Hundehaftpflichtversicherung Test 2018

Inhaltsangabe

Obwohl die Hundehaftpflichtversicherung für Hundehalter in vielen Bundesländern noch keine Pflicht ist, bringt der Abschluss einer privaten Versicherung viele Vorteile und Sicherheiten mit sich. Besonders im Falle von Personenschäden kann die Schadensersatzforderung in den Millionenbereich gehen. Der Besitzer haftet in jedem Fall in unbegrenzter Höhe für seinen Hund. In Abhängigkeit vom Alter des Hundebesitzers, der Hunderasse, dem Umfeld des Hundes und einigen anderen Faktoren ist die Wahl verschiedener Versicherungen ratsam. Stiftung Warentest hat die Hundehaftpflicht einem großen Test unterzogen. Dabei kann die Baden-Badener am besten abschneiden. Auch Öko Test hat einen die Anbieter einem Vergleich unternommen. Experten raten zu einer Deckungssumme von mindestens drei Millionen Euro.

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Hundehaftpflichtversicherung Test 2017- Pflicht zur Haftpflicht in Deutschland

Hundehaftpflichtversicherung Test

In folgenden Bundesländern gilt seit 2011 eine Versicherungspflicht für Hund jeglicher Art, also unabhängig davon, ob sie als Kampfhunde eingestuft werden oder nicht:

  • Hamburg
  • Berlin
  • Niedersachsen
  • Sachsen-Anhalt
  • Thüringen

Für bestimmte Kampfhundrassen kann es zu Sonderregelungen bezüglich der Versicherungspflicht kommen.

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Umfang einer Hundehaftpflicht

Grundsätzlich gilt: Die Leistungen einer Haftpflichtversicherung für Hunde entsprechen denen einer privaten Haftpflichtversicherung. Im Leistungsspektrum ist in der Regel neben der Haftung für Sach-, Personen- oder Vermögensschäden auch ein Rechtsschutz enthalten, der unberechtigte Forderungen dritter abwehrt.

Fragen an den Versicherer

Vor dem Abschluss einer Versicherung sollte genau geprüft werden, inwiefern die jeweilige Versicherung tatsächlich auf die individuellen Rahmenbedingungen und Lebensumstände der Hundehalter zugeschnitten ist. Für viele Versicherer ist es wichtig, ob der Hund eine Hundeschule besucht hat.Auch muss der Verbraucher in Erfahrung bringen, ob ein Versicherungsschutz im Ausland vorhanden ist. Bei vielen Anbietern gibt es Altersbeschränkungen für Hund oder Hundebesitzer.Welche Hunderassen werden nicht von der Police versichert. Weitere Untersuchungen:

Je nach Bedürfnis könnte die Wahl der Versicherung unterschiedlich ausfallen.

Test der Stiftung Warentest 2014 (Stand 2017)

Die Stiftung Warentest hat 56 Tarife auf ihr Preis-Leistungs-Verhältnis hin überprüft. Dabei konnten nur Versicherungen, die eine Deckungssumme von mindestens drei Mio. Euro anbieten am Test teilnehmen. Neben der Frage nach der Höhe der Deckungssumme und ob eine Selbstbeteiligung vorgesehen ist, wurden folgende Kategorien getestet:

  • Versicherungsschutz auch bei Reisen und im Urlaub
  • Mietschäden werden ebenfalls abgesichert
  • Fremdhalter werden mitversichert
  • Absicherung auch bei einer Deckung (Deckschäden)
  • Schutz auch in Hundeschule, beim Hundeurlaub und im Ausland
  • Welpen und Kampfhunde werden mitversichert
  • Tierhalterhaftpflicht reguliert auch bei Schäden am Mietwagen

Hundehaftpflicht Testsieger der Stiftung Warentest 2014 & 2015 (gültig auch für 2017)

Im Test der Stiftung Warentest schneidet der Basistarif der Baden-Badener Hundehaftpflicht am besten ab. Der Versicherungsschutz ist auch bei Auslandsaufenthalten und im Urlaub in Kraft. Zudem ist auch der gewollte oder ungewollte Deckakt und das Führen von Hunden ohne Leine mitversichert. Allerdings wird im Falle sogenannter mobiler Sachschäden keine Haftung übernommen. Versicherungen wie die Janitos, die Allianz und die Haftpflichtkasse Darmstadt liegen zwar insgesamt im Vergleich weiter hinten, haben aber auch solche Schäden in den Versicherungsschutz mit aufgenommen. Dafür punktet die Baden-Badener wieder mit einem sehr günstigen Tarif ab 36,30 € im Jahr.

Weitere Versicherungen im Test 2017

Neben der Baden-Badener Hundehaftpflichtversicherung haben auch die Haftpflichtkasse Darmstadt, NV max. und die DFV mit guten Bewertungen abgeschnitten. Alle vier Versicherer bieten eine beitragsfreie Mitversicherung von Welpen bei der Hündin an, die bis zu einem gewissen Alter (zwischen 3 Monaten und einem Jahr) bestehen bleiben kann. Es muss aber nochmals erwähnt werden, dass je nach individuellem Bedürfnis auch andere Versicherungen Vorteile mit sich bringen können.

Hundehaftpflicht Testsieger laut Öko-Test 2014/ 2015 (Stand 2017)

Auch die Zeitschrift Öko-Test untersuchte Hundehaftpflichtversicherungen anhand von zwei Kategorien. Zum einen wurde ein Preisranking erstellt, bei dem 32 Versicherer sehr gute Bewertungen erhielten. Zum anderen wurde ein Leistungsvergleich angestellt, bei dem 23 Anbieter hervorragende Noten erhielten. Die ersten drei Plätze gingen bei diesem Test an:

  • Platz 1: Degenia
  • Platz 2: Gothaer
  • Platz 3: RhionPlus

Bei allen drei Siegern sticht besonders die hohe Deckungssumme ins Auge. So liegt die Versicherungssumme bei der Degenia im günstigsten Tarif schon bei 10 Mio. Euro.

Zahlungsweisen

Üblicherweise kann man die Versicherungsprämien monatlich, pro Quartal oder jährlich bezahlen. Dabei ist aber bei der monatlichen Zahlung allerdings mit einem Aufschlag zu rechnen. Da auch die quartalsweise Zahlung in der Regel mit einem Zuschlag verbunden ist, bietet es sich an, die Versicherungsprämie einmal im Jahr zu bezahlen.

Kampfhunde im Hundehaftpflichtversicherung Test 2017

Grundsätzlich ist es schwieriger, ein geeignete Versicherung für Kampfhunde zu finden. Die meisten Versicherer schließen bestimmte Rassen von vorn herein aus oder verlangen einen erheblichen Zuschlag für das erhöhte Risiko. Keiner der Testsieger der Stiftung Warentest oder von Ökotest ist bereit, Kampfhunde zu versichern. Auch nicht gegen einen Risikozuschlag.

Selbstbeteiligung

Um einen günstigeren Grundtarif zu bezahlen, gibt es bei den meisten Versicherungen die Möglichkeit der Selbstbeteiligung im Schadensfalle. Als Durchschnitt kann hier in etwa gelten, dass bei einer vereinbarten Beteiligung von 150 Euro pro Schadensfall etwa 2 bis 3 Euro monatlich gespart werden können.

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Zusatzversicherungen

Bei vielen Versicherern kann zur Haftpflichtversicherung auch noch zusätzlich eine Hundekrankenversicherung und eine Hunde-OP-Versicherung abgeschlossen werden. Die Kosten liegen allerdings bei 400 bis 500 € im Jahr. Ein eingehender Vergleich des Preis-Leistungs-Verhältnisses ist hier  besonders wichtig.

Hundehaftpflichtversicherung Test

Eine Hundehaftpflichtversicherung Test ist sehr empfehlenswert, da der Hundehalter sonst für Schäden, die sein Hund verursacht in voller Höhe haftet. Zudem kann man schon zu sehr Günstigen Konditionen gute Versicherungsleistungen erhalten, sofern man keinen Kampfhund hält. Besonders den Bedarf einer Krankenversicherung für den Hund, sollte der Besitzer eingehend prüfen. Im Test der Stiftung Warentest wird deutlich, dass eine Deckungssumme von mindestens drei Millionen Euro zu empfehlen ist. Testsieger der Hundehaftpflichtversicherung von Öko-Test kann die Degenia werden.

Worauf Sie bei der Hundehaftpflicht achten sollten

Bei vielen Versicherern ist es möglich kleine Hundewelpen bis 1 Jahr bei der Wurfmutter mitzuversichern. Dadurch sparen Sie Geld und brauchen sich um mögliche Schadenersatzforderungen keine Gedanken mehr zu machen, den der kleine Rabauke verursachen könnte. Die gesetzlich festgeschriebene Mindestversicherungssumme beträgt 1 Mio. Euro. Bei der Antragsstellung ist es sinnvoll auch Fremdhalter mitzuversichern. Mietsachschäden mitzuversichern macht besonders für Reisende Sinn, da Sie so die Risiken senken.

Höhe der Versicherungsbeiträge variabel

Die Höhe der Beiträge können Sie grundsätzlich je nach Tarifoptionen relativ flexibel gestalten. Durch das Hinzubuchen von Optionen oder herauslassen einiger Zusatzabsicherungen werden die Beiträge dynamisch festgelegt. Auch die vereinbarte Deckungssumme ist für die endgültige Beitragshöhe relevant und sollte nicht außer Acht gelassen werden. Die gesetzliche Grenze von 1 Millionen Euro zu überschreiten ist sinnvoll, da in der Praxis Schäden leicht diese Summe übersteigen können und der Halter immer haftet. Die jährlichen Beiträge sind sehr erschwinglich, auch bei höheren Deckungssummen.

Pflicht zur Hundehaftpflicht auf Länderebene bestimmt

In einigen Bundesländern ist die Hundehaftpflichtversicherung eine grundsätzliche Pflicht. Zu diesen gehören neben Hamburg und Berlin auch Brandenburg, Thüringen und Niedersachsen. In Nordrhein Westfalen herrscht eine Sonderregelung, die nur zur Versicherung verpflichtet, wenn der gehaltene Hund eine Körpergröße von mindestens 40cm erreicht. In den Bundesländern Rheinland Pfalz, Bayern und Baden-Württemberg gilt die Pflicht jedoch nur, wenn der Hund sich auffällig verhält.

Gut absichern hat höchste Priorität

Wenn es um Ihre finanzielle Sicherheit geht, ist auch die Absicherung ihres geliebten Vierbeiners eine wichtige Vorkehrung. Obwohl die gesetzlich vorgeschriebene Deckungssumme eine Million Euro beträgt, ist in der Regel eine höhere Summe zu empfehlen. Selbst wenn es dann zur Schadenssituation mit großen finanziellen Konsequenzen kommt, sind sie abgesichert und können sich in Sicherheit wiegen.

Beiträge sind unterschiedlich

Wie bei allen Versicherungen, schwanken auch die Beiträge für Hundehaftpflicht Versicherungen. Wenn Sie einen Betrag von etwa 100 Euro bezahlen, liegen Sie in etwa im Mittelfeld, auch wenn Verträge bis etwa 200 Euro auf dem Markt existieren. Die günstigsten Tarife fangen jedoch schon bei um die 60 Euro an. Je nach Deckungssumme und vereinbarten Optionen kann dieser Wert jedoch variieren. Mit dem Online Rechner können Sie ein individuelles Angebot einsehen.

Entspannt Gassi zu gehen ist mit einer Absicherung möglich

Wenn Sie mit Ihrem Hund Gassi gehen, ist es wichtig sich der Gefahr eines Unfalls oder eines Angriffs bewusst zu machen. Risiken lassen sich nie 100 prozentig ausschließen. Eine Hundehaftpflichtversicherung ist in diesem Fall die richtige Wahl. Auch wenn gegen die Auflagen verstoßen wird, bezahlt eine Hundehaftpflicht. Die Nachbarkinder und auch Familienmitglieder sind im Regelfall mitversichert. Einzig wenn ein Biss oder Angriff auf ein Familienmitglied erfolgt, bezahlt die Versicherung nicht.

Viele haben keinen Versicherungsschutz

In Deutschland gibt es zurzeit etwa 5 Millionen Hunde als Haustiere. Im Vergleich wurden bisher nur gut 3 Millionen Hundehaftpflichtversicherungen abgeschlossen. Es muss jedoch in Betracht gezogen werden, dass einige Hundehalter und Hundehalterinnen durchaus mehr als einen Hund haben können. Trotz dieser Zahl schätzt der Branchenverband GDV, dass nur etwa 70 Prozent der Personen versichert sind. Für die betroffenen Personen ist das durchaus ein großes Risiko, da im Ernstfall sehr hohe Kosten entstehen können. Auch wenn die Hundehaftpflichtversicherung in einigen Bundesländern nicht Pflicht ist, sollte das Risiko nicht unterschätzt werden.

Leistungen fallen unterschiedlich aus

Wenn ein Vertrag zur Hundehaftpflicht abgeschlossen wird, gibt es je nach Anbieter leicht variierende Leistungen. Bei fast allen Policen sind Deckschäden mitversichert. Manche Verträge beinhalten standardmäßig einen Welpenschutz im ersten Lebensjahr des kleinen Vierbeiners. Auch die Miteinbeziehung von Mietsachschäden ist sinnvoll, jedoch nicht bei jedem Vertrag enthalten. In der Regel können Sie diese Option für einen Aufpreis hinzufügen. Mietsachschäden sind gerade für Menschen, die viel mit ihren Tieren verreisen und Hotels besuchen, sinnvoll. Wenn Ihr Vierbeiner hier den teuren Boden oder das Mobiliar zerkratzt, kommt die Versicherung für diese Schäden auf.

Manche Versicherer unterscheiden nach Hunderasse

Einige der Anbieter unterscheiden bei der Beitragshöhe auch nach der Hunderasse. Wenige Versicherer schließen die Versicherung von bestimmten Hunderassen wie beispielsweise Pitbull-Terriern und Bullterriern von vornherein aus. Die HanseMerkur erhebt dabei etwa den doppelten Beitrag, während die DEVK oder die Allianz alle Hunderassen nach den gleichen Konditionen versichern. Einige wenige Anbieter versichern hingegen bestimmte Kampfhunde gar nicht.

Online Vergleich der Hundehaftpflichtversicherungen

Neben Wertungen der renommierten Testinstitute wie Stiftung Warentest, Ökotest, Focus Money, und Franke und Bornberg, lohnt sich auch ein Blick in den übersichtlichen und einfachen Online Tarif Rechner. Mit einigen wenigen Informationen sehen Sie so einen Überblick der verfügbaren Angebote und ein individuelles Angebot. Im Zweifelsfall empfehlen wir die Beratung durch einen unabhängigen, objektiven Versicherungsexperten.

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Es ist ein ernstzunehmendes Risiko

Viele Menschen unterschätzen das finanzielle Risiko, das von auch „harmlosen“ Hunden ausgehen kann. Dabei geht es weniger als die Aggressivität des Hundes, sondern die Unkontrollierbarkeit. Nicht nur direkte Bisse verursachen einen „Schaden“, sondern auch beispielsweise, wenn er eigenwillig auf die Straße läuft und dadurch einen Verkehrsunfall verursacht. Ganz leicht in solchen Fällen der Schaden in 5-stelliger Höhe. Statistisch gesehen gibt es jedes Jahr mehr als 100.000 Schäden, die durch Hunde verursacht werden. Bissverletzungen können besonders fatal sein, wenn der Hund beim Opfer einen bleibenden Schaden hinterlässt, was nicht selten der Fall ist.

Das unkalkulierbare Risiko mindern

Jeder Hundehalter sollte die Anschaffung einer Hundehaftpflichtversicherung in Erwägung ziehen, auch wenn er in einigen Bundesländern nicht dazu verpflichtet ist. Wenn es dann mal zu einem Unfall oder einem Biss kommt, muss der Halter nämlich nicht nur die kompletten Behandlungskosten bis zur Genesung des Dritten tragen, sondern auch entgangene Einkommensausfälle. Dieser Vermögensschaden kann je nach Beruf des Betroffenen und der Länge der Behandlung leicht in 6-stelliger Höhe liegen und ohne eine adequate Versicherung fatal sein.

Fazit zur Hundehaftpflichtversicherung Test

Der Hundehaftpflichtversicherung Test gibt einen Überblick über das Marktangebot und welche Besonderheiten Sie in Erwägung ziehen sollten. Im Zweifel ist immer eine höhere Deckungssumme empfehlenswert. Für jede Hunderasse gibt es Versicherer wie die DEVK oder die Allianz, die absolut jede Art nach denselben Konditionen absichert. Im Hundehaftpflichtversicherung Test finden Sie darüber hinaus Informationen zu den Versicherungsbeiträgen, wie Sie diese individuell anpassen können und Extras wie etwa den Welpenschutz oder die Versicherung von möglichen Mietsachschäden.

Hundehaftpflicht Test und wozu sie dient

Wer sich einen Hund anschafft, übernimmt Verantwortung über viele Jahre hinweg. In dieser Zeit sollte der Halter darum bemüht sein, Schäden weitestgehend zu vermeiden, die von seinem Hund verursacht wurden. Doch immer aufpassen kann man auch nicht, weswegen es immer hilfreich ist, eine Hundehaftpflichtversicherung abzuschließen. Sie hilft dabei, die Kosten zu decken, wenn es denn doch einmal zu einem Schaden kommt oder sogar zu einem Personenschaden, der einige tausend Euro kosten dürfte.

Die beiden Enden der Leine

Für gewöhnlich heißt es, dass ein Hundehalter stets die Schuld trägt, wenn sein Hund in einen Schaden involviert war. Allerdings darf man bei diesen Dingen nicht unbedingt dem Hund die Schuld zuschieben, sondern auch einmal am anderen Ende der Leine nach dem Problem suchen. Viele Hundehalter sind bemüht, den Hund sozialverträglich zu erziehen, besuchen eine Hundeschule oder lassen den Hund sogar ausbilden. Aber es gibt auch Fälle, bei denen man denken könnte, es wäre besser gewesen, wenn diese Personen sich keinen Hund angeschafft hätten.

Das Thema Listenhunde

Listenhunde waren und sind noch immer ein prekäres Thema, wenn es um deren Gefährlichkeit geht. Selbst wenn sie einen entsprechenden Wesenstest durchlaufen haben, ist es sehr schwierig, mit ihnen eine Versicherung zu finden, die sie aufnimmt. Entsprechend zahlen die Halter auch bei der Hundesteuer drauf, selbst wenn der Hund ungefährlich scheint. Leider zeigte sich in der Vergangenheit immer wieder das andere Wesen dieser Hunde. Dies gilt auch bei den meisten Mixen, in denen eine der Rassen eingekreuzt wurde. Sie haben es besonders schwer, versichert zu werden.

Welche Voraussetzungen benötigt der Halter noch

Ein Hund, der in der Haftpflichtversicherung versichert werden soll, muss ein Mindestalter von etwa 2 bis 4 Monaten haben. Wie hoch dieses Alter ist, entscheiden alleine die Versicherungen. Ein weiteres Kriterium ist eben die entsprechende Rasse. So gibt es Versicherungen, die eine Versicherung dieser Rassen kategorisch ablehnen. Andere nehmen sie ohne Probleme auf. Hier gilt es, den richtigen Versicherer zu finden, der den eigenen Hund auch mit in die Versicherung aufnimmt.

Die Versicherungspflicht

Eine Versicherungspflicht gibt es für die Tierhalterhaftpflichtversicherung in der Regel nicht. Ausschließlich Berlin, Hamburg und Sachsen-Anhalt verlangen von den Besitzern, dass sie ihre Hunde entsprechend versichern. In Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern gibt es keinerlei Regelung. In anderen Bundesländern müssen ausschließlich die als gefährlich eingestuften Hunde eine solche Versicherung besitzen. Wie die Lage in der jeweiligen Gemeinde ist, kann man bei der Kreisverwaltung oder über das Internet erfahren.

Viele Hunde sind nach wie vor nicht versichert

Innerhalb Deutschlands gab es im Jahr 2011 etwa 5 Millionen Hunde. Davon waren lediglich 70 Prozent versichert. Die meisten Hundebesitzer, die kleinere Hunde halten, behaupten oft, dass gerade diese keine Versicherung benötigen. Doch leider ist es innerhalb der letzten Jahre immer wieder vorgekommen, dass eben gerade diese Rassen eher auf andere Hunde zustürmen oder Dinge beschädigen, obwohl man es ihnen nicht zutraut. Ein Hund ist, unabhängig von seiner Größe oder Rasse, immer unberechenbar, weswegen es für jeden Hund eine Haftpflicht geben sollte.

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Die Tarifoptionen

Viele Versicherungsanbieter beinhalten in ihrem Versicherungsportfolio einen Basis- und einen Top-Tarif. Beide Varianten sind für den Besitzer des Hundes gleichermaßen interessant. Der Basistarif deckt sämtliche Grundleistungen ab. Dieser lohnt sich vor allem, wenn man seinen Hund über mehrere Jahre hinweg schon kennt und weiß, dass er gewisse Dinge nicht macht. Der Top-Tarif dagegen sichert den Besitzer komplett ab, kostet aber in den meisten Fällen auch etwas mehr. Er eignet sich für Halter, die einen Rabauken als Hund haben.

Welche Schäden übernimmt die Versicherung

Eine Hundehaftpflichtversicherung übernimmt grundsätzlich alle Sach- oder Personenschäden, die aufgrund des Hundes verursacht wurden. Das bedeutet, die Versicherung übernimmt die kaputten Schuhe der Nachbarin, die der Hund bei einem seiner Ausflüge mitgenommen hat und sie zerkaut. Stolpert ein Mensch über den Hund und bricht sich den Arm, kommt die Versicherung ebenfalls für die Genesungskosten des Geschädigten auf. Des Weiteren befinden sich einige Sonderleistungen innerhalb vieler Versicherungsmodelle.

Welche Zusatzleistungen man bekommen kann

Je nach Tarif sind beispielsweise Deckschäden abgedeckt. Das bedeutet, wenn der eigene Hund aufgrund der Läufigkeit der Nachbarshündin über den Zaun springt und einen Wurf verursacht, kommt den Besitzer dies meist teuer zu stehen, besonders, wenn es sich um einen Rassehund handelt. Ein Abbruch wird von der Versicherung getragen, ebenso wie die Kosten, wenn der Besitzer sich dafür entscheidet, die Hündin werfen zu lassen. Des Weiteren befinden sich eingeschränkte Auslandsaufenthalte und manchmal auch ein Welpenschutz für Züchter im angebot.

Mehr zum Thema Mietsachschäden

Ein Mietsachschaden kommt beispielsweise zustande, wenn man ein Hotelzimmer oder eine Ferienwohnung gebucht hat und den Hund dort alleine lässt und er aus lauter Langeweile die Fußleisten anfrisst oder die Möbel beschädigt. In solch einem Fall muss die Haftpflichtversicherung über den Zusatz der Mietsachschäden verfügen, damit die Versicherung den Schaden übernimmt. Andernfalls lehnt die Versicherung die Übernahme ab und die Kosten bleiben am Besitzer hängen.

Welche Vorkommnisse die Versicherung ablehnen kann

Die Versicherung hat jederzeit das Recht, einen Fall abzulehnen. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn der Besitzer das Verhalten des Hundes rechtzeitig hätte unterbinden können, geschweige denn, wenn es im eigenen Haushalt geschieht. Ferner kann die Versicherung ablehnen, wenn der Versicherte die Versicherung innerhalb der letzten Zeit zu oft in Anspruch genommen hat. Gegebenenfalls erhöht die Versicherung auch die Prämie oder kündigt dem Versicherten den Vertrag.

Weitere Vertragsgrundlagen

Eine Vertragsgrundlage ist die Deckungssumme. Sie sollte stets 3 Millionen Euro betragen. Denn diese reichen im wirklichen Notfall gerade so, um die Schäden abzudecken. Es gibt jedoch auch Versicherungen, deren Deckungssumme um ein vielfaches erhöht ist. Daher lohnt sich ein Vergleich. Eine sehr hoch datierte Versicherung kann 12 oder 15 Millionen Euro an Schäden abdecken. Stimmt dann noch der Preis, kann man getrost zugreifen, ohne sich Sorgen machen zu müssen.

Mehr zum Thema Selbstbeteiligung

Damit die Meldung eines Bagatellschadens bei der Versicherung möglichst minimiert wird, haben die meisten Versicherungen einen Selbstbehalt bestimmt, den der Versicherte pro Schadensfall selbst übernehmen muss. Wie hoch dieser ausfällt, hängt von der Versicherung ab. Üblicherweise beträgt er zwischen 50 und 200 Euro. Allerdings sollte bei den teureren Versicherungen ein geringerer Selbstbehalt enthalten sein, da sich sonst das Verhältnis nicht als lohnenswert erweist.

Wie hoch die Prämie ausfällt

Die Prämie variiert von Versicherung zu Versicherung. Die Tarife sind jeweils auch noch einmal mit einem gesonderten Preis versehen. Die Anbieter ziehen die Prämie jährlich ein. Die günstigsten Versicherungen kommen auf einen Preis von 58 Euro, teurere Varianten kosten 150 Euro oder mehr. Allerdings sollte man bei der Auswahl darauf achten, dass gerade bei den teureren Modellen auch die Leistung stimmt. Und das tut sie leider nicht immer. Ein Test und Vergleich hilft in diesem Fall sehr gut weiter.

Vergünstigungen für bestimmte Lebenslagen und Berufe

Senioren oder Singles halten in den meisten Fällen einen Hund, weil sie auf deren Gesellschaft nicht verzichten möchten. Häufig sind sie aber auch nicht in der Lage, die Prämie aufzubringen. Viele Versicherungen bieten daher einen speziellen Senioren- oder Singletarif an. Es sind zwar nur ein paar Euro, die jedoch bereits ausschlaggebend sind. Bedienstete im öffentlichen Dienst halten es ähnlich. Sie zahlen ebenfalls weniger. Vergünstigungen lassen sich weiterhin mit dem Besuch in der Hundeschule erreichen oder der Anmeldung im Hundeverein.

Wieso die Privathaftpflicht Hunde ausklammert

Die Privathaftpflichtversicherung schützt den Versicherten vor ähnlichen Schäden und daher kommen viele auf den Gedanken, der Hund sei auch in dieser Versicherung abgesichert. Besonders dann, wenn es sich um ein kleines Exemplar handelt. Doch dem ist nicht so. Innerhalb der Haftpflichtversicherung sind Ziervögel, Katzen und Kleintiere mitversichert. Hunde lehnen die Versicherer innerhalb der Privathaftpflichtversicherung kategorisch ab, genauso wie Großtiere, die eine eigene Versicherung erfordern.

Pferde richtig absichern

Wer ein Pferd besitzt, weiß, dass ein Tritt auf den eigenen Fuß mit dem Huf sehr böse ausgehen kann. Knochenbruch oder blaue Flecken sind typisch. Was geschieht dann erst, wenn man vom Pferd einen gezielten Tritt verpasst bekommt oder es in Panik mit dem Huf gegen das neue Auto eines Reiterkollegen tritt? Eine Pferdehaftpflichtversicherung beinhaltet die gleichen Leistungen wie eine Hundehaftpflichtversicherung und kommt im Schadensfall auf. Des Weiteren sind Reitbeteiligungen stets in der Versicherung enthalten, um diese abzusichern.

Test aus 2011 der Stiftung Warentest

Die Stiftung Warentest hat als anerkanntes Unternehmen im Jahr 2011 zuletzt einen Test der aktuellen Haftpflichtversicherungen unternommen. Hierbei war vor allem das Preis-/Leistungsverhältnis der Tarife entscheidend. Außerdem deklarierte die Stiftung die jeweiligen Versicherungen, die Schwierigkeiten bei der Aufnahme bestimmter Rassen machen und erläuterte, welche Tarife auch Vergünstigungen für bestimmte Berufe anbieten. Das Ergebnis lieferte in jedem Fall einen guten Aufschluss.

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Die Versicherungen mit der höchsten Deckungssumme

Besonders empfehlenswert, was die Deckungssumme angeht, sind die Huk (sowohl 24 als auch Coburg) und die Bruderhilfe. Beide Versicherungen sichern den Hund für 15 Millionen Euro ab und verlangen lediglich 75, 79 oder 91 Euro. Dafür decken sie Mietsachschäden ab, schützen den Hund bei einem vorübergehenden Auslandsaufenthalt und Deckschäden. Selbst der Welpenschutz kommt eingeschränkt zum Einsatz. Wer also nicht vorhat, zu züchten und eine hohe Versicherungssumme im Vertrag festsetzen will, sollte sich für eine der drei Versicherungen entscheiden.

Günstige Versicherungsmodelle

Die Baden-Badener und die NV-Versicherung sind mit günstigen Tarifen im Test dabei gewesen. Sie verlangen jeweils 58 Euro und bieten eine Deckungssumme von 3, beziehungsweise 5 Millionen Euro. Die NV übernimmt alles, bis auf den Welpenschutz, die Baden-Badener verzichtet auf die Übernahme von Mietsachschäden. Diesen beiden folgt die HanseMerkur, die für 59 Euro absichert, 3 Millionen Euro Deckungssumme beinhaltet und ebenfalls Welpen absichert. Mietsachschäden sind aber auch hier nicht inbegriffen.

Mittelmäßige Leistungen und teure Preise

Die SHB verlangt von den Versicherten im Jahr 77 Euro und versichert den Hund mit 3 Millionen Euro. Sie übernimmt weder Mietsachschäden, noch den Welpenschutz und bietet auch nur einen eingeschränkten Auslandsschutz an. Dafür übernimmt sie aber Deckschäden. Das Modell der VHV ist teuer und kostet 83 Euro, bietet aber auch nur Schutz bei Deckschäden an, während sie Welpenschutz und Auslandsaufenthalt einschränkt. Mietsachschäden werden kategorisch abgelehnt. Sie beinhaltet 3 Millionen Euro Deckungssumme.

Teure Versicherungen zum Abgewöhnen

Nicht zu empfehlen ist dagegen die Versicherung der Signal Iduna. Der Tarif Optimal sichert den Hund mit der Summe von 5 Millionen Euro ab, übernimmt aber weder Mietsachschäden, noch Welpenschutz. Lediglich Deckschäden und ein vorübergehender Auslandsschutz werden gewährleistet. All dies bekommt der Versicherte zum Preis von jährlich 204 Euro. Leider ein Modell, bei dem direkt klar ersichtlich wird, dass es für den Nutzer nur schlechte Eigenschaften mitbringt und man eher zu einem anderen Tarif wechseln sollte.

Nützliche Tarife für Züchter

Ein Züchter hat die Verantwortung, die Welpen innerhalb der ersten Zeit zu versichern, bis diese ein neues Zuhause gefunden haben. Die Alte Leipziger sichert die Hunde und Welpen ohne Probleme ab. Sie übernimmt auch sämtliche anderen Schäden, selbst wenn es sich um Mietsachschäden handelt. Die Versicherungssumme ist 5 Millionen Euro hoch, der Versicherte zahlt jährlich einen Beitrag von 150 Euro. Alternativ hierzu gibt es die Haus & Gassi von Ergo, die 147 Euro jährlich verlangt und mit 10 Millionen Euro Deckungssumme absichert.

Hundehaftpflichtversicherung Test- Die Haftpflichtversicherung beruhigt auch den Halter

Dass ein Hund auf einen nervösen Menschen ganz anders reagiert als auf ein ruhiges Gemüt, dürfte den meisten Besitzern inzwischen bekannt sein. Denn nur ein Mensch, der sicher auftritt, stellt für den Hund eine Autorität dar, deren Befehle er befolgen muss. Beim Spaziergang ist es daher immer von Vorteil, wenn man eine Versicherung besitzt. Sie beruhigt den Halter und somit auch den Hund. Denn häufig nehmen unkontrollierte Hunde von nervösen Besitzern den Spaziergang selbst in die Hand und richten damit einen erheblichen Schaden an.

Was, wenn der Hund selbst verletzt wird

Wenn ein Hund einen Schaden verursacht, kann es auch vorkommen, dass er sich dabei selbst verletzt. In einem solchen Fall hat der Besitzer nicht nur die Schulden, die er zur Begleichung des Schadens bezahlen muss, sondern auch noch die Sorge um seinen Hund. Kommt es zu einer Beißerei oder einem Autounfall, muss der Besitzer oft darüber entscheiden, ob er den Hund beim Tierarzt einschläfern lässt, oder ihm mit einer Operation das Leben rettet. Die Entscheidung fällt mit einer entsprechenden Versicherung immer leichter.

Die Krankenvollversicherung und OP-Versicherung

Beide Versicherungsmodelle sind geeignet, um den Geldbeutel des Hundehalters etwas zu entlasten, wenn es einmal zu einem Tierarztbesuch kommt, bei dem man eine etwas teurere Behandlung in Anspruch nehmen muss. Allerdings sprechen sich viele Stiftungen und Institute eher gegen die Krankenvollversicherung aus und raten zur Inanspruchnahme einer OP-Versicherung. Diese kümmert sich zwar nur um die Kosten von Operationen, doch ist in den meisten Vollversicherungen nicht einmal eine Impfung abgedeckt.

Welche Voraussetzungen für die Versicherung vorhanden sein müssen

Der zu versichernde Hund muss ein paar Eigenschaften mitbringen, um in der Versicherung aufgenommen zu werden. Zunächst muss er ein Mindestalter besitzen. Dieses liegt bei den meisten Versicherungen zwischen 2 und 4 Monaten. Das Höchstalter beträgt entweder 4, 7 oder 9 Jahre. Wer seinen Hund danach noch neu versichern möchte, wird Schwierigkeiten haben und mit hohen Prämien rechnen müssen. Des Weiteren ist seine Rasse ausschlaggebend. Denn sowohl Listenhunde als auch manche Rassehunde haben es schwer in diversen Versicherungen.Auch hier bieten wir den Hundehaftpflichtversicherung Test.

Wieso die Rasse eine Rolle spielt

Ein Golden Retriever ist leider bekannt dafür, dass er im Laufe der Jahre entweder eine Hüftgelenksdysplasie oder eine Ellenbogengelenksdysplasie erleidet und dies eine Operation erfordert. Ähnlich sieht es mit deutschen Schäferhunden aus. Daher erhebt die Versicherung in diesem Fall einen erhöhten Beitrag. Handelt es sich um einen Listenhund, könnte dieser sich leichter in eine Beißerei verwickeln und die Versicherung somit unnötig belasten. Letzteres ist zwar Unsinn, doch viele Versicherungen leben nach diesem Credo und gehen nicht davon ab.

Wie teuer ist eine solche Versicherung

Die Prämie fällt unterschiedlich hoch aus, ist bei der Krankenvollversicherung aber meistens höher. Für sie bezahlt man im Jahr zwischen 300 und 770 Euro. Letzteres grenzt schon fast an Utopie, weswegen in diesem Fall meist eine Alternative in Form einer OP-Versicherung empfohlen wird. Diese beläuft sich jährlich auf etwa 120 bis 200 Euro und ist somit sehr viel günstiger als manche Vollversicherung. Allerdings sind hier auch weniger Leistungen inbegriffen. Für welche Variante sich der Besitzer entscheidet, steht ihm frei.

Kastrationen werden nicht unterstützt

Die Kastration ist in der heutigen Zeit eine regelrechte Mode-Operation geworden, da sich kaum mehr ein Besitzer mit den Trieben seiner Tiere auseinandersetzen möchte. Daher übernehmen die meisten Versicherungen diese Operation auch nicht. Ist sie jedoch medizinisch notwendig, weil ohne sie das gesunde Fortbestehen des Hundes gefährdet ist, übernimmt diesen Fall die Versicherung dennoch. Ebenso sieht es mit anderen Operationen aus. Die Kastration ist jedoch am prägnantesten, weswegen die Versicherung sie als Beispiel aufführen.

Die Policen der Hundehaftpflichtversicherung im Test 2017

Ein Hundehaftpflicht Test ist immer hilfreich, um die richtige Versicherung für den eigenen Hund zu finden. Eine Hundehaftpflichtversicherung sollte für jeden Hundebesitzer eine Selbstverständlichkeit sein, denn viel zu schnell kommt es zu Schäden, die sich der Besitzer finanziell ersparen kann, da diese die Versicherung übernimmt. Die Tarife sind sehr unterschiedlich, weswegen ein Vergleich sehr nützlich ist. Anhand von diesem lässt sich sehr leicht feststellen, welche Versicherung in Frage kommt.

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