Firmenrechtsschutzversicherung 2018

Die Firmenrechtsschutzversicherung ist eine sinnvolle Versicherung, mit denen man sich vor der Zahlung unnötiger Kosten schützen kann. Sie beinhaltet einen Rechtsschutz, in dem alles enthalten ist, was auf eine Firma zukommen kann. Beispielsweise schreitet die Rechtsschutzversicherung ein, wenn es um die Forderungen von Schadenersatz kommt. Ferner verteidigt die Versicherung das Unternehmen bei fahrlässigen Straftaten oder anderen Ordnungswidrigkeiten. Woraus die Versicherung sonst besteht und wie sinnvoll sie ist, behandeln wir nachfolgend.

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Firmenrechtsschutzversicherung 2018- Definition

Firmenrechtsschutzversicherung 2017

Neben der gerichtlichen Verteidigung bei Schadenersatzansprüchen und umfasst die Rechtsschutzversicherung für Unternehmen weitere Bereiche. Dazu gehört der Arbeits-Rechtsschutz, der Sozialgerichts-Rechtsschutz, Vertragsrechtschutz und der Straf-Rechtsschutz. Zum Arbeits-Rechtsschutz gehört die Kündigung und Versetzung von Mitarbeitern (Bereich Arbeitsrecht), der Bereich Sozialgerichts-Rechtsschutz unterstützt, sofern Arbeitnehmer klagen. Der Anlass hierfür ist unerheblich, sämtliche Bereiche sind innerhalb der Versicherung abgedeckt. Näheres zur Inventarversicherung auf dieser Seite.

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Die besonderen Bedingungen beim Arbeits-Rechtschutz

Für gewöhnlich ist der Versicherungsnehmer auch gleichzeitig derjenige, der vor Gericht von der Versicherung vertreten wird. Sämtliche betrieblichen und täglichen Tätigkeiten sind abgesichert. Im Arbeits-Rechtschutzbereich gelten allerdings Sonderbedingungen. Hier wird nur das Unternehmen an sich vertreten und ist innerhalb der Firmenrechtsschutzversicherung auch als solches angegeben. Lediglich die Position des Arbeitgebers wird von der Versicherung vertreten.

Ein paar Schadenbeispiele des Alltags

Angenommen, eine GmbH kündigt eine Mitarbeiter, so kann dieser Klage erheben, auf seinen Arbeitsplatz bestehen, oder Schadenersatzforderungen geltend machen. In diesem Fall greift die Firmenrechtsschutzversicherung. Ebenso verläuft es, wenn jemand die Firma anklagt, wenn ein Wettbewerbsrecht verletzt wurde. Nicht abgedeckt sind allerdings Angelegenheiten, bei denen der Inhalt der Firma beschädigt wurde, oder bei denen vorsätzlich oder rechtswidrig gehandelt wurde. Hier lehnt die Versicherung die Übernahme der gesetzlichen Vertretung ab.

Das Thema Abmahnung

Abmahnungen oder Schreiben von Inkasso Unternehmen flattern innerhalb der letzten Jahre ständig in deutsche Haushalte und Firmen. Urheberrechtsverletzungen, Unterlassungsklagen und ähnliches. In einem solchen Fall kann es für einen Betrieb sehr heikel werden. Kommt nämlich heraus, dass unwissentlich ein Urheberrecht verletzt wurde, kann dies einen Imageschaden nach sich ziehen. Die Firmenrechtsschutzversicherung kommt in diesem Fall allerdings nicht für die Firma auf, da es sich hierbei um einen Risikoausschluss handelt, den die Versicherung grundsätzlich ablehnt. Hier gelangen Sie zum Thema Privatrechtsschutz.

Die Beitragshöhe im Vergleich

Woran sich die Beitragshöhe orientiert, ist innerhalb der Firmenrechtsschutzversicherung klar definiert. Bei der Berechnung richten sich die Versicherungen nach der Anzahl der Beschäftigten und der Lohn- und Gehaltssumme zum Fälligkeitstermin. Des Weiteren muss in jedem Jahr ein Meldebogen von der Firma ausgefüllt werden, um den Beitrag gegebenenfalls anzupassen. Einen pauschalen Betrag kann man demnach nicht nennen, da dieser von Unternehmen zu Unternehmen variiert.

Die Definition der Advocard

Für gewöhnlich ist der Anbieter der Advocard hauptsächlich im privaten Bereich eine beliebte Maßnahme, um sich rechtlich abzusichern. Für Firmen jedoch bietet das Unternehmen verschiedene Tarife an, so dass auch der gewerbliche Gebrauch möglich ist. Das Unternehmen kommt mit einer geringen Selbstbeteiligung aus, orientiert sich beim Tarif an den geforderten Bedingungen und schützt das Unternehmen mit Spezialtarifen. Denn hier sind auch die Gewerberäume mitversichert, ein Verkehrs-Rechtsschutz ist inbegriffen und es gibt einen besonderen Spezial-Straf-Rechtsschutz.

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Günstige Versicherung finden mittels Online Rechner

Ein Online Rechner ist kostenlos, gibt aber die Möglichkeit, einen guten, ersten Überblick zu den vorhandenen Versicherungen zu erlangen. Hier kann der Interessent im Formular sämtliche Angaben machen, was er von der Versicherung fordert und erhält hinterher einen Vergleich, anhand dessen er sich gut orientieren kann, was den Preis angeht. Gleichzeitig machen die Rechner Angaben über die Leistungen, ob die Versicherung ohne Wartezeiten auskommt und leiten den Interessenten direkt zur Versicherung weiter, um einen Online-Abschluss zu ermöglichen.

Der Testsieger unter den Rechtsschutzversicherungen (Stand 2017)

Leider gibt es keinen aktuellen Test, was die Firmenrechtsschutzversicherungen angeht, doch unternahm die Stiftung Warentest zuletzt im Jahr 2012 einen Test zu den regulären Rechtsschutzversicherungen und verlieh 25 Mal die Note „gut“. Finanztest bewertete zur damaligen Zeit die DA Deutsche Allgemeine Versicherung mit einem guten Urteil, dazu kam die DAS. Die beste Versicherung gab es bei der HDI-Gerling, die den „Rundum Sorglos Tarif“ anbot, die mit der Note 1,8 bewertet wurde. Allerdings bemängelte man damals bereits den hohen Preis dieser Versicherung.

Update : Neue Testnoten von Finanztest 2017

Die Prüfer haben vor einiger Zeit die Anbieter von Rechtsschutzversicherungen (Familie) untersucht. Erstaunlicher Weise konnte hier der Anbieter Allrecht (Deurag) die Beste Testnote mit 1,8 (gut) erhalten.  Ducht gefolgt von DAS, ARAG, HDI-Roland, Bruderhilfe, DMB und Deurag.

Gothaer, VHV und Co. – Weitere Anbieter

Neben der bereits genannten Versicherungsinstitute gibt es noch weitere Anbieter. Darunter sind die Allianz, die ARAG, AXA, WGV, VHV, Gothaer, Deurag und Roland-Versicherungen. Innerhalb von Österreich kann man die Örag nutzen, die unterschiedliche Tarife für Unternehmen anbietet. Innerhalb der Schweiz haben viele Versicherungsunternehmen ebenfalls ein breit gefächertes Angebot bezüglich eines Rechtsschutzes. Die DAS ist auch in der Schweiz tätig, ebenso wie die AXA.

Gute Erläuterungen in Wikipedia

Wiki erläutert die Grundsätze der Rechtsschutzversicherung im Einzelnen. Anhand der hier erhältlichen Informationen kann man sich bereits ein gutes Know-How zu der Versicherung aneignen und daraus resultierend auch einen guten Anbieter ausmachen. Ebenso erläutert das Online-Lexikon die Möglichkeiten der Versicherungs- und Leistungsarten, nimmt einen Leistungsfall unter die Lupe und definiert die einzelnen Bereiche, die wir bereits oben gegliedert haben. Zudem findet man hier Schadensbeispiele, die sehr gut erklären, für welche Fälle sich der Abschluss lohnt.

Kosten von der Steuer absetzbar

Die Firmenrechtsschutzversicherung ist steuerlich absetzbar. Gesetzlich festgelegt ist, dass sämtliche Versicherungen, die dem Fortbestand des Unternehmens dienen, auch innerhalb der Steuererklärung eingetragen und abgesetzt werden dürfen. Allerdings ist hierbei zu beachten, dass es einen Grenzbetrag gibt. Ist dieser überschritten, lohnt sich der Einsatz der Versicherung nicht mehr, da sie ohnehin nicht mehr berücksichtigt wird. Dennoch ist es hilfreich, sofern weniger Versicherungen eingetragen sind und man die Firmenrechtsschutzversicherung absetzen kann. Weiteres zum Thema LKW-Versicherung auch hier verfügbar.

Firmenrechtsschutzversicherung 2017

Eine Firmenrechtsschutzversicherung dient dem Schutz eines Unternehmens. Es übernimmt die Rechtsvertretung, sofern dem Unternehmen Schadenersatzansprüche oder gerichtliche Auseinandersetzungen drohen. Die Rechtsschutzversicherung ist für Privatleute und Firmen sinnvoll, die Kosten sind jedoch immens. Einen Firmenrechtsschutz kann jedoch keine andere Versicherung ersetzen, weswegen es immer ratsam ist, einen Rechtsschutz abzuschließen.

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