiktiven Fällen die günstigsten Tarife durchgespielt. Allen Versicherungsnehmer können diese Policen abschließen. Im Vergleich sind die entscheidenden Kriterien: Versicherungssumme, der Unterversicherungsverzicht sowie der Zuschlag und die Deckungssumme bei Fahrraddiebstahl und bei Überspannungsschäden. Weitere Testberichte:

Im Test: Modellfall 1

Stiftung Warentest testet in einem ersten Modellfall Tarife für junge Menschen, die auf einem Wohnraum von 35m² leben. Die meisten Versicherungen bieten einen Unterversicherungsverzicht an. Von dieser Deckungssumme ausgehend, wird das günstigste Angebot gesucht. Dabei gilt, dass Überspannungsschäden mit 10 und Wertsachen mit 20 Prozent versichert sind. Als Testsieger für junge Alleinstehende gehen hervor:

  • Platz 1: Ovag Tarif Optimal mit 41 Euro
  • Platz 2: Signal Iduna Tarif Exklusiv mit 51 Euro
  • Platz 3: Volkswohl Bund Tarif KomfortPlus mit 52 Euro
  • Platz 4: BGV Badische Allgemeine Tarif Exklusiv mit 57 Euro
  • Platz 5: Asstel Tarif Plus mit 61 Euro

Das Besondere: in diesem Fall muss im Schadensfall kein Selbstbehalt gezahlt werden.

Im Test: Modellfall 2

Im zweiten Test wird eine passende Versicherung für eine Familie gesucht. 120m² sollen versichert werden, zudem soll eine Fahrradversicherung enthalten sein. Die Kinder sind mitversichert. Es ergeben sich folgende günstigste Versicherungen:

  • BavariaDirekt Einfach sicher
  • Docura Basistarif
  • BGV Badische Allgemeine Exklusivtarif
  • Docura Komforttarif
  • Huk24 Classic@tarif

Bereits für 58 Euro kann man bei der Bavaria Versicherung seinen Hausrat geschützt wissen. Für ebenfalls gute Leistungen im Testvergleich wird von einer anderen Versicherung 292 Euro verlangt. Dieses Preisgefälle macht es zwingend nötig Tarife zu vergleichen und individuell abgestimmte Entscheidungen zu treffen.

Im Test: Modellfall 3

In diesem letzten Test wird eine passende Versicherung für Senioren gesucht. Diese besitzen eine Immobilie, die mit 133.000 Euro versichert werden soll. Es zeigen sich folgende Versicherung als am günstigsten:

  • Platz 1: Huk24 Classic
  • Platz 2: Huk-Coburg Allgemeine Classictarif
  • Platz 3: Agar Premium Aktivtarif
  • Platz 4: Haftpflichtkasse Darmstadt .Vario Plus Senioren-Tarif
  • Platz 5: Bruderhilfe Classictarif

Der Testsieger verlangt für seine Leistungen 117 Euro im Jahr, andere bis zu 500 Euro im Jahr. Zwar erhalten alle platzierten Versicherungen gute Kundenbewertungen, aber der Preisunterschied ist enorm.

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Ergebnisse ÖKO-Test

Im Jahr 2012 erhalten vier Tarife eine mangelhafte Bewertung. Insgesamt wird aber ein befriedigender bis ausreichender Schutz geboten. ÖKO-Test untersucht auch Versicherungen, die einen Elementarschutz anbieten. Für Eigenheimbesitzer werden folgende zwei Versicherungen Testsieger. Beiden versichern zu einem guten Preis, bei einer sehr guten Leistung:

  • Asstel Versicherung im Tarif Komfort SF3
  • Medien Versicherung im Tarif Komfort Aktiv

Pflichten des Versicherungsnehmers

Generalklauseln regeln, dass beim Verlassen der Wohnung vom Versicherungsnehmer die Tür zu verschließen ist. Auch muss Funktionstüchtigkeit der Fenster und Heizungen immer gegeben sein. Nach dem Test werden diese Risiken angewandt, um im Leistungsfall nicht zahlen zu müssen. Es ist sehr wichtig, dass Versicherungsnehmer sich die genauen Leistungsausschlüsse durchlesen.

Trotz grober Fahrlässigkeit: Ersatzleistungen

Laut einem aktuellen Artikel wird bei vielen anderen Versicherungen im Leistungsfall nur die Hälfte der Schäden ersetzt. Denn Kunden unterliegen vertraglich Pflichten und Sicherheitsvorschriften. Nur Medien und Asstel verzichten laut ÖKO-Test auf Kürzungen der Ersatzleistungen bei grober Fahrlässigkeit. Zu empfehlen sind aber auch:

  • Ostangler Brandgilde mit Exklusiv inclusive Fair-Play
  • Gegenseitigkeit mit TOP-VIT

Die beiden oben genannten erhalten sehr gute Kundenbewertungen und erstatten die gesamten Kosten.

Wenn die Hausratversicherung nicht greift: Naturkatastrophen

Die Folgen des Hochwassers von 2013 zeigen, dass es neben einer Gebäudeversicherung auch ratsam ist eine Elementarschaden-Versicherung abzuschließen. Zusätzlich beinhaltet diese auch die Zahlung von elementaren Schäden wie: Blitzschlag, Starkregen, Überschwemmung und Hochwasser, Erdfall, Erdrutsch, Erdbeben, Schneedruck und Lawinen.

Zu beachten ist

Im Laufe der Jahre können andere Tarife Jahre besser ausfallen. Deshalb sollten bestehende Verträge regelmäßig überprüft werden, um im Schadensfall die optimale Lösung zu finden. Für einen guten Tarif mit einem hohen Service zahlt man nicht mehr als 15 Euro pro Jahr. Doch neben dem Preis ist auf bestimmte Ausschlussklauseln zu achten.

Eigenes Vermögen richtig abschätzen

Zwei Verfahren zur richtigen Abschätzung des eigenen Vermögens sind 1.die Pauschalsumme pro m² und 2.die eigenständige Bewertung des Inventars. Bei letzterem ist es von großer Bedeutung eine genaue Liste anzufertigen. Andernfalls riskiert der Versicherungsnehmer, dass die Versicherung im Zweifelsfall nicht den gesamten Schaden ersetzt.

Unterversicherungsverzichts-Klausel

Eine Unterversicherung besteht dann, wenn der eigentliche Wert des Hausrats unter der Versicherungssumme liegt. Die Unterversicherungsverzichts-Klausel regelt, dass vom tatsächlichen Wert im Leistungsfall nichts abgezogen wird. Gerade deshalb wird diese im Finanztest sehr beachtet. Pro m² veranschlagen Ratgeber eine Versicherungssumme von 600 Euro, passender wäre jedoch eine Deckungssumme von ca. 1.000 Euro.

Neuwert sollte im Schadensfall erstattet werden

Die Versicherung  sollte eine Neuwertentschädigung beinhalten. Denn es ist üblich, dass Versicherungen nicht den Neuwert des beschädigten Hausrats zahlen, sondern nur den tagesaktuellen Wiederbeschaffungswert. Dieser liegt jedoch oft unter dem eigentlichen Wert. Die Leistungsumfang der „Die Ammerländer“ zeichnet sich dadurch aus, dass sie mit bis zu 5.000 Euro Schäden von Überschwemmungen durch Starkregen, E-Bikes und Pedelecs und auch Diebstahl versichert.

Empfehlungen für mehr Absicherung

Für Eigenheimbesitzer lohnt sich eine Wohngebäudeversicherung. Des Weiteren lohnen sich:

  • Private Altersvorsorge als auch eine Krankenversicherung
  • Haftpflichtversicherung und eine Unfallversicherung
  • Lebensversicherung und KFZ-Haftpflicht

Hausratversicherung Test

Wie der aktuelle Test von Stiftung Warentest zeigt, besteht ein großes Preisgefälle zwischen den Hausratversicherungen Test. Testsieger können unter anderen die Ovag, die BavariaDirekt und die Huk24 werden. Auch hier lohnt es sich den persönlichen Bedürfnissen entsprechend einem Vergleich zu unterziehen. Allein dadurch kann das beste Angebot einer Hausratversicherung Test ermittelt werden. Wichtig sind hierbei der Preis, die Versicherungssumme und die Leistungen.

Untersuchung  2012

Im Vergleichstest der Ökotest im Mai 2012 wurden Policen mit und ohne Elementarschäden untersucht. Auch heute bieten viele Tarife noch keine guten Tarifbedingungen und Leistungen. Die meisten Produkte wurden als befriedigend oder nur ausreichend eingestuft. Im Test Vergleich gab es zwei Sieger, die sich den ersten Platz teilen. Diese Testsieger sind Asstel mit ihrer Police „Komfort SF3“ sowie die Versicherung Medien mit ihrem Tarif „Komfort Aktiv“. Beide Produkte können sowohl mit ihren Leistungen und einem fairen Preis überzeugen. Auch wurde in die Bewertung miteinbezogen, dass die Tarife bei grober Fahrlässigkeit voll leisten und zusätzlich beim Verstoß gegen Sicherheitsvorschriften und anderen Pflichten die Leistung nicht kürzen.

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Untersuchung 2014 (Stand 2017)

Im Test der Stiftung Warentest in ihrem Magazin Finanztest in Ausgabe 4/2014 wurden 116 Tarife von 59 Versicherungsgesellschaften genau analysiert. Einige Voraussetzungen wie der Verzicht auf Selbstbehalt im Grundschutz liegen vor. Basierend auf einem 35-Jährigen Modellkunden mit einem 120 m² Einfamilienhaus, wurden die günstigsten Tarife der Versicherer ausgewertet. Dabei gilt bei allen Versicherungen der Grundschutz und Fahrräder bis 2.000 Euro sind mitversichert. Je nach Wohnort unterscheiden sich die Tarife teilweise erheblich, sind tendenziell über alle Versicherungen gesehen in etwa einer ähnlich Preisklasse zugeordnet. Die Ergebnisse des Hausratversicherung Tests basieren auf den günstigsten Jahresbeiträgen für die Region Altenburg:

  1. WGV mit dem Tarif Basis – 99 Euro
  2. Asstel mit dem Tarif Plus – 103 Euro
  3. Bayerische mit dem Tarif Optimal Komfort – 105 Euro
  4. Docura mit dem Tarif Standard – 106 Euro
  5. GVO mit dem Tarif Vit – 107 Euro

Wichtigkeit einer Absicherung von Experten untermauert

Der Verbraucherschutz und auch Experten stellen die Bedeutung der Hausratversicherung heraus. Die Hausratversicherung stellt nach Meinung beider Gruppen immer noch eine der wichtigsten Versicherungen dar und sollte mit einer dementsprechenden Sorgfalt ausgewählt werden. Eine gute Hausratversicherung schützt vor Einbruch, Diebstahl und auch Schäden, die durch Stürme und ihre Folgen entstehen können. Mit dieser Art der Versicherung können Sie auch ruhig schlafen, wenn Sie nicht zu Hause sind und sich oft Sorgen machen.

Schützen Sie Ihren Hausrat auch vor Einbrüchen

Kriminalität ist einer der Hauptgründe, warum der Abschluss einer Hausratversicherung eine gute Wahl ist. Statistisch gesehen wird in Deutschland etwa alle 4 Minuten in einer Wohnung oder in einem Haus eingebrochen. Diese Zahl mag für viele überraschend hoch sein, stellt jedoch die Realität dar. Die Tendenz ist steigend. Die Gesamtschäden belaufen sich auf etwa 470 Millionen Euro. Zu den häufigsten Schänden gehören neben dem Schaden, der durch den Einbruch selbst entstanden ist, auch Brandstiftung sowie der Diebstahl von teuren Vermögensgegenständen.

Was genau abdeckt wird

Zum Grundschutz einer Hausratversicherung gehören neben Brand und Einbruch auch Schäden, die durch Leitungswasseraustritt entstehen. Vandalismus und Überspannungsschäden sollten in den Grundschutz miteinbegriffen sein. Falls einige Elemente nicht mitversichert sind, kann dies über Zusatzklauseln geregelt werden, und sollte vor Abschluss der Versicherung sichergestellt werden. Sturm, Blitzschlag, Raub und Hagel sind weitere Risiken, die in den Schutz integriert sind. Wichtig: auch eine Vereinbarung für die Entschädigung des Neuwerts statt des Zeitwerts sollte abgeschlossen sein, um vom Versicherungsgeld auch tatsächlich mögliche Vermögensgegenstände ersetzen zu können.

Versicherte Kosten bei der Hausratversicherung

Grundsätzlich sind bei jeder Hausratversicherung folgende Leistungen mitversichert:

  • * Aufräumungskosten für versicherte Sachen, deren Abtransport und wenn notwendig auch die Entsorgung
  • * Transport- und Lagerkosten für den versicherten Hausrat, falls die Wohnung des Versicherten nicht mehr für ihn nutzbar ist und folglich keine Lagerung darin möglich ist
  • * Kosten für die Schlossänderung werden erstattet, wenn Schlüssel abhanden kommen
  • * Auch Bewachungskosten gehören zum Leistungsspektrum, wenn Wohnungstür nicht mehr sicher abschließt, sowie Tresore nicht gesichert werden können

Zusatzklauseln sind zu beachten

Wenn eine Hausratversicherung abgeschlossen werden soll, gibt es viele Vorkehrungen zu beachten. Zusatzklauseln regulieren über den Grundschutz hinaus zubuchbare Schutzoptionen. Ein Beispiel ist die PK 7110, die im Falle eines Fahrraddiebstahles eine Versicherungsleistung erbringt. In der Regel beläuft sich diese auf etwa 1% der Gesamtversicherungssumme und sollte dementsprechend kalkuliert werden. Die PK 7812 bezieht sich auf die Vollmacht, die Maklern übertragen werden kann, um so komfortabler die Versicherung zu verwalten und Schäden schnell anzeigen zu können. Darüber hinaus gibt es viele andere Zusatzklauseln, die vereinbart werden können.

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Worum es bei „bedeutenden Ausschlüssen“ geht

Auf der anderen Seite müssen sich jedoch auch die Versicherer gegen Schadensforderungen schützen, beziehungsweise den Leistungsrahmen irgendwie eingrenzen. Einige dieser Besonderheiten sind Sengschäden und einfache Diebstähle außerhalb der Wohnung. Sengschäden beziehen sich dabei auf kleine Verbrennungen des Teppichs, Bodenbelags oder hochwertigen Oberflächen, die keinen Flächenbrand verursachen. Weiterhin schließen Versicherer häufig auch „einfache“ Diebstähle aus, wenn ein Dieb beispielsweise eine Handtasche in einem Restaurant klaut oder auf offener Straße in einen PKW einbricht und diese mitgehen lässt. Auch Trickdiebstähle sind in der Regel nicht mitversichert.

Beispiele wie Schäden entstehen können – und wie leicht es dazu kommt

Es gibt viele Arten, wie Schäden an Ihrem Hausrat entstehen können. Wichtig ist ein guter Schutz, damit im Ernstfall, die beschädigten oder abhanden gekommenen Vermögensgegenstände ersetzt werden können. In einem Fall könnte der Täter beispielsweise ein Fenster aufbrechen und Wertsachen klauen. Die Hausratversicherung ersetzt in diesem Fall nicht nur die Gegenstände, sondern auch die Schäden am Fenster. Ähnlich sieht das bei einem Rohrbruch durch Korrosion aus, bei dem auslaufendes Leitungswasser Möbel und den Teppich beschädigen.

Versicherungssumme genau ermitteln

Wenn Sie bei der Ermittlung der Versicherungssumme genau rechnen, können Sie zwar etwas Geld sparen, riskieren bei einer Fehlkalkulation im Ernstfall jedoch den kompletten Schutz. Sicherheitsfanatiker sollten im Zweifel lieber großzügig kalkulieren und können dafür ruhig schlafen. Die Versicherungssumme drückt die maximale Leistung der Versicherung aus, wenn es um Komplettschaden des Hausrats kommt.

Mögliches Leistungsspektrum der Hausratversicherung

Die Hausratversicherung bietet dabei ein mehrstufiges Leistungsspektrum. Bei gestohlenem oder Inventar, das nach nicht repariert werden kann, leistet sie für gewöhnlich den Wiederbeschaffungspreis. Der Betroffene kann von dem Geld ein gleichwertiges Produkt zu aktuellen Preisen beziehen. Beschädigter Hausrat wird durch finanzielle Leistungen in Höhe der Reparaturkosten vergütet. Wenn es zu Beschädigungen kommt, bei denen eine uneingeschränkte Nutzung vorhanden ist, wird im Normalfall die Wertminderung ausbezahlt.

Hausratversicherung Test

Der Hausratversicherung Test zeigt Besonderheiten beim Abschluss dieser Versicherung auf, welche Gefahren beim Hausrat bestehen, wie Zusatzklauseln sich auf den Vertrag auswirken und die Bedeutung der Versicherung. Da Hausratversicherungen in der Regel relativ erschwinglich sind, ist sie für Haushalte empfehlenswert. Im Hausratversicherung Test wird reflektiert, wie die Stiftung Warentest 2014 und auch Ökotest gewertet hat und welche Versicherer gute Konditionen bieten. Ein Online Vergleich mit unserem Rechner gibt Ihnen Aufschluss über passende Tarife und zu erwartende Leistungen. Eine Hausratversicherung gehört zu den Versicherungen, die Experten zum Pflichtschutz für jeden zählen. Der Vergleich zeigt: Guter Schutz muss nicht viel kosten. Selbst die Testsieger der Stiftung Warentest sind bereits für unter 100 Euro jährlich zu haben. Je nach Versicherung gibt es aber enorme Preisunterschiede: Teure Tarife kommen im Test 2014 auf das dreifache des Preises – obwohl der Anbieter eine vergleichbare Leistung bietet.

Große Preisunterschiede

Die Preisunterschiede bei Versicherungen mit ähnlichem Angebot können je nach Versicherer immens sein. Wer seinen Hausrat versichern will, wird schnell feststellen, dass auch die Lage der Wohnung bzw. des Hauses sehr entscheidend dafür ist, was die Hausratversicherung kosten wird. Denn das Risiko eines Einbruchs ist in Deutschland sehr unterschiedlich verteilt.

Kostenfaktor Wohnlage

Und genau die Einbrüche, sind es die den Haushaltsversicherungen die höchsten Kosten verursachen. Dies spiegelt sich natürlich auch im Preis. Wer beispielsweise in Berlin wohnt, wird sehr viel mehr für die Versicherung ausgeben müssen, als jemand, der in einem kleinen Dorf in Bayern wohnt. Die gute Nachricht: Auch in risikoreicheren Gegenden ist der Schutz nicht allzu teuer.

Einbrüche in Deutschland nehmen jedes Jahr zu

Die Polizeiliche Kriminalstatistik 2013 des Bundeskriminalamts (BKA) zeigt einen deutlichen Anstieg bei Einbruchsdiebstählen auf. Insgesamt wurden 2013 149.500 Einbrüche angezeigt, gegenüber 2012 (144.117) ein Plus von 3,7 Prozent. Die Aufklärungsquote liegt dabei leider bei mageren 15,5 Prozent und ist damit noch einmal 0,2 Prozentpunkte niedriger als im Vorjahr. Wer nicht versichert ist, muss nicht nur den Schock des Einbruchs verkraften, sondern hat auch noch unter hohen Folgekosten zu leiden.

Wo es am sichersten ist

Die PKS 2013 zeigt außerdem, wo besonders häufig eingebrochen wird. Dabei wird eine Häufigkeitszahl, d. h. Wie viele Fälle es pro 100.000 Einwohnern gibt. Demnach ist in Bayern (51 Fälle pro 100.000 Einwohner), Thüringen (41), Mecklenburg Vorpommern (95) sowie Sachsen (89,4) das Risiko am geringsten. Eine gute Police ist hier im Durchschnitt sehr günstig zu haben. Tiefer müssen die Versicherten in die Tasche greifen, wenn sie in einem Bundesland leben, dass als Hotspot für Einbrüche zählt. In untern stehender Liste finden sich die Top 5.

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Wo am häufigsten eingebrochen wird
  • Bremen: 525,7
  • Hamburg 399,2
  • Berlin: 342,7
  • Nordrhein Westfalen: 313,0
  • Schleswig Holstein: 268,4

Weitere Kostenfaktoren

Doch nicht nur hohe Kriminalitätsraten verteuern die Hausratversicherung. Auch wer beispielsweise im Norden und in Küstennähe wohnt, wird mehr zahlen. Hier ist das Risiko für Unwetter besonders groß. Auch wer Betriebe in der Nähe hat, die eine höhere Brandgefahr aufweisen, muss damit rechnen, dass die Policen entsprechend teuerer ausfallen. Wer in einer solchen Lage wohnt, für den ist es umso wichtiger, gut versichert zu sein. Ein Preisvergleich lohnt sich hier besonders, da die Versicherer die Risikozonen unterschiedlich einteilen.Eine Empfehlung der Experten ist es zudem, dass auch bei einem Einbruch das Bargeld gut und günstig mitversichert ist. Das gilt auch bei einem Diebstahl aus dem Auto sowie beim Wasserschaden.

Wichtig: Versicherungssumme richtig ansetzen

Ein weiterer Faktor, der die Kosten der Hausratversicherung bestimmt, ist die Versicherungssumme. Diese sollte auf keinen Fall zu niedrig angesetzt werden. Denn wer die Versicherungssumme zu niedrig ansetzt, dem bringt auch auch der beste Tarif nichts. Kommt es nämlich zu einer sogenannten Unterversicherung, muss der Versicherer den Schaden nur anteilig ersetzen.

Unterversicherung kann schlimme Folgen haben

Ein Rechenbeispiel: Ein junges Paar hat seine 70qm Wohnung mit 25.000 Euro versichert, der tatsächliche Wert der Einrichtung beträgt aber 50.000 Euro. Nun entsteht durch einen Einbruch ein Schaden von 5.000 Euro. In diesem Fall ist das Paar unterversichert und die Versicherung muss nicht die volle Leistung auszahlen, obwohl der Schaden weit unter der Versicherungssumme ist. Da Versicherten aber quasi nur zu 50 Prozent versichert waren, erhalten sie vom Anbieter auch nur die Hälfte des Schadens, also 2.500 Euro, erstattet.

Am besten einen Pauschaltarif wählen

Wer sichergehen will, den tatsächlichen Schaden ersetzt zu bekommen, sollte pauschale Angebote wählen, wie die Experten von Finanztest empfehlen: „Die Versicherungssumme Ihrer Hausratversicherung sollte dem Betrag entsprechen, der für die Neuanschaffung Ihres gesamten Hausrats nötig ist. Sonst gilt er als unterversichert. Der Schaden wird nur anteilig ersetzt. Bequem sind Pauschaltarife, bei denen der Versicherer auf den Einwand der Unterversicherung verzichtet.“

Welche Versicherungen wirklich wichtig sind

Welche Versicherungen sind nun wirklich wichtig: Um die Gesundheit abzusichern, sind eine Krankenversicherung und eine Pflegeversicherung unerlässlich. Zusätzlich sollte noch eine Unfallversicherung oder besser eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen werden. Für das Alter vorsorgen wird man üblicherweise mit einer Rentenversicherung und/oder einer Lebensversicherung. Absolut unerlässlich ist die Haftpflichtversicherung, den Schäden gegenüber Dritten können schnell in die Hunderttausende gehen.

Hausratversicherung Test – Bund der Versicherten: Warum man eine Hausrat-Police abschließen sollte

Und auch eine Hausratversicherung sollte man abschließen. Gerade für Familien ist ein Abschluss sehr empfehlenswert. Zudem ist die Hausratversicherung günstig, weshalb es keinen Grund gibt, darauf zu verzichten. Ausnahme: „Wenn man nur einen kleinen bescheidenen Haushalt hat, als Student etwa, sehen wir eher keinen Bedarf“, rät der Bund der Versicherten (BdV). Kommen allerdings einige teurere elektronische Geräte hinzu, die heutzutage Standard sind, kann sich die Versicherung schon wieder lohnen.

Versicherung regelmäßig vergleichen – auch bei bestehender Police

Wer den Inhalt von Haus oder Wohnung versichern will, sollte die Angebote auf jeden Fall vergleichen. Auch wer sich nicht erst versichern will, sondern bereits zu den Kunden einer Hausratversicherung zählt, sollte regelmäßig überprüfen, ob es nicht ein besseres Angebot gibt. Denn anders als in anderen Versicherungssparten kann man die Hausratversicherung wechseln, ohne Nachteile fürchten zu müssen. Aus oben genannten Gründen muss auch die Versicherungssumme immer wieder geprüft werden.

650 Euro pro Quadratmeter

Die übliche Pauschale beträgt 650 Euro pro Quadratmeter, die meisten Versicherer überprüfen dann nicht mehr, ob eine Unterversicherung besteht und garantieren im Schadenfall die Leistungen nicht zu kürzen. Es wird dann der tatsächliche Wert der Einrichtungsgegenstände ersetzt und zwar bis zur Maximalhöhe der vereinbarten Versicherungssumme. Vorteil für Verbraucher: Sie müssen nicht darauf achten, ob die sie die richtige Summe vereinbart haben.

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So lässt sich die Wohnfläche berechnen

Es zählt die Wohnfläche. Nicht gezählt werden:

  • Keller und Dachboden
  • Garage sowie
  • Balkon

Allerdings sind die dort verstauten Gegenstände dennoch versichert.

Der Wiederbeschaffungswert zählt

Wer allerdings sehr teure Gegenstände besitzt, sollte die Versicherungssumme höher ansetzen. Auch wer beispielsweise ein sehr großes Haus mit nur wenig Einrichtung besitzt, ist möglicherweise besser dran, wenn er die Summe selbst schätzt. Wichtig: Die richtige Summe kann nur ermittelt werden, wenn mit dem Wiederbeschaffungswert – also dem Preis, den man im Geschäft heute zahlen würde – der verschiedenen Gegenstände gerechnet wird, auch wenn man sie gebraucht gekauft oder geschenkt bekommen hat.

Hausratversicherung Test 2017 – die wichtigsten Ergebnisse

Es gibt zahlreiche Tests, die die verschiedenen Angebote im Bereich der Hausratversicherung miteinander vergleichen. Getestet wird anhand von Modellkunden, weshalb die Testergebnisse auch immer nur einen ersten Anhaltspunkt für Verbraucher darstellen. Keinesfalls handelt es sich bei dem jeweiligen Testsieger auch um das richtige Angebot für jeden. Da die Kriterien stark variieren, liegen die Bewertungen der Experten bisweilen weit auseinander. Nachfolgend finden sich die wichtigsten Testergebnisse zum Thema Hausratversicherung.

DISQ Vergleich

Der aktuellste Test 2014 stammt vom renommierten Deutschen Institut für Service-Qualität. Das DISQ testete jeweils den günstigsten Tarif von den dreizehn größten Versicherern. Wer die Einrichtung von Haus oder Wohnung besonders preiswert absichern will, sollte den Ergebnissen der Studie also besonders große Aufmerksamkeit schenken. Bewertet wurde aber nicht nur der Preis, sondern auch der Versicherungsschutz. Anders als sonst beim Hamburger Institut üblich, wurde der Service der Versicherungsgesellschaft nicht bewertet.

Die Testsieger 2014 (Stand 2017)

  • Platz 01: HUK-Coburg
  • Platz 02: Interlloyd
  • Platz 03: Bruderhilfe
  • Platz 04: VHV Hausratversicherung Test 
  • Platz 05: DEVK Hausratversicherung Test 
  • Platz 06: HDI Hausratversicherung Test 
  • Platz 07: Debeka
  • Platz 08: ARAG
  • Platz 09: Axa Hausratversicherung Test 
  • Platz 10: Ergo
  • Platz 11: Generali

Vernünftiger Basis-Schutz

Erfreulich: Bei allen Angeboten wurde auf eine Unterversicherungsklausel verzichtet. Allerdings kommen die Tester zum Ergebnis, dass man für den günstigsten Preis keinen Versicherungsschutz der Luxusklasse erwarten darf. Einen soliden Basis-Schutz bietet zwar jedes der Angebote, wer allerdings eine umfangreiche Fahrradversicherung oder Schutz auch bei Trickdiebstahl erwartet, der muss wohl etwas tiefer in die Tasche greifen.

Das Fahrrad ist als Hausrat mitversichert

Gerade Studenten, die ihr Fahrrad auch nachts nutzen, sollten daher genau auf die Bedingungen bezüglich Fahrradschutzes achten. Gerade günstige Versicherungen machen hier nämlich oft Einschränkungen. Wird das Fahrrad beispielsweise in der Zeit von 22 bis 6 Uhr draußen stehen gelassen und kommt es zum Diebstahl, erstattet die Versicherung die Kosten nicht. Gerade für junge Menschen, die sich täglich mit dem Fahrrad fortbewegen, sehr ärgerlich. Daher sollte man hier nicht am falschen Ende sparen.

Wichtig für Senioren: Auch Trickdiebstahl mitversichern lassen

Besonders Senioren sind zudem häufig von Trickdiebstählen betroffen. Das Opfer wird von einem Täter an der Haustür abgelenkt, während der Komplize Schmuck und andere Wertgegenstände aus der Wohnung entwendet. Zum Schock über den Diebstahl in den eigenen vier Wänden gesellen sich dann hohe Folgekosten. Deshalb brauchen besonders ältere Personen eine Police, die auch den Trickdiebstahl mit einschließt.

Hausratversicherung Test 2017 – Welche Schäden abgesichert sind

Welche Schäden sind überhaupt durch die Hausratversicherung abgesichert? Generell zahlt die Versicherung die Kosten bei Schaden bzw. Abhandenkommen des Hausrats durch:

  • Feuer und Brand
  • Schäden durch Leitungswasser und bei Rohrbruch
  • Sturm und Hagel
  • Diebstahl oder Einbruch sowie Vandalismus

Auch außerhalb der eigenen vier Wände greift die Versicherung

Wichtig: Versicherte erhalten auch dann Leistungen, wenn Gegenstände außerhalb der Wohnung bzw. dem Eigenheim abhanden kommen oder zerstört werden, aber üblicherweise dort aufbewahrt werden. Allerdings wird dies im Vertrag von der Versicherung oft deutlich eingeschränkt. Verbraucher, die zum Beispiel den Laptop gegen Diebstahl schützen wollen, brauchen in aller Regel eine Zusatzversicherung

Der aktuelle Stiftung Warentest Vergleich

Im Jahr 2012 testete die Fachzeitschrift Finanztest verschiedene Tarife der Hausratversicherung. Das Magazin wird von Stiftung Warentest herausgegeben, deren Testergebnisse unter Verbrauchern und auch in der Presse große Beachtung finden. Das besondere an diesem Hausratversicherung Test: Hier wurde nicht nur ein Vergleich zwischen verschiedenen Tarifen durchgeführt+hrt, sondern auch für unterschiedliche Zielgruppen, und zwar für junge Leute, Familien und auch für Senioren bzw. Rentner.

Finanztest berücksichtigt verschiedene Wohnlagen

Zudem wurden unterschiedliche Beispielstädte in die Berechnung miteinbezogen, von Städten mit niedrigem Risiko (Hof) bis hin zu hohem Risiko (Frankfurt am Main). Tarife mussten zudem mehr als nur den Basisschutz bieten und je nach Modellfall mussten zusätzliche Leistungen inklusive sein. In der folgenden Tabelle finden sich die Top 5 für die jeweilige Zielgruppe.

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Testsieger Singles

  • Platz 01: Ovag Tarif Optimal mit 41 Euro
  • Platz 02: Signal Iduna Tarif Exklusiv mit 51 Euro
  • Platz 03: Volkswohl Bund Tarif KomfortPlus mit 52 Euro
  • Platz 04: BGV Badische Allgemeine Tarif Exklusiv mit 57 Euro
  • Platz 05: Asstel Tarif Plus mit 61 Euro

Die besten Empfehlungen für junge Familien

  • Platz 01: BavariaDirekt Tarif Einfach sicher
  • Platz 02: Docura Basistarif
  • Platz 03: BGV Badische Allgemeine Exklusivtarif
  • Platz 04: Docura Komforttarif
  • Platz 05: Huk24 Classictarif

Testsieger für Rentner

  • Platz 01: Huk24 Classic
  • Platz 02: Huk Coburg Allgemeine im Classictarif
  • Platz 03: Arag Premium Aktivtarif
  • Platz 04: Haftpflichtkasse Darmstadt Vario Plus Senioren-Tarif
  • Platz 05: Bruderhilfe Classictarif

54 Anbieter im Versicherungsvergleich

Untersucht wurden Tarife von 54 Versicherern. In allen drei Modellfällen wurde ein Haus der Bauartklasse 1 zu Grunde gelegt, ohne Vorschäden in den letzten zwei Jahren. Je nach Modellfall legten die Tester zudem Wert auf weitere Leistungen, die den Grundschutz ergänzen: Versicherung der Wertgegenstände, von Fahrraddiebstahl sowie Überspannungsschäden.

Individuell besten Tarif mit dem Online Rechner ermitteln

Wie bei allen Tests erhalten Verbraucher hier einen ersten Anhaltspunkt, welche Hausratversicherung durch besonders umfangreiche Leistungen und günstige Preise punkten kann. Die Bewertungen durch die Tester helfen dabei, einen Überblick bei der Vielzahl von Tarifen zu gewinnen. Ein persönlicher Vergleich ist allerdings Pflicht, da die Hausratversicherung sehr individuell gestaltet ist. Hier können Sie kostenlos und TÜV-geprüft einen persönlichen Versicherungsvergleich durchführen, hierzu müssen nur wenige Daten in den Rechner eingegeben werden.

Was bei einem Schaden zu tun ist

Wenn ein Schaden am Hausrat entsteht bzw. es zu dessen Verlust durch Einbruch kommt, muss umgehend eine Schadensmeldung an den Versicherer erfolgen. Damit es schnell geht, kann dies zunächst telefonisch erfolgen. Zur Sicherheit sollte man die Meldung aber auch noch einmal schriftlich per Fax oder Einschreiben senden. So ist man auf der sicheren Seite. Spätestens einen Tag nach Bemerken des Schadens sollte dieser angezeigt werden, am besten ist es jedoch direkt anzurufen.

Schadenmeldung mit Inventarliste ergänzen

Die Meldung sollte man mit einer Liste aller Gegenstände ergänzen, die ersetzt werden müssen. Für alle Wertgegenstände sollten Quittungen aufbewahrt werden – und zwar am besten nicht in der Wohnung bzw. im Eigenheim, da diese gerade bei Einbruch oder Brand abhanden kommen oder zerstört werden können. So kann man Kaufpreis und Wert einfacher nachweisen. Belege können auch mit dem Smartphone abfotografiert werden und sind so auch digital verfügbar.

Wichtig

Bei einem Einbruch sollte sofort auch die Polizei informiert werden!

Wechsel ist unproblematisch

Wie bereits erwähnt, sollte die Hausratversicherung von Zeit zu Zeit überprüft werden. Viele Verbraucher befürchten sich Nachteile von einem Wechsel. Das ist tatsächlich leider bei vielen Versicherungen der Fall. Nicht jedoch bei der Hausratversicherung. Hier bringt ein Wechsel keine Nachteile mit sich.

Mehrere Hundert Euro an Einsparungen im Jahr sind möglich

Wie gesagt: Ein Wechsel der Hausratversicherung ist problemlos möglich und sollte vom Versicherten hin und wieder auch aktiv geprüft werden. Vor dem Wechsel bzw. Abschluss raten Experten einstimmig zu einem Vergleich unter den Anbietern – die Preisunterschiede betragen mehrere Hundert Euro pro Jahr. Auch der eigene Bedarf sollte intensiv analysiert werden.

Kündigungsfrist

Möchte man die Hausratversicherung kündigen, gibt es zwei Fristen zu beachten. Ordentliche Kündigungsfrist Hausratversicherung: 3 Monate Außerordentliche Kündigungsfrist: 1 Monat

Hausratversicherung Test 2015- Ordentliche Kündigung zum Ende der Vertragslaufzeit

Kündigt der Versicherungsnehmer zum Ende der Vertragslaufzeit (ordentliche Kündigung) muss er dies 3 Monate vor Vertragsende tun. Die Kündigung muss schriftlich erfolgen, das heißt per Fax oder per Brief. Am besten sendet man die Kündigung per Einschreiben, da man somit einen Nachweis für die fristgerechte Absendung hat.

Kündigung bei Tariferhöhung oder im Schadenfall

Wird der Monats- bzw. Jahresbeitrag für die Hausratversicherung erhöht, ohne dass die Leistungen sich verbessern, kann der Kunde vor dem Ende der Vertragslaufzeit kündigen. Gleiches gilt im Schadensfall. Spätestens einen Monat nach der Schadenabwicklung oder der Tariferhöhung muss die Kündigung eingehen.

Auch der Versicherer darf den Vertrag auflösen

Auch eine Kündigung seitens der Versicherung ist möglich. Diese kann nach einer Schadenmeldung dem Versicherung ihrerseits kündigen (beispielsweise weil ihr das Risiko zu hoch ist, dass es wieder zu einem Schaden kommt). Allerdings hat das auf die Schadenabwicklung keinen Einfluss – der Versicherer muss hierfür selbstverständlich aufkommen, auch wenn er dem Versicherten kündigt.

Die wichtigsten Tipps im Überblick

Hier noch einmal die wichtigsten Tipps der Redaktion:

  • Die richtige Deckungsssumme wählen bzw. einen Tarif mit Unterversicherungsverzicht wählen
  • Die Hausratversicherung immer wieder überprüfen und ggf. wechseln – es gibt große Preisunterschiede
  • Im Schadensfall sofort den Schaden melden und ggf. die Polizei informieren
  • Für Eigenheimbesitzer: Versichert ist nur der Hausrat, das Haus an sich sollte man durch eine Gebäudeversicherung absichern

Die Hausratversicherung und dessen Anbieter im Test 2017

Wer die Hausratversicherung einem Vergleich unterzieht, sollte nicht nur auf die Testsieger achten. Diese fallen je nach Anbieter, Fokus der Bewertung und zugrunde liegendem Modellfall sehr unterschiedlich aus. Wer eine gute Versicherung sucht, wird schnell feststellen: Die Preise der Tarife unterscheiden sich enorm.Die gute Nachricht: Egal ob Öko-Test, Stiftung Warentest oder Focus Money: Die Testergebnisse 2014 und 2013 beweisen, dass ein guter Schutz nicht teuer sein muss.

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