Hausratversicherung Einkommensteuer

Die Hausratversicherung gehört zu den Sachversicherungen, die jeder abschließen sollte, wenn er wertvolle Gegenstände in seinem Haushalt aufbewahrt. Ein besonderer Vorteil dieser Versicherung ist nicht nur ihr Leistungsumfang, sondern dass sie sich steuerlich bedingt bei den Sonderausgaben absetzen lässt. Absetzbar ist die Hausratversicherung Einkommensteuer nicht nur in diesem Jahr, sondern auch für die vergangenen Jahre und muss bei der Steuer nur in einem bestimmten Feld eingetragen werden. Wie dies vorzunehmen ist, erklären wir nachfolgend.

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Hausratversicherung Einkommensteuer 2018

Hausratversicherung Einkommensteuer

Die Hausratversicherung gehört zu den wichtigen Versicherungen eines jeden Haus- oder Wohnungsbesitzers. Ebenso ist sie für Mieter nützlich, die somit wertvolle Gegenstände in der Einrichtung schützen können. Welche Leistungen zum Umfang der Versicherung gehören, ist von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich. Welche Dinge Sie beim Abschluss beachten müssen und wie der Versicherungsschutz aussieht, fassen wir nachfolgend für Sie zusammen und informieren Sie darüber, wie Sie die Versicherung am besten von der Steuer absetzen können.

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Welche Eigenschaften hat die Hausratversicherung

Bei der Hausratversicherung geht es vor allem darum, das Inventar, also die Einrichtung, Gebrauchs- und Verbrauchsgegenstände innerhalb von einem Haushalt zu schützen. In den meisten Versicherungen sind diese sowohl gegen Feuer, Schäden, die durch Leitungswasser entstehen als auch gegen Sturm, Hagel und Einbruchdiebstahl geschützt. Des Weiteren schließen zahlreiche Anbieter auch Schäden durch Raub und Vandalismus in ihr Versicherungsportfolio ein. Neben Sachschäden sind auch die aufkommenden Kosten vollständig abgesichert.

Das zahlt die Hausratversicherung – 2018 in 2019

Innerhalb der Hausratversicherung ist kein pauschaler Versicherungswert angegeben. Daher zahlt die Versicherung den Wiederbeschaffungswert der Sache. Das heißt, es wird ein Betrag ausgezahlt, der notwendig wäre, um dieselbe Sache, in gleichem Zustand, der Art und Güte wieder zu beschaffen. Ist das beschädigte Gut nicht mehr auf dem Markt erhältlich, wird ein gleichwertiges Gut beschafft. Um den Wert des Gutes zu erhalten, muss der Versicherte bestimmte Pflichten erfüllen und sich an die Richtlinien halten, die in der Pflichtversicherung angegeben sind.

Schadensbeispiele für die Hausratversicherung 2018

Bricht in einem Haus Feuer aus und beschädigt das darin befindliche Inventar, übernimmt die Versicherung die Zahlung des Schadens. Findet ein Einbrecher keinerlei Wertgegenstände und zerstört dagegen mutwillig die Möbel, übernimmt die Versicherung den Schaden ebenfalls. Dabei ist es übrigens unerheblich, ob es sich um die Elektrogeräte, oder ein paar Holzmöbel handelt. Bei dem Brand werden gegebenenfalls auch Schäden durch Löschwasser übernommen. In beiden Fällen muss der Versicherte jedoch beweisen, dass er keine Schuld am Schaden trägt.

Mehr Informationen zur Hausratversicherung hier auf diesem Beitrag zum Lesen, wenn Sie mögen. 

Wann die Versicherung absetzbar ist

Regulär gilt, dass die Hausratversicherung von vornherein eigentlich nicht von der Steuer absetzbar ist. Es gibt jedoch Ausnahmen. Absetzbar sind alle Versicherungen, die der Vorsorge dienen, das heißt, dem Erhalt der Gesundheit und des Vermögens. Eine Hausratversicherung lässt sich nur absetzen, sofern diese aus beruflichen Gründen abgeschlossen wurde. Und nur dann! Allerdings gilt hierbei außerdem, dass man sie nur anteilig absetzen kann. Wie genau das aussieht und wo man sie dann eintragen kann, klären wir in den nächsten Abschnitten.

Die Berechnung für die Einkommensteuererklärung

Die Versicherung anteilig abzusetzen heißt, einen prozentualen Teil der Kosten in der Steuererklärung einzutragen. Innerhalb einer Wohnung mit beispielsweise 100 Quadratmetern Größe befindet sich ein beruflich genutztes Büro, mit 20 Quadratmetern Größe. Dementsprechend lassen sich 20 Prozent der Ausgaben, die man jährlich für die Hausratversicherung aufwendet, in der Steuererklärung absetzen. Wichtig ist, dass man der Einkommensteuererklärung einen Nachweis beilegt, der von der Versicherung ausgestellt wird.

Wenn absetzbar – Wo 2018 eintragen

Sofern die Versicherung zum Teil abgesetzt werden kann, ist es wichtig, dass man sie auch am richtigen Ort einträgt. Innerhalb der Einkommensteuererklärung sind dies die Werbungskosten. Die Hausratversicherung gehört in diesem Sinne mit zu den Betriebsausgaben, oder entsprechend ein Teil davon. Sie werden bei Kleinunternehmern pauschal über die Betriebsausgaben verrechnet, größere Betriebe können sie in den Werbungskosten eintragen, die sich innerhalb des Formulars der Anlage G befinden.

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Detaillierte Angaben für die Einkommensteuer

Einige Finanzämter geben sich mit einem Beleg der Versicherung nicht zufrieden. In diesem Fall ist es erforderlich, eine detaillierte Aufrechnung zu erstellen, in der klar ersichtlich ist, welchen Teil des Beitrags man für das eigene Büro eingesetzt hat. Eine Erstellung mit dem Computer ist hierfür nicht notwendig. Eine Rechnung, die per Hand aufgestellt wurde, besitzt ebenfalls Gültigkeit. Da es seit 2013 für jeden Betrieb Pflicht ist, die Erklärung elektronisch abzugeben, kann man diese mitsamt der weiteren Anlagen der Steuererklärung beim Finanzamt abgeben.

Welche Versicherungen man noch absetzen kann

Regulär gilt für jeden Betrieb, dass man die betrieblich genutzten Versicherungen in jedem Fall versuchen kann, von der Steuer abzusetzen. Wichtig ist dabei, dass man einen Höchstsatz nicht überschreitet. Privat sind jegliche Versicherungen absetzbar, die dem Erhalt der Gesundheit und des Vermögens dienen, ergo der Vorsorge. Entsprechend sind diese innerhalb der Vorsorgeaufwände einzutragen, die ein fester Bestandteil des Mantelbogens der Einkommenssteuererklärung sind. Dazu gehören die Privathaftpflicht-, Unfall- und Kranken-, sowie Pflegeversicherung.

Weiteres zur Hausratversicherung Steuererklärung.

Nach 2012 ein neuer Test der Stiftung Warentest (Stand 2018)

Ein im März 2014 erstellter Test der Stiftung Warentest nahm alle aktuellen Versicherungen unter die Lupe, die in ihrem Portfolio eine Hausratversicherung anbieten. Der letzte Test hierzu war im Jahr 2012 erfolgt. In der Zwischenzeit haben sich einige Dinge verändert, weswegen es für jeden ratsam ist, seinen eigenen Tarif zu prüfen und gegebenenfalls einen neuen abzuschließen. Innerhalb des Tests wurden 116 Tarife von 59 Versicherungen überprüft. Darunter der Preis, die Leistungen und spezielle Bedingungen der jeweiligen Versicherer.

Viele Verträge vor 2011 sind unterversichert

Da sich innerhalb der letzten Jahre bezüglich der Bedingungen der Versicherer einiges verändert hat, gilt es auch zu prüfen, ob bei der eigenen Versicherung eine Unterversicherung vorliegt. In vielen Fällen liegt eine Unterversicherung vor, wenn man beispielsweise eine Pauschale innerhalb des Vertrages festgelegt hat. Bei einer Hausratversicherung ist es immer empfehlenswert, die jeweiligen Güter zu versichern und stattdessen auf eine Pauschale, wie sie bei vielen anderen Versicherungen hingegen optimal ist, zu verzichten.

Hausratversicherung Einkommensteuer

Steuerlich gesehen ist die Hausratversicherung nur bedingt absetzbar. Sie gehört nämlich nicht zu den Versicherungen, die man abschließt, um eine eigene Vorsorge zu betreiben. Ist die stattdessen beruflich eingesetzt, lässt sie sich zumindest zum Teil von der Steuer absetzen. Sie gehört somit zu den Sonderausgaben, die ein Betrieb innerhalb der Werbungskosten verrechnet. Denn hier dient sie wiederum der Vorsorge, um die betriebliche Existenz zu sichern. In der Hausratversicherung Einkommensteuer ist die Angabe demnach in Anlage G zu tätigen.

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