Hausratversicherung Kosten pro Jahr

Die Hausratversicherung gilt als eine der wichtigsten Versicherungen. Zum Hausrat gehört fast alles, was ein Verbraucher im Haushalt besitzt. Die Kosten für eine Hausratversicherung hängen von vielen Faktoren ab: Größe und Lage der Wohnung, die vereinbarte Versicherungssumme, welche Schäden übernommen werden und natürlich auch der Anbieter der Versicherung. Experten beobachten seit Jahren einen Trend, dass auch 2015 die durchschnittlichen Kosten für eine Hausratversicherung sinken werden. Wichtig ist aber nicht nur welche Kosten entstehen, sondern auch, welche im Schadensfall übernommen werden.

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Hausratversicherung Kosten besonders für Diebstahl hoch

Hausratversicherung Kosten

Diebstahl verursacht den Anbietern von Hausratversicherungen die höchsten Kosten. Wie hoch der Schaden wirklich ist, zeigt eine Erhebung des Gesamtverbandes der deutschen Versicherungswirtschaft (GdV). Dieser hat ermittelt, welche Schadenssummen die Hausratversicherungen übernommen haben. 2010 betrugen die Leistungen:

  1. Einbruch – 460 Millionen
  2. Feuer – 389 Millionen
  3. Leitungswasser – 60 Millionen
  4. Sturm und Hagel – 60 Millionen
  5. Elementarschäden – 40 Millionen
  6. Glas – 10 Millionen
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Wohnlage ist 2019 entscheidend

Dass der Versicherungsschutz so häufig im Falle des Diebstahls in Anspruch genommen wird, ist der Hauptgrund dafür, warum die Lage des Hauses bzw. der Wohnung einen großen Unterschied bei den Kosten ausmacht. Die Versicherten zahlen je nach Wohnlage sehr unterschiedliche Beiträge für den Schutz ihres Hausrates. Wer zum Beispiel in Berlin wohnt, zahlt erheblich höhere Summen als in einem Dorf, da die Kriminalitätsrate hier bedeuten niedriger ist.

Einbruch ist ein großes Risiko

2012 gab es laut der Polizeilichen Kriminalstatistik 144.117 Einbrüche in Deutschland, das sind neun
Prozent mehr als im Jahr zuvor. Auch der durchschnittliche Schadenswert wird immer höher und lag 2012 bei 3.500 Euro pro Haushalt. Niedrig ist hingegen die Aufklärungsquote: Sie liegt bei knapp 16 Prozent.

Auch andere Risikofaktoren entscheiden über die Höhe der Prämie

Doch auch die Lage der Wohnung kann sehr entscheidend für die Höhe der Prämie sein. Wenn der Versicherungsnehmer beispielsweise in Küstennähe wohnt, muss er mit höheren Prämien rechnen, weil Schäden durch Unwetter hier häufiger entstehen. Wenn sich die Wohnung in der Nähe von Betrieben befindet, die eine erhöhte Brandgefahr aufweisen, erhöht sich die Police ebenfalls. Da die Versicherer ihre Tarifzonen selbst bestimmen, lohnt ein Vergleich gerade bei einer kritischeren Wohnlage. Weiteres zum Thema:

Hausratversicherung ist eine der wichtigsten Versicherungen

Für jeden Verbraucher ist es sehr ärgerlich, wenn durch Diebstahl ein finanzieller Verlust ensteht.  Schnell können einige tausend Euro zusammen kommen.Nur eine Hausratversicherung kann den Schaden abdecken. Deshalb gehört die Hausratversicherung neben der Krankenversicherung, Haftpflichtversicherung, Kfz-Versicherung und der Unfallversicherungen zu den wichtigsten Versicherungen überhaupt.

Auch die Versicherungssumme wirkt sich auf den Beitrag aus

Damit die Verbraucher ausreichen Geld erhalten, wenn ein Schaden entsteht, ist es wichtig die richtige Versicherungssumme zu vereinbaren. Auch wenn eine höhere Summe der Hausratversicherung Kosten verursacht, sollte diese nicht zu niedrig angesetzt werden. Sonst kommt es zu einer Unterversicherung. Der Versicherungsnehmer zahlt in diesem Fall einen niedrigeren Beitrag, bekommt aber im Schadensfall weniger Leistungen.

Beispiel für Unterversicherung 2019

Ein Beispiel: Eine junge Familie wohnt in einer 100 qm Wohnung und ist in der Höhe von 50.000 Euro versichert, der Wert der Einrichtung beträgt aber 100.000 Euro. Bei einem Einbruch entsteht ein Schaden von 10.000 Euro. An sich ist die Versicherungssumme damit nicht erreicht. Da die Familie zum Zeitpunkt des Schadenfalls aber zu 50 Prozent unterversichert ist, werden von der Versicherung nur 5.000 Euro (also 50 Prozent des Schadens) erstattet.

  • Die richtige Versicherungssumme pro qm
  • Wer nicht ständig seine Besitzverhältnisse überprüfen möchte, um die Versicherungssumme anzupassen, dem raten die Experten von Focus Money:
  • „Wer pro Quadratmeter Wohnfläche eine Versicherungssumme von mindestens 650 Euro vereinbart, kann in der Regel davon ausgehen, dass sich der Versicherer im Ernstfall nicht auf Unterversicherung beruft und den Schaden bis zur Höhe der Versicherungssumme vollständig ersetzt“.

In dem Fallbeispiel müsste die Versicherungssumme der Familie also mindestens 65.000 Euro betragen, um bei Teilschäden keinen finanziellen Schaden zu erleiden. Bei einem Totalschaden würde dennoch eine Differenz zum realen Wert des Hausrats in der Höhe von 35.000 Euro bestehen, welche die Familie nicht erstattet bekommt.

Was in der Standardpolice versichert ist

Zur Standardpolice gehören Schäden durch:

  • Einbruch, Diebstahl und Vandalismus
  • Brand und Feuer
  • Leitungswasser, Rohrbruch
  • Sturm und Hagel

Auch bewegliche Gegenstände außerhalb des Wohnraums sind oft mitversichert.

Zusatzversicherungen erhöhen den Beitrag

Schäden am Haus werden nicht übernommen. Hier kann nur eine Wohngebäudeversicherung weiter helfen. Auch Schäden durch Naturgewalten wie z. B. Hochwasser sind erst durch die zusätzliche Elementarschadenversicherung abgedeckt. Je nach Wohnort kann es für den Versicherungsnutzer schwierig sein, einen Abschluss für die Police zu erhalten.  Denn ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass der Schadensfall eintrifft, wird ein entsprechender Risikoaufschlag erhoben.

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Wertgegenstände absichern

Bürger, die besondere Gegenstände wie beispielsweise teure Musikinstrumente, wertvolle Gemälde oder Antiquitäten besitzen, sollten den Versicherer darauf ansprechen, ob diese Wertsachen mitversichert sind. Laut  der Stiftung Warentest ist “ Die Entschädigung für Wertsachen in vielen Tarifen auf nur 20 Prozent der Versicherungssumme begrenzt.“ Gegebenenfalls sollte die Entschädigungssumme erhöht werden.  Auch eine zusätzliche Sachversicherung kann hier sehr hilfreich sein.

Extra-Schutz für das Fahrrad ist nicht teuer

Auch eine zusätzliche Fahrrad-Absicherung kann sich lohnen. Gegen eine geringe Zusatzgebühr gilt der Schutz für das Fahrrad dann an jedem Ort und zu jeder Zeit. Der Schutz gilt dann nicht nur von 6 bis 22 Uhr und auch, wenn das Fahrrad draußen auf der Straße abgeschlossen ist. Dieser Zusatzschutz lässt sich ohne hohe Kosten innerhalb der Hausratsversicherung regeln, eine separate Zusatzversicherung ist nur bei teuren Fahrrädern nötig.

Durchschnittliche Kosten der Hausratversicherung sind moderat

Mieter einer 80 qm großen Wohnung, müssen im Durchschnitt für die Hausratversicherung mit einer monatlichen Belastung von 10 Euro rechnen.  Kleinstädte sind in der Regel günstiger. Da die Beiträge von vielen Dingen abghängig sind, können die Kosten der Hausratversicherung in qm nicht so einfach angegeben werden.

Sicherungspflicht muss eingehalten werden

Damit der Versicherungsnehmer tatsächlich einen Anspruch geltend machen, muss er nachweisen, dass er seiner maximalen Sicherungspflicht nachgekommen ist. So sind bei der Wohnungstür alle Schlösser zu schließen. Fenster müssen ebenfalls fest verschlossen werden. Stellt die Versicherung durch einen Gutachter fest, dass der Versicherter diese Pflicht vernachlässigt hat, kann die Versicherungsgesellschaft die Leistung mindern oder ganz einstellen. In diesen Fall muss der Policeninhaber für seine finanziellen Verluste alleine aufkommen.

Zahlung pro Jahr oder pro Monat macht einen Unterschied

Es gibt noch weitere Faktoren, die die Hausratversicherung Kosten bestimmen. Dazu gehören:

  • Die Bausubstanz des Hauses oder der Wohnung (Dach und Außenwände)
  • Eine eventuelle Selbstbeteiligung
  • Ob die Wohnung ständig bewohnt wird oder nicht
  • Selbst ob die Prämie jährlich oder monatlich bezahlt wird macht einen Unterschied Bei monatlicher Zahlung erheben viele Versicherer Zuschläge

Auch Kosten der Unterkunft im Hotel werden übernommen

Neben den Kosten die für die Hausratversicherung anfallen, ist aber noch wichtig, welche Kosten im Schadensfall übernommen werden. Die Leistungen umfassen nämlich nicht nur die finanziellen Mittel, die für die Reparatur oder Wiederbeschaffung der Gegenstände erbracht werden müssen. Auch andere Kosten sind erstattungsfähig. Dazu gehören unter anderem:

  • Aufräumkosten
  • Bewegungskosten
  • Schutzkosten
  • Transport- und Lagerungskosten

Das bedeutet konkret: Sind zur Wiederherstellung des Ursprungszustandes nach einem Schadensfall Aufräumarbeiten nötig, müssen bestimmte Gegenstände bewegt, geschützt, eingelagert oder transportiert werden, so kommt auch dafür die Versicherung auf. Wenn die Wohnung unbewohnbar ist, werden auch Hotelkosten zu einem beschränkten Umfang von der Hausratversicherung übernommen.

Hausratversicherung Kosten pro Jahr – Schutz bei Überspannungsschäden möglich

Elektronische Geräte können durch eine Überspannung erheblich Schaden nehmen. Nicht selten kommt es dann zu einem Kabelbrannt. Neue Sicherungskästen verhindern diese Überspannung, doch alte Wohnungen sind nur sehr unzureichend geschützt. Der Versicherungsnehmer muss nun dem Anbieter den Schaden melden. Durch einen Gutachter wird geklärt, ob eventuell anderen Personen für diese Spannungsstörung verantwortlich sind. Verbraucherschützer fanden heraus, dass vor allen Kraftwerke und Umspannwerke dafür Schuld sein könnten. Doch die Schuld nachzuweisen erweist sich als sehr schwer.

Immer die Wahrheit sagen

Wie auch in anderen Lebenssituationen ist besser die Wahrheit zu sagen. So verhält es sich auch bei der Hausratversicherung. Wird ein Gutachter von der Versicherung eingeschaltet, kann dieser den genauen Hergang des Schadens rekonstruieren. Stellt sich später heraus, dass der Verbraucher gemogelt hat, kann die Leistung deutlich gemindert werden. Ebenso kann die Haftung ganz ausgeschlossen werden. Durch das falsche Verhalten des Mitglied, wurde Vertragsbruch begangen. Der Versicherer kann nun fristlos dem Versicherten kündigen und Strafanzeige bei der Polizei stellen.

Wird auch der Schlüsseldienst bezahlt

Die Hausratversicherung zahlt nur dann die Kosten für den Schlüsseldienst, wenn der Schlüssel durch einen Versicherungsfall (also beispielsweise Diebstahl oder einen Hausbrand) abhanden gekommen ist. Bei einer Mietwohnung wird lediglich der Austausch des Wohnungs-, nicht aber des Hausschlüssels ersetzt.

Hausratversicherung Kosten pro Jahr

Über 75 Prozent der deutschen Haushalte und Wohnungen  haben eine Hausratversicherung. Den Hausrat zu versichern ist wichtig und nicht teuer. Die Kosten richten sich danach, wie groß die Wohnung ist, in welcher Lage sie sich befindet und wie sie ausgestattet ist. Entscheidend ist auch die Versicherungssumme, die nicht unter 650 Euro pro qm liegen sollte. Mit einer normalen Police sind die meisten Schäden abgedeckt, Zusatzleistungen sind nur bei besonders wertvollen Gegenständen notwendig. Je nach Versicherung variieren die Kosten erheblich, im Durchschnitt kann der Versicherungsnehmer mit 10-20 Euro im Monat rechnen. Für 2014/ 2015 kann davon ausgegangen werden, dass die Kosten für die Police weiter sinken werden. Zu den aktuellen Testergebnissen gelangen Sie auf dieser Seite.

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