D&O Versicherung 2018

Die D&O Versicherung stellt sicher, dass Manager oder führende Organe eines Unternehmens sowie die im Unternehmen beschäftigten leitenden Angestellten gegen Ansprüche von Dritten geschützt sind. Die Versicherung stammt ursprünglich aus den USA. Dort gehört sie bei vielen führenden Firmen zu einer der wichtigsten Basisversicherungen. Innerhalb der letzten Jahre gewinnt die Versicherung immer mehr an Bedeutung, da die Haftung in vielen Fällen übernommen wird, sofern eine Fehlentscheidung der führenden Organe zu einem Problem führt.

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D&O Versicherung 2017: Beispiel an einem Geschäftsführer

Ein Geschäftsführer übernimmt immense Verantwortung gegenüber dem Betrieb und seinen Mitarbeitern.  Um den Vorstand und die leitenden Angestellten zu schützen, ist die D&O Versicherung eine gute Möglichkeit, um auch das Unternehmen vor einem Schaden zu schützen. Sie ist hauptsächlich nützlich, um bei Pflichtverletzungen die erhobenen Ansprüche zu begleichen und eine genügende Deckung zu bieten.

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Die Konditionen für Führungskräfte und Prokuristen

D&O Versicherung 2017

Innerhalb einer D&O ist der Versicherungsschutz klar definiert. So umfasst er alle Organe innerhalb einer Gesellschaft, sowie die leitenden Angestellten. Hierzu gehören Vorstand, Aufsichtsrat, ebenso aber auch Prokuristen oder ähnliche Mitarbeiter. Die Deckung umfasst jegliche Übernahme, sofern der Handelnde ohne Vorsatz oder nicht wissentlich gehandelt hat. Darin enthalten sind überwiegend Vermögensschäden, welche innerhalb der Versicherungszeit entstanden sind. Für alle anderen Leistungen gibt es besondere Klauseln, die zusätzlich abzusichern sind.

Die Rückwärtsdeckung sinnoll

Ein Schaden, der bereits vor Abschluss der Versicherung geschehen ist, ist nicht Bestandteil des Versicherungsumfangs. Es gibt jedoch immer mehr Anbieter, die zusätzlich eine sogenannte Rückwärtsdeckung in ihrer Versicherung anbieten. Das bedeutet, sofern auch später ein Schaden bekannt wird, der vor dem Abschluss der Versicherung zustande kam, wird dieser auch von der Versicherung übernommen. Regulär empfiehlt es sich, diesen Zusatz mit in die Versicherung aufzunehmen, um eine ausreichende Versicherung zu gewährleisten.

Nachmeldefristen müsse auch vom Aufsichtsrat beachtet werden

Für gewöhnlich gelten innerhalb der D&O Versicherung die Grundsätze, einen Schaden umgehend zu melden. Schätzt der Betroffende jedoch die Situation falsch ein und ergibt sich erst später daraus ein Fehler, ist meist die Frist verstrichen. Für solche Fälle ist eine Nachmeldefrist, die extra innerhalb der Verträge eingetragen ist, nützlich. In der Regel umfasst dieser Zeitraum etwa sechs Monate bis drei Jahre und gilt sogar noch Beendigung des Versicherungsvertrages. Wechselt der Verbraucher allerdings nur den Versicherer, geht das Risiko auf den neuen Anbieter über. Weiteres:

Innen- und Außenhaftung bei der Axa

Bezüglich der anfallenden Ansprüche unterscheidet der Ratgeber bei der D&O Versicherung deutlich zwischen Innen- und Außenhaftung. Die Innenhaftung beinhaltet alle Ansprüche, die innerhalb der Gesellschaft zustande kommen. Dazu zählen die Aufsichtsorgane, Aufsichtsräte, Gesellschafter und Eigentümer. Die Außenhaftung steht für die Ansprüche in Bezug auf Geschäftspartner, gegenüber Mitarbeitern, der Aufsichtsbehörde oder einer anderen dritten Partei, welche direkt mit den führenden Organen nichts zu tun hat.

Die Beweislast bei Anspruchsstellung

Nachdem der Anspruch auf Schadenersatz bei der Versicherung gestellt wurde, muss dem Verursacher klar nachgewiesen werden, dass er für den Ausgang der angeprangerten Entscheidung verantwortlich ist. Die Feststellung einer falsch getroffenen Entscheidung genügt hierbei generell nicht. In den meisten Fällen geht die betroffene Partei schließlich in Berufung und nutzt die Beweislastumkehr, in welcher der Verantwortliche beweisen muss, dass die von ihm getroffene Entscheidung richtig war. Dokumentationen oder ähnliche Aufzeichnungen helfen hierbei.

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Eigenschäden ausgeschlossen

Die Bezeichnung Eigenschäden wird verwendet, wenn jemand innerhalb des Unternehmens gegen den Vorstand klagt. Der Schaden entstand am eigenen Unternehmen und nicht gegenüber eines Dritten. In diesem Fall übernimmt die Versicherung lediglich eine kleine Beteiligung an der Korrektur. Die Grenzen liegen zwischen 15 und 25 Prozent. Viele Versicherungen schließen solche Schäden von Anbeginn des Versicherungsabschlusses aus und übernehmen nicht einmal einen kleinen Anteil.

Unwissen schützt vor Strafe nicht- Auch nicht in 2017

Übernimmt jemand eine leitende Funktion, hat aber effektiv keine Ahnung von seinem Wirken, schützt ihn dies nicht vor einer Haftung oder einem Haftungsanspruch. Innerhalb von Aufsichtsräten ist dies häufig anzutreffen, weswegen die Versicherung in solchen Fällen bei einer Inanspruchnahme von Schadensausgleich hilfreich ist. Eine Haftungsbefreiung erfolgt nicht, ganz gleich, in welchem Ressort sich der Betroffene befindet und ob er dort nur kurzfristig als Vertretung eingesetzt wurde, oder langfristig Arbeiten verrichtete.

Die ODL-Mandate von Allianz, R+V  und anderer Anbieter

ODL bedeutet „Outside Directorship Liability“ und beinhaltet die Beschäftigung eines Mitarbeiters innerhalb von anderen Unternehmen. Solche Beschäftigten sind für gewöhnlich innerhalb der Versicherung nicht abgedeckt. Es gibt aber immer mehr Versicherungen in Deutschland, welche diesen Zusatz mit in die Versicherung aufnehmen. Als Alternative kommt eine Vertrauensschadenversicherung zum Einsatz.

Versicherungen in Deutschland mit D&O Versicherung

Innerhalb von Deutschland bieten folgende Versicherungen eine D&O Versicherung an: die Allianz, R+V, Gothaer, AXA, HDI-Gerling und die Zurich Gruppe Deutschland. Abseits dessen sind ein paar Ableger ausländischer Versicherungsanbieter in Deutschland tätig und beinhalten eine D&O Versicherung im Angebot. Hierzu gehören die Chubb Insurance Company, die Hiscox AG, Liberty Mutual Insurance, W.R. Berkley Insurance und die Chartis Europe S.A.. Regulär empfiehlt sich ein Vergleich zur Feststellung, wer die richtige Versicherung für den Betrieb anbietet.

Geschichte dieser Versicherungsart

Im Jahr 1895 wurde von dem Allgemeinen Deutschen Versicherungsverein ein Versuch gestartet, die D&O Versicherung einzuführen. Zur damaligen Zeit etablierte sich das Modell jedoch nicht und scheiterte, vorrangig auch wegen moralischer Bedenken. Innerhalb der 1980er Jahre kam es in den USA zu Ansprüchen gegen Manager oder ähnliche Bedienstete innerhalb von Betrieben. Es bildete sich damals ein eigener Versicherungszweig, in dem auch die D&O vertreten war. Die Lloyd’s of London haben das Versicherungsmodell etabliert.

D&O Versicherung 2018

Eine D&O Versicherung ist auf dem deutschen Markt immer wichtiger geworden. Seit 1980 haben auch die deutschen Manager den Wert dieser Versicherung erkannt. Leider haben nur wenige Anbieter diese in ihrem Portfolio. Die Haftung übernimmt sie für Manager oder leitende Organe innerhalb von einem Unternehmen. Das Versicherungsmodell ist immer gefragter und bewährt sich besonders bei Ansprüchen seitens Dritten gegenüber einer Fehlentscheidung von leitenden Führungspersonen. In einem Vergleich können Sie sich einen Überblick zu den Anbietern und deren Konditionen und Leistungen verschaffen.

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